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Die Nachfolge als psychologisches Problem

  • Helmut Habig
  • Jochen Berninghaus

Zusammenfassung

Bei keinem anderen Muß-Thema im Leben eines Unternehmers spielen die Emotionen, Ängste, Ungewißheiten und eventuell auch Rivalitäten eine so große Rolle wie gerade bei der Frage der eigenen Nachfolge. Sich selbst mit dem eigenen Ende zu beschäftigen ist zugegebenerweise sowohl emotional als auch sachlich schwer. Man kann es aber nicht umgehen, man kann es vor allem nicht verhindern, man weiß nicht, wann das eigene Ende kommt, wobei die Möglichkeiten eines Unfalls oder einer schweren Krankheit mit einzubeziehen sind. Es sei darauf hingewiesen, daß über 50% aller Beendigungen von Geschäftsführungen nicht altersbedingt sind, sondern auf anderen Gründen beruhen wie Tod, Krankheit, Familienumstände wie Scheidung oder, weil man z. B. etwas ganz anderes machen möchte (s. Abb. 4.1). Nur knapp 50% aller Beendigungen von Geschäftsführungen kommen aufgrund des Übergangs in den geplanten Ruhestand zustande. Vom Verstand her weiß jeder Unternehmer, daß seine Zeit irgendwann zu Ende ist, daß er sich zurückzuziehen hat und einen Nachfolger finden muß. Diese verstandesmäßige Erkenntnis kann er aber häufig in der Praxis nicht umsetzen, nach dem Motto: „Der Geist ist willig, aber der Körper ist schwach.“

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Helmut Habig
    • 1
  • Jochen Berninghaus
    • 2
  1. 1.OeldeDeutschland
  2. 2.DortmundDeutschland

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