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Klassifizierung der Flugzeugtriebwerke

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Zusammenfassung

Flugzeugtriebwerke können in zwei Kategorien eingeteilt werden:
  • Turbostrahltriebwerke1

  • Wellenleistungstriebwerke

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Literatur

  1. 1.
    Der Begriff „Turbo“ leitet sich von dem lateinischen Ausdruck „turbare“ ab, der soviel wie „sich drehen“ bedeutet. Turbo-Strahltriebwerke sind also Triebwerke mit sich drehenden Bauteilen, nämlich Verdichter und Turbine, die als Turbomaschinen bezeichnet werden.Google Scholar
  2. 2.
    Eine Stufe ist bei einem Verdichter die direkte Reihenfolge von Lauf- und Leitrad (Rotor und Stator). Bei einer Turbine sind die Stufen in der Reihenfolge Leit- und Laufrad angeordnet.Google Scholar
  3. 3.
    ATAR bedeutet „Atelier Technique Aéronautique Rickenbach“. Rickenbach ist ein Ort in der Schweiz, wo 1945 in einem kleinen Ingenieurbüro vom früheren Chefkonstrukteur des BMW 003 Triebwerks, Dr. H. Oestrich, zusammen mit einigen seiner ehemaligen Mitarbeiter, dieses Turbojettriebwerk entwickelt wurde. Das somit ursprünglich deutsche Triebwerk wurde 1946 vom französischen Luftfahrtministerium gekauft und die Weiterentwicklung und Produktion nach Frankreich verlagert, wo es im März 1948 in den damals völlig neuen Werksanlagen in Melun Villaroche montiert wurde. Im Jahr 1950 wurde das ATAR-Triebwerk Eigentum der Firma SNECMA (Société Nationale d’Etudes et de Construction des Moteurs d’Aviation).Google Scholar
  4. 4.
    Der Triebwerksname Trent wurde von Rolls-Royce erstmals für den Turboprop RB 50 Trent verwendet. Mit zwei dieser Triebwerke ausgestattet war eine Gloster Meteor am 20. September 1945 das erste turbopropangetriebene Flugzeug der Welt. Der Name Trent ist der Name des Flusses, der durch die englische Stadt Derby fließt, in der sich die Rolls-Royce Entwicklungsund Produktionsstätte für Triebwerke befindet.Google Scholar
  5. 5.
    IDS Tornado Interdictor Strike (RB 199 Mark(Mk) 101, Mk 103, Mk 104) ADV Air Defense Variants (RB 199 Mark(Mk) 101, Mk 103, Mk 104) ECR Tornado Electronic Combat and Reconnaissance (RB 199 Mark(Mk) 105)Google Scholar
  6. 6.
    Der ehemalige Leiter des Instituts für Strömungsmaschinen der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL), Professor Werner von der Nüll, übernahm 1948 bei Garrett-AiResearch in Los Angeles die Projektleitung der Gas- und Luftturbinen. Unter seiner technischen Leitung entstanden die ersten kleinen APUs in den USA. Die Arbeiten wurden 1951 von Helmut Schelp, dem ehemaligen Referatsleiter im Reichsluftfahrtministerium für Sondertriebwerke, weitergeführt. Unter seiner Leitung entstand die APU GTCP 85, die in den Verkehrsflugzeugen B-727, B-737 und DC9 eingesetzt wurde. Darauf basierend entstand die leistungsstärkere APU GTCP 700, die in der DC10 und in der A300 Verwendung fand, Gersdorff et.al. (1995).Google Scholar
  7. 7.
    ETOPS-Regeln (Extended Twin Operations) schreiben vor, dass im gewerblichen Einsatz nur bestimmte Flugzeuge mit bestimmten Triebwerken mit einer nachgewiesenen Zuverlässigkeit lange Strecken über Wasser oder unbewohnte Gebiete befliegen dürfen. Im europäischen Bereich ist in diesem Zusammenhang durch die JAA der analoge Begriff EROPS (Extended Range Operations) eingeführt worden. Bereits in den 50-er Jahren wurde festgelegt, dass zweimotorige Flugzeuge von jedem Punkt einer Route aus in der Lage sein sollen, innerhalb von 60 Minuten mit einem Motor einen Ausweichflugplatz zu erreichen. Diese Regel hat sich als Grundlage bis heute erhalten. Mit zunehmender Zuverlässigkeit der Triebwerke empfahl die ICAO aber immer länger werdende Zeitenspannen, die sukzessive von 90 Minuten über 120, 150 und auf heute 180 Minuten ausgeweitet wurden. Mit der 180-Minuten-Regel ist der Nordatlantik heute praktisch uneingeschränkt zweimotorig befliegbar.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau Flugzeugtriebwerke und TurbomaschinenHAW - Hochschule für Angewandte Wissenschaften HamburgHamburgDeutschland

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