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Nachfolgeregelungen aus der Praxis

  • Helmut Habig
  • Jochen Berninghaus

Zusammenfassung

Der Idealfall für den Generationswechsel in einem Familienunternehmen ist immer das Vorhandensein eines fähigen und auch willigen Erben, der nach einer entsprechenden Ausbildung die Leitungsmacht in harmonischer Absprache mit den Ausscheidenden übernimmt. Schwieriger wird der Fall, wenn mehrere geeignete Familienmitglieder übernehmen wollen, aber nur einer in das Unternehmen eintreten soll. Noch schwieriger wird es, wenn keine geeigneten Nachfolger vorhanden sind oder wenn existierende Kinder ins Unternehmen eintreten wollen, die für die Übernahme jedoch nicht geeignet sind. Wie auch immer die Konstellation ist, was sollte getan werden, um den Generationswechsel erfolgreich abschließen zu können? Oberstes Gebot ist in jedem Fall Streitvermeidung. Streit kostet viel Zeit, Kraft und Geld. Streit, der nicht irgendwann beigelegt werden kann, führt unweigerlich zum Verlust der Leitungsmacht. Was ist zu tun, um Unfrieden zu vermeiden? Selbstverständlich kann ein guter Gesellschaftsvertrag, der Interessenskonflikte von vornherein berücksichtigt und regelt, zur Streitvermeidung beitragen. Er kann auch wegen möglicher Sanktionen oder negativer Folgen für die Parteien Zwist verhindern. Der sicherste Weg, Streit gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist ein entsprechendes Verhalten innerhalb der Familie. Hier sollte die Familie bzw. der gesamte Familienverbund eine bestimmte Geisteshaltung, um nicht zu sagen eine besondere Humanität, verfolgen und selbst auch aktiv leben. Haben sich bereits die Väter gestritten, so werden es die Kinder als Geschwister oder Vettern und Cousinen fortsetzen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Helmut Habig
    • 1
  • Jochen Berninghaus
    • 2
  1. 1.OeldeDeutschland
  2. 2.DortmundDeutschland

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