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Einführend-konzeptionelle Betrachtungen

  • Helmut Wagner
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die europäischen Staaten haben im Prinzip verschiedene Möglichkeiten, ihre Wirtschaftsbeziehungen untereinander zu gestalten. Man kann diese Möglichkeiten ganz allgemein einteilen in

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Literatur

  1. 1.
    EWS = Europäisches Währungssystem. Zu einer Darstellung des EWS siehe z.B. Bundesbank (1992), S. 297ff.Google Scholar
  2. 2.
    Dies ist jedoch nach Auffassung der “Konkurrenztheoretiker” letztlich selbst nur begründet durch politische Regulierungen und Zentralisierungen. Durch eine Abschaffung des staatlichen Geldmonopols wäre dieses Problem im Prinzip behebbar, wie die Gegner einer Währungsunion betonen. Vergleiche zu einer ausführlichen Diskussion hinsichtlich der Konkurrenzlösung der Geldproduktion Vaubel (1984) und - als Gegenposition - Hellwig (1985). Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Argumente siehe in Wagner (1989), S. 18ff.Google Scholar
  3. 4.
    Siehe hierzu näher im Abschnitt E-I des Anhangs zu diesem Teil.Google Scholar
  4. 5.
    Hieraus wird dann häufig schon die Begründung für ein festes Wechselkurssystem abgeleitet. Demgegenüber kann allerdings die Frage angeführt werden, warum die Ankündigung fester Wechselkurse glaubhafter sein soll als eine Ankündigung, das Preisniveau direkt über eine Geldmengensteurerung bei flexiblen Wechselkursen zu stabilisieren (vgl. z.B. Eichengreen 1993, S. 28.) Google Scholar
  5. 6.
    Zu einer kurzen Erläuterung siehe z.B. Wagner (1991), S. 120ff.Google Scholar
  6. 7.
    “Public Choice” ist eine Theorierichtung, die staatliche Entscheidungsprozesse analysiert. Dabei werden die Beziehungen zwischen Präferenzen der Gesellschaftsmitglieder und den kollektiven Entscheidungen des Staates untersucht. Politiker und Parteien werden hier als rational handelnde Einheiten, die ihre Eigeninteressen verfolgen, aufgefaßt.Google Scholar
  7. 9.
    Drei Punkte standen nach dem Zweiten Weltkrieg im Vordergrund der Diskussion um eine europäische Integration. Einmal galt es, eine politische Aussöhnung zwischen den europäischen Kriegsgegnern, vor allem zwischen Frankreich und Deutschland, zu erreichen, um einen erneuten Krieg unmöglich/unwahrscheinlich zu machen. Zweitens wurde ein engerer Zusammenschluß der europäschen Staaten als notwendig angesehen, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau der einzelnen Länder zu gewährleisten. Drittens verstärkte der Zerfall Europas in die zwei Blöcke Ost und West die Bemühungen der Westeuropäer, eine (west)europäische Integration voranzutreiben, um damit eine notwendige Voraussetzung zur Abwehr des kommunistischen Systems zu schaffen.Google Scholar
  8. 10.
    Padoa-Schioppa (1988).Google Scholar
  9. 11.
    Beirat (1989).Google Scholar
  10. 12.
    Es wird folglich nicht versucht, entsprechend der “Theorie optimaler Integrationsoder Währungsräume” zu überprüfen, ob die einzelnen Kriterien für das Zutreffen eines optimalen Integrations-oder Währungsraums in der Europäischen Union gegeben sind. Auf die “Theorie optimaler Währungsräume” wird allerdings im Anhang E-III näher eingegangen. Implizit wird davon ausgegangen, daß die EU keinen “optimalen Währungsraum” darstellt. Nichtsdestoweniger wird die EWWU politisch gewünscht. Insofern könnte man auch sagen, daß ich in diesem Buch die Perspektiven einer WWU in einem nichtoptimalen Währungsraum darstelle.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Helmut Wagner
    • 1
    • 2
  1. 1.Lehrstuhl für Europäische WirtschaftspolitikHWPHamburgDeutschland
  2. 2.Lehrstuhl für VWL, insbes. MakroökonomikFernUniversität HagenHagenDeutschland

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