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Hoffnungen und Befürchtungen hinsichtlich einer EWWU

  • Helmut Wagner
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Eine EWWU ist zu verstehen als eine institutionelle Innovation und „Investition“, die politisch gesteuert (siehe den obigen Abschnitt I.2) und von subjektiven Erwartungshaltungen und Risikoabwägungen begleitet ist. Die subjektiven Erwartungshaltungen kann man auch vereinfacht als „Hoffnungen“ und die Risikoabwägungen als „Befürchtungen“ bezeichnen. Diese Hoffnungen und Befürchtungen basieren auf bestimmten Weltbildern, d.h. vor allem auf ökonomischen und politökonomischen Strukturvorstellungen, die im 2. Teil näher analysiert werden. In diesem Kapitel werden nur die Hoffnungen und Befürchtungen selbst angesprochen und kurz erläutert.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe hierzu z.B. Arrow (1984). Als Einführung siehe z.B. Luckenbach (1986) Hauptteil I.Google Scholar
  2. 2.
    Ich gebrauche in diesem Buch die Begriffe EG und EU weitgehend gleichbedeutend. (Zu einer differenzierten Abgrenzung siehe den EU-Vertrag von 1992.) Die Verwendung erfolgt meist dem historischen Zusammenhang entsprechend.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. zur Theorie der Vertrauensbildung in diesem Kontext z.B. Luhmann (1973), Wagner (1986; 1991, S. 81ff.).Google Scholar
  4. 4.
    Diese Hoffnung taucht wohl weniger in offiziellen Dokumenten auf, was aus “psychologischen” Gründen verständlich ist (wer tituliert sich schon gern selbst als “unterentwickelt”), folgt jedoch mehr oder weniger zwangsläufig aus der Logik der Zusammenhänge.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. hierzu Wagner (1993).Google Scholar
  6. 6.
    Schon bedingt durch die größere Machtfülle, die aus dem Größenzuwachs des zusammengefaßten Handlungsagenten EU erwächst, wird ein größerer Anreiz, beggarthy-neighbour-Politik anzuwenden, abgeleitet.Google Scholar
  7. 7.
    In diese Richtung gehend wird die Wachstumsschwäche der EG Anfang der 90er Jahre gelegentlich begründet (siehe z.B. Scharrer 1993, S. 280). So wird u.a. argumentiert, daß die europäischen Unternehmen durch die Konzentration auf Europa den Einstieg in die asiatischen Märkte (die Wachstumsmetropole dieses und des nächsten Jahrzehnts) vernachlässigt hätten.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Helmut Wagner
    • 1
    • 2
  1. 1.Lehrstuhl für Europäische WirtschaftspolitikHWPHamburgDeutschland
  2. 2.Lehrstuhl für VWL, insbes. MakroökonomikFernUniversität HagenHagenDeutschland

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