Advertisement

Die Eigenständigkeit der Verwaltung Zwischen Steuerung und Kontrolle

  • Eberhard Schmidt-Aßmann
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Rechtsstaat und Demokratie zielen als Formungsentscheidungen auf einen strukturierten öffentlichen Entscheidungsprozeß und auf Rationalität seiner Ergebnisse (→ 2/2–5)1. Dieses Anliegen beider Verfassungsentscheidungen wird vom Gewaltenteilungsprinzip aufgenommen und in eine entsprechende Organisation überführt. Die Bedeutung der Gewaltenteilung für das Verwaltungsrecht ist ausführlich zuerst von Otto Mayer herausgearbeitet worden2. Bei ihm stand der Machtmäßigungs- und Trennungsgedanke ganz im Vordergrund. Das Konzept der Gewaltentrennung war folglich statisch. Es sollte der Disziplinierung des Verwaltungshandelns nach dem Bilde möglichst weitreichender Justizförmigkeit dienen3. Die grundgesetzliche Gewaltenteilung folgt demgegenüber keinem reinen Trennungsprinzip, sondern einem Konzept der Konstituierung, Zuordnung und Balancierung staatlicher Gewalten4. Diese Doppelschichtigkeit herausstellend, sagt das Bundesverfassungsgericht5: „Die dort als Grundsatz normierte organisatorische und funktionelle Unterscheidung und Trennung der Gewalten dient zumal der Verteilung von politischer Macht und Verantwortung sowie der Kontrolle der Machtträger; sie zielt auch darauf ab, daß staatliche Entscheidungen möglichst richtig, das heißt von den Organen getroffen werden, die dafür nach ihrer Organisation, Zusammensetzung, Funktion und Verfahrensweise über die besten Voraussetzungen verfügen, und sie will auf eine Mäßigung der Staatsgewalt insgesamt hinwirken“.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1.
    Zu den einzelnen Bedeutungen des Rationalitätsgebots vgl. Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 454 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 55 ff.; folgend Fleiner, Institutionen, S. 9 ff. Demgegenüber betont L v. Stein, Verwaltungslehre Bd. 1, S. 14 ff. die Bedeutung des einheitlichen Zusammenwirkens der Organe.Google Scholar
  3. 3.
    „Der Rechtsstaat bedeutet die tunlichste Justizförmigkeit der Verwaltung“ (Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 62 und 131).Google Scholar
  4. 4.
    Hesse, Verfassungsrecht, Rn. 482; Krebs, Kontrolle, S. 49 f.; Schmidt-Aßmann, in: HStR Bd. 1, § 24 Rn. 47 ff.; Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 536. Die einzelnen Elemente sind dargestellt bei Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36. Zur Bedeutungsgeschichte vgl. Fenske, in: Brunner/Conze/Koselleck, Geschichtliche Grundbegriffe, Bd. 2, S. 923 ff.Google Scholar
  5. 5.
    BVerfGE 68, 1 (86); dazu Heim, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 95 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Ausführlich Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 201 ff.; Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 538 ff.Google Scholar
  7. 7.
    So Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 538.Google Scholar
  8. 8.
    Hill Funktion der kommunalen Selbstverwaltung, S. 22 f.; Ossenbühl DÖV 1980, S. 545 (549 f.).Google Scholar
  9. 9.
    Dazu die Kritik von Lecheler, NJW 1979, S. 2273 ff.; gegen ihn aber schon Klauser, NJW 1980, S. 753 ff.Google Scholar
  10. 10.
    Ähnlich Brohm, DVB1 1986, S. 321 (326).Google Scholar
  11. 11.
    Z.B. für das Verhältnis von Parlament und Regierung Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 103 ff.; für die Stellung der rechtsprechenden Gewalt Voßkuhle, Rechtsschutz, bes. S. 94 ff. und 256 ff.; vgl. auch Zimmer, Funktion — Kompetenz — Legitimation, bes. S. 329 ff.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. — am Beispiel des Zusammenhangs von Organisation und Grundrechtsschutz -BVerfGE 83, 130 (149 ff.) und 238 (332 ff.); allgemein dazu Schnapp, WDStRL Bd. 43, S. 172 ff.Google Scholar
  13. 13.
    Grundlegend W. Weber, in: ders., Spannungen und Kräfte, S. 152 ff.; Stettner, JöR 1986, S. 57 ff.Google Scholar
  14. 14.
    Braun, Steuerung der Wissenschaft, S. 391 f.Google Scholar
  15. 15.
    Dazu Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36 V; J. Becker, Gewaltenteilung, bes. S. 81 ff. und S. 240 ff. Vgl. auch den Vorschlag einer „mehrspurigen“ Demokratie bei H. H. Klein, in: FS für Helmrich, S. 255 ff.Google Scholar
  16. 16.
    So Benz, in: Seibel/Benz, Regierungssystem und Verwaltungspolitik, S. 83 (100).Google Scholar
  17. 17.
    Ausführlich Brenner, Gestaltungsauftrag der Verwaltung, S. 217 ff.Google Scholar
  18. 18.
    Badura, Staatsrecht, F Rn. 5 f.; Böckenförde, Gesetz und gesetzgebende Gewalt, S. 381; Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 160 f.Google Scholar
  19. 19.
    Eichenberger, WDStRL Bd. 40, S. 7 (10); Kirchhof, in: HStR Bd. 3, § 59 Rn. 140 f.Google Scholar
  20. 20.
    Dazu BVerfGE 90, 286 (389 f.).Google Scholar
  21. 21.
    Grundlegend Scheuner, DÖV 1969, S. 585 ff.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. die Darstellung bei Eiclienberger, WDStRL Bd. 40, S. 7 (15 f.); Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 37 IV; Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 9 ff.; ferner Hill, Zustand und Perspektiven der Gesetzgebung; jüngst v. Beyme, Der Gesetzgeber.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. schon F. F. Mayer, Verwaltungsrecht, S. IV. Auf Übergänge zwischen Einzelnonnregelungen, Maßnahme- und Zeitgesetzen und Kodifikationen schon im konstitutionellen Staatsrecht macht Grawert, Staat 1984, Beih. 7, S. 113 (142) aufmerksam.Google Scholar
  24. 24.
    Badura, Staatsrecht, F Rn. 14; H. H. Klein, in: HStR Bd. 2, § 40 Rn. 17; Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 61 Rn. 21 ff.; Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 375 ff.Google Scholar
  25. 25.
    Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 213 ff. und 255 ff.; ferner Lerche, in: Lerche/Schmitt Glaeser/Schmidt-Aßmann, Verfahren, S. 97 (bes. 109 ff.).Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 280 ff. und 573.Google Scholar
  27. 27.
    So zutreffend Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 161 f.; mit diskurstheoretischer Begründung Habermas, Faktizität und Geltung, S. 211; aus politikwissenschaftlich-empirischer Bewertung im Ergebnis auch v. Beyme, Der Gesetzgeber, S. 358 ff.Google Scholar
  28. 28.
    Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 154; Truie, Forschung, S. 232 ff. Anschaulich die Darstellung der Verfahrensphasen und der dabei praktizierten Beteiligungsformen bei H. Schneider, Gesetzgebung, §§5,6.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Osseribühl in: HStR Bd. 3, § 61 Rn. 11 f.; H. Schmeider, Gesetzgebung, § 3 mit weiteren Nachweisen.Google Scholar
  30. 30.
    Hier bedarf es zunächst einer terminologischen Klarstellung gegenüber dem in diesem Zusammenhang vielfach benutzten Begriff des Parlamentsvorbehalts, für den es freilich seinerseits keinen ganz eindeutigen Sprachgebrauch gibt. Dazu die Zusammenstellung bei Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 27 ff.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Jesch, Gesetz und Verwaltung, bes. S. 74 ff.; Erichsen, Verfassungs- und verwaltungsgeschichtliche Grundlagen, S. 148 ff.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. die Darstellung bei Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV b, S. 805 ff. und Bd. 3/2, § 80 (Sachs); Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 bes. Rn. 26 ff.Google Scholar
  33. 33.
    In der Systematik ähnlich Lerche, in: HStR Bd. 5, § 121 Rn. 9; Jarass/Pieroth, Grundgesetz, Art. 20 Rn. 30 ff.: grandrechtliche und organisationsrechtliche Gesetzesvorbehalte. Die Unterscheidung eines „rechtsstaatlichen“ und eines „demokratischen“ Gesetzesvorbehalts dagegen dient eher nur dazu, die Dogmengeschichte zu gliedern; systematisch führt sie nicht weiter. Wenn mit dem Gesetz i.S. der Vorbehaltslehre nur das parlamentarische Gesetz gemeint ist, dann verfolgen alle Gesetzesvorbehalte rechtsstaatliche und demokratische Regelungsinteressen. Dabei mögen die Akzente variieren. Entscheidend bleibt, daß die Vorbehaltslehre im Schnittpunkt beider Verfassungsstrukturentscheidungen liegt. Das Bundesverfassungsgericht nimmt denn auch unter dem Begriff des „Parlamentsvorbehalts“ beide Determinanten zusammen; vgl. BVerfGE 58, 257 (268); ähnlich Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 b, S. 811. Wir verfolgen dasselbe Konzept unter Beibehaltung des Begriffs des „Gesetzesvorbehalts“.Google Scholar
  34. 34.
    So ausdrücklich formuliert z.B. in Art. 58 der bad.-württ. Landesverfassung: „Niemand kann zu einer Handlung, Unterlassung oder Duldung gezwungen werden, wenn nicht ein Gesetz oder eine auf Gesetz beruhende Bestimmung es verlangt oder zuläßt.“Google Scholar
  35. 35.
    BVerfGE 33, 1(10 f.).Google Scholar
  36. 36.
    BVerfGE 65, 1 (44); zu den Konsequenzen Haverkate, WDStRL Bd. 46, S. 217 (246 f.).Google Scholar
  37. 37.
    Dazu G. C. Burmeister, Institutioneller Gesetzesvorbehalt, S. 47 ff.Google Scholar
  38. 38.
    Kötigen, WDStRL Bd. 16, S. 154 (162) mit Nachweisen; Grawert, Staat 1984, Beih.7,S. 113 (154 f.).Google Scholar
  39. 39.
    Nachweise bei Kötigen, WDStRL Bd. 16, S. 154 (163); Schmidt-Aßmann, in: FS für H. P. Ipsen, S. 333 (341 f.).Google Scholar
  40. 40.
    Differenzierend Lerche, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 86 Rn. 78 ff. Zu einer Reihe spezieller Vorbehalte dieser Art vgl. Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 28; Krebs, in:HStR Bd.3, § 69 Rn. 58 f.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Trute, Forschung, S. 242 ff.Google Scholar
  42. 42.
    BVerfGE 34, 165 (192 f.); 40, 237 (245 f.); 49, 89 (126); weitere Nachweise bei Staupe, Parlamentsvorbehalt, S. 104 ff.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. Grawert, in: Conze/Koselleck, Geschichtliche Grundbegriffe, Bd. 2, S. 863 (905 f.).Google Scholar
  44. 44.
    Im Ergebnis ebenso Ossenbiühl in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 46.Google Scholar
  45. 45.
    Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 46.Google Scholar
  46. 46.
    So z.B. BVerfGE 77, 170 (230).Google Scholar
  47. 47.
    So BVerfGE 68, 1 (86); 90, 286 (386 f.).Google Scholar
  48. 48.
    Im Ergebnis BVerfGE 68, 1 (109).Google Scholar
  49. 49.
    Ähnlich Vogel, in: HStR Bd. 4, § 87 Rn. 111 ff.; vgl. auch Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 419 ff.Google Scholar
  50. 50.
    BVerwGE 58,45 (48); 75, 109 (117); Jarass, NVwZ 1984, S. 473 ff.Google Scholar
  51. 51.
    Mußgnug, WDStRL Bd. 41, S. 113 (122 ff.); Ipsen, in: HStR Bd. 4, § 92 Rn. 35 ff., 39; für eine gesetzliche Regelung dagegen Haverkate, in: R. Schmidt, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Bes. Teil, Bd. 1, § 4 Rn. 29 ff.Google Scholar
  52. 52.
    In diesem Sinne die Kritik bei Janssen, Grenzen des legislativen Zugriffsrechts, S. 26 ff.Google Scholar
  53. 53.
    Ausführlich Osterloh, Gesetzesbindung und Typisierangsspielräume, S. 93 ff.; Papier/Möller, AöR 1997, S. 177 ff.Google Scholar
  54. 54.
    Brohm, in: Hill, Zustand und Perspektiven der Gesetzgebung, S. 217 (229).Google Scholar
  55. 55.
    Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 f, S. 829 ff.; vgl. auch BVerfGE 1, 16 (45).Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. Jarass/Pieroth, Grundgesetz, Art. 20 Rn. 44.Google Scholar
  57. 57.
    Vgl. Kloepfer/MeßerSchmidt, Innere Harmonisierung des Umweltrechts.Google Scholar
  58. 58.
    Vgl. Kunig, Rechtsstaatsprinzip, S. 200 ff. und S. 396 ff.Google Scholar
  59. 59.
    BVerfGE 80, 103 (108); vgl. auch BVerfGE 47, 327 (385 f.).Google Scholar
  60. 60.
    BVerfGE 8, 274 (326); 49, 89 (133); vgl. auch 87, 234 (263 f.); mit weiteren Nachweisen Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 f., S. 830.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. BVerfGE 49, 89 (144 ff.), aber auch BVerwGE 77, 214 (219).Google Scholar
  62. 62.
    Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 170 f.: „Die notgeborene Offenheit gesetzlicher Vorgaben entpuppt sich in gewisser Weise als eine Tugend“.Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. Janssen, Grenzen des legislativen Zugriffsrechts, S. 128 ff.Google Scholar
  64. 64.
    Dazu Schulze-Fielitz in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Innovation und Flexibilität, S. 139 (172 ff).Google Scholar
  65. 65.
    Anschaulich BVerfGE49, 89 (133 ff.).Google Scholar
  66. 66.
    Zu diesen Anforderungen vgl. Stern, Staatsrecht, Bd. 1, § 20 IV 4 c, S. 815 ff.; Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 64 Rn. 13 ff.Google Scholar
  67. 67.
    BVerwGE 100, 323 (325 f.).Google Scholar
  68. 68.
    Dazu BVerfGE 33, 125 (156 f.); Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 66 Rn. 36 f.Google Scholar
  69. 69.
    BVerfGE 49, 89 (136 f.); 76,1 (74 f.).Google Scholar
  70. 70.
    BVerfGE 79, 174 (198 f.); ferner BVerfGE 80,137 (161 f.).Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Denninger, Verfassungsrechtliche Anforderungen, S. 168 ff.; Scherzberg, Verw-Arch 1993, S. 484 (505).Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. dazu Kunig, Rechtsstaatsprinzip, S. 396 ff.Google Scholar
  73. 73.
    BVerfGE 33, 303 (341); 49, 169 (181).Google Scholar
  74. 74.
    Hill, ZG 1995, S. 82 (85), der von einem „Lernprogramm“ spricht.Google Scholar
  75. 75.
    BVerfGE 64, 208 (214 f.); 78, 32 (36).Google Scholar
  76. 76.
    BVerfGE 68, 1 (87).Google Scholar
  77. 77.
    Ossenbühl, Verwaltungsvorschriften, S. 187 ff.; Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 41 III 1; Brohm, DVB1 1986, S. 321 (329 f.); Schröder, in: HStR Bd. 3, § 67 Rn. 28; ausführlich Dreier, DV 1992, S. 137 ff.Google Scholar
  78. 78.
    So Scheuner, DÖV 1969, S. 585 (593).Google Scholar
  79. 79.
    Dreier, DV 1992, S. 137 (S. 146 ff.) mit weiteren Nachweisen.Google Scholar
  80. 80.
    Schulze-Fielitz, Parlamentarische Gesetzgebung, S. 135 ff.; Pernice, Billigkeit und Härteklauseln, S. 539 ff.; Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 165 ff.; ausführlich schon W. Schmidt, Gesetzesvollziehung durch Rechtsetzung, S. 114 ff.Google Scholar
  81. 81.
    Dazu Lerche, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 83 Rn. 61.Google Scholar
  82. 85.
    Dazu Dreier, Hierarchische Verwaltung, S. 36 ff.Google Scholar
  83. 86.
    So zutreffend Isensee, StuW 1994, S. 3 (11).Google Scholar
  84. 87.
    BVerwGE 48,56(63).Google Scholar
  85. 88.
    Vgl. Chmielewicz, in: HWÖ, Sp. 1094 (1099).Google Scholar
  86. 89.
    Vgl. Diederich, in: HWÖ, Sp. 1835 (1862 f.).Google Scholar
  87. 90.
    S. die Schriften von Pietzcker, Staatsauftrag; Wallerath, Öffentliche Bedarfsdeckung.Google Scholar
  88. 91.
    Anschaulich dazu Simons, Verfahren im Sozialrecht, pass.; Brohm, DVB1 1994, S. 133 (138).Google Scholar
  89. 92.
    Vgl. Wald, DVB1 1993, S. 517 ff.Google Scholar
  90. 93.
    Grandlegend Pitschas, Verwaltungsverantwortung, bes. S. 287 ff.; femer Hill, DVB1 1993, S. 973 (977); Würtenberger, Akzeptanz von Verwaltungsentscheidungen, S. 98 ff.Google Scholar
  91. 94.
    Von „sachstrukturellen Gründen“, die einen gesetzgeberischen Zugriff ausschließen, spricht Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 63 ff.Google Scholar
  92. 95.
    Vgl. Maurer, WDStRL Bd. 43, S. 135 (140) mit der Unterscheidung zwischen faktischem und normativem Verwaltungsvorbehalt.Google Scholar
  93. 96.
    Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 36 IV 5, S. 541 f.Google Scholar
  94. 97.
    So BVerfGE 67, 100 (139); 68, 1 (87); ebenso BVerfGE 95, 1 (16).Google Scholar
  95. 98.
    Schnapp, WDStRL Bd. 43, S. 172 (193 ff.); Krebs, in: HStR Bd. 3, § 69 Rn. 85; differenzierend Pitschas, Verwaltungsverantwortung, S. 612 ff. Ablehnend Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 59; Schröder, in: HStR Bd. 3, § 67 Rn. 22 ff., die nur „disponible Restkompetenzen“ der Verwaltung, aber keinen festen Vorbehalt anerkennen wollen.Google Scholar
  96. 99.
    Ebenso Maurer, WDStRL Bd. 43, S. 135 (158); auch Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 62 Rn. 58. Vgl. auch BVerfGE 95, 1 (16).Google Scholar
  97. 100.
    So zutreffend Ehmke, Ermessen, S. 7, 12 ff.Google Scholar
  98. 101.
    Fleiner, Institutionen, S. 257 unter Bezugnahme auf die älteren Verwaltungsgerichtsgesetze Bayerns, Badens, Thüringens, Württembergs. Dagegen aber O. Mayer, Verwaltungsrecht, Bd. 1, S. 133: „Akte des freien Ermessens sind oft, vielleicht meistens, aber doch keineswegs unbedingt, von der Rechtspflege ausgeschlossen.“Google Scholar
  99. 102.
    Darstellend Ehmke, Ermessen, S. 7 ff.; Remitiert, Grundlagen des Übermaßverbotes, S. 124 ff.; zur Stellung des Planungsermessens Rubel, Planungsermessen, S. 140 ff.Google Scholar
  100. 103.
    Vgl. die Beiträge in: Frowein, Kontrolldichte; zusammenfassend dort Oeter, S. 266 (277); Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 19 ff.; Grabenwarter, Verfahrensgarantien, S. 109 ff.Google Scholar
  101. 104.
    Ehmke, Ermessen, S. 45; Bullinger, JZ 1984, S. 1001 (1006).Google Scholar
  102. 105.
    Starch, in: FS für Sendler, S. 167 (167); vgl. auch H. Meyer, in: Meyer/Borgs, Verwaltungsverfahrensgesetz, § 40 Rn. 6.Google Scholar
  103. 106.
    Koch, Unbestimmte Rechtsbegriffe und Ermessensermächtigungen, S. 172 ff.; Sendler, in: FS für Ule, 1987, S. 337 ff.; Herdegen, JZ 1991, S. 747 ff.; Dreier, DV 1992, S. 137 (151 f.).Google Scholar
  104. 107.
    Craig, in: Bullinger, Verwaltungsermessen, S. 79; Wade/Forsyth, Administrative Law, S. 347 ff., 379 ff.; Schlette, Kontrolle von Ermessensakten, S. 109 ff., 119.Google Scholar
  105. 108.
    Vgl. Koch/Rubel, Verwaltungsrecht, Kap. V Rn. 76 ff.Google Scholar
  106. 109.
    Hoffmann-Riem, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Innovation und Flexibilität, S. 9 (27).Google Scholar
  107. 110.
    Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, §114 Rn.5.Google Scholar
  108. 111.
    Zur Kompensation als Element der von ihm so genannten gestaltenden Abwägung vgl. Weyreuther, Bauen im Außenbereich, S. 18 f.Google Scholar
  109. 112.
    Dazu Herdegen, AöR 1989, S. 607 ff.Google Scholar
  110. 113.
    Vgl. BVerwGE 75, 214 (233 f.).Google Scholar
  111. 114.
    Waechter, VerwArch 1997, S. 298 (bes. S. 310 ff.).Google Scholar
  112. 115.
    Dazu Hill, NVwZ 1985, S. 449 (453 ff.); ders., DÖV 1994, S. 279 (282 ff., 286).Google Scholar
  113. 116.
    Grandlegend Bullinger, JZ 1984, S. 1001 (1007 ff.).Google Scholar
  114. 117.
    Scheuner, in: FS für G. Müller, S. 379 (384).Google Scholar
  115. 118.
    Systematisch dazu Krebs, Kontrolle; Schwarze, DVB1 1974, S. 893 ff.; Kirchhof, in: HStR Bd. 3, § 59 Rn. 188 ff.; Voßkuhle, Rechtsschutz, S. 45 ff.Google Scholar
  116. 119.
    Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 75 ff; ders., Verwaltungsgerichtsbarkeit im demokratischen Rechtsstaat; Krebs, in: v. Münch/Kunig, Grundgesetz, Art. 19 Rn. 62 ff. Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 160 ff.Google Scholar
  117. 120.
    Vgl. Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, bes. S. 190.Google Scholar
  118. 121.
    BVerfGE 78,214 (226); 84, 34 (49); ausführlich Wald, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 42 ff.; Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 39 ff.Google Scholar
  119. 122.
    Skouris, Verletztenklagen und Interessentenklagen; Ehlers, VerwArch 1993, S.139 ff.Google Scholar
  120. 123.
    Weyreuther, in: FS für Menger, S. 681 (691); auch BVerwGE 47, 19 (21 f.) und BVerwGNVwZ 1990, S. 857 f.Google Scholar
  121. 124.
    Krebs, in: FS für Menger, S. 191 (204); Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 113 Rn. 11 ff.Google Scholar
  122. 125.
    Vgl. Erichsen, in: HStR Bd. 6, § 152 Rn. 43 ff.; ähnlich Schmidt-Preuß, Kollidierende Privatinteressen, S. 553 f.; Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 113 Rn. 11; anders Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 44 f.Google Scholar
  123. 126.
    Dazu BVerwGE 48,56 ff. und 67,74 ff.; mit weiteren Nachweisen Schmidt-Aßmann, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 19 Abs. IV Rn. 159 ff.Google Scholar
  124. 127.
    Mit weiteren Nachweisen Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 118 ff. und 175 ff.; Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 131, 143; ders., DVB1 1997, S. 281 (283 ff.); Grabenwarter, Verfahrensgarantien, S. 109 ff. Zum amerikanischen Recht Erath, Förmliche Verwaltungsverfahren.Google Scholar
  125. 128.
    Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 59 ff.Google Scholar
  126. 129.
    BVerfGE 15, 275 (282); 78, 214 (266).Google Scholar
  127. 130.
    Dazu C. Lerche, in: Frowein, Kontrolldichte, S. 249 ff. Zur besonderen Lage bei der materiellen Präklusion vgl. Röhl/Ladenburger, Materielle Präklusion, S. 16–20,47 ff.Google Scholar
  128. 131.
    BVerfGE 84, 34 (49 f.); BVerwGE 94, 307 (309).Google Scholar
  129. 132.
    Im Ergebnis ebenso Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 113 Rn. 24.Google Scholar
  130. 133.
    BVerfGE 61, 82 (111); 88, 40 (56).Google Scholar
  131. 134.
    BVerwGE 94, 307 (309 f.).Google Scholar
  132. 135.
    Vgl. BVerfGE 88, 40 (57–61); anders Ossenbühl, in: FS für Redeker, S. 55 (61 f.).Google Scholar
  133. 136.
    Ausführlich dazu Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 114 Rn. 57 ff.Google Scholar
  134. 137.
    § 1 Abs. 6 BauGB, § 17 Abs. 1 BFStrG; § 5 Abs. 2 BNatSchG.Google Scholar
  135. 138.
    Herdegen, AöR 1989, S. 607 (609); s.a. Ossenbühl, in: HStR Bd. 3, § 64 Rn. 33 ff., § 66 Rn. 46 ff.Google Scholar
  136. 139.
    BVerwGE 48, 56 (59); Kühling, Fachplanungsrecht, Rn. 9 ff.Google Scholar
  137. 140.
    Vgl. OVG Lüneburg, NVwZ-RR 1991, S. 576 ff., auch BVerwGE 99, 355 (358).Google Scholar
  138. 141.
    Ausführlich BVerwGE 94, 307 (309 ff.).Google Scholar
  139. 142.
    Vgl. Papier, in: HStR Bd. 6, § 154 Rn. 62 ff.Google Scholar
  140. 143.
    Ausführlich, in der Tendenz aber kontrollintensiver v. Danwitz, Verwaltungsrechtliches System, S. 326 ff.Google Scholar
  141. 148.
    So BVerwGE 91, 211 (216).Google Scholar
  142. 149.
    Dazu Shapiro, in: The University of Chicago Legal Forum, 1992, S. 179 (184 ff.) zur Entwicklung in den USA und zur Rechtsprechung des EuGH.Google Scholar
  143. 150.
    Vgl. Kühling, Fachplanungsrecht, Rn. 230 ff. Das Wort „objektiv“ soll die Ebene unausweichlicher Erkenntnis bezeichnen, auf der auch das an sich Unmeßbare zu einer praktisch handhabbaren Größe wird.Google Scholar
  144. 151.
    Dazu umfassend Schock, Vorläufiger Rechtsschutz, pass.Google Scholar
  145. 152.
    BVerfG (3. Kammer des 2. Senats), NVwZ 1996, S. 58 (59).Google Scholar
  146. 153.
    Schock, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 80 Rn. 7; Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 88 (89): „Dieser Ansatz beruht auf einer verkürzten Sicht der Dinge“.Google Scholar
  147. 154.
    Schock, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 80 Rn. 18; Schmidt-Aßmann, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 19 Abs. IV Rn. 275. Positiv zu § 80 Abs. 1 S. 2 VwGO demgegenüber Schmidt-Preuß, Kollidierende Privatinteressen, S. 588 ff.Google Scholar
  148. 155.
    So die Amtliche Begründung zu § 80b in der VwGO-Novelle, BT-Drucks. 13/3993, S. 11.Google Scholar
  149. 156.
    Vgl. Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 116 ff.Google Scholar
  150. 157.
    EuGHE 1990, 2879 (2905, 2908); dazu mit weiteren Nachweisen Schock, DVB1 1997, S. 289 ff.Google Scholar
  151. 158.
    Zu diesen Zusammenhängen aus rechts vergleichender Sicht Gerstner, Drittschutzproblematik, S. 179 ff.Google Scholar
  152. 159.
    Dazu grundlegend Weyreuther, Verwaltungskontrolle durch Verbände?; vgl. auch BVerwGE 101, 73 ff.; anders nur für die Verletzung von Verbands verfahrensrechten BVerwGE 87, 62 (68 f.).Google Scholar
  153. 160.
    Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 70 ff.Google Scholar
  154. 161.
    So die Formulierung in BVerfGE 10, 264 (267); 51, 268 (284).Google Scholar
  155. 162.
    Dazu Sendler, DÖV 1989, S. 482 (bes. 488 f.); Bettermann, Totaler Rechtsstaat; vorher schon Scharpf, Kosten des Rechtsstaats.Google Scholar
  156. 163.
    Vgl. auch Hoffmann-Riem, DVB1 1994, S. 605 (607 f.)Google Scholar
  157. 164.
    So zutreffend Voßkuhle, Rechtsschutz, S. 128, für Gerichtsverfahren allgemein.Google Scholar
  158. 165.
    Für eine Rücknahme der deutschen Kontrolldichtemaßstäbe Brenner, Gestaltungsauftrag der Verwaltung, S. 391 ff.Google Scholar
  159. 166.
    Dazu Schmidt-Aßmann, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Einleitung Rn. 170 ff.; Masing, Mobilisierung des Bürgers, S. 89 ff.Google Scholar
  160. 167.
    Wald, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 120, der zutreffend von „apersonalen Kompetenzen“ spricht; BVerwGE 45, 207 (210); BVerwG NJW 1992, S. 927; Herbert, DÖV 1994, S. 108 ff.Google Scholar
  161. 168.
    § 47 Abs. 2 S. 1 HS 2 VwGO; dazu BVerwGE 81, 307 (310).Google Scholar
  162. 169.
    Zur Kritik Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 39 ff.; differenzierend Ehlers, VerwArch 1993, S. 139 ff.Google Scholar
  163. 170.
    Dazu Brohm, DV 1991, S. 137 (141): der Drittschutz habe sich zum „kollektiven Minderheitenschutz“ entwickelt.Google Scholar
  164. 171.
    Dazu die Darstellung von Masing, Mobilisierung des Bürgers, bes. S. 111 ff.Google Scholar
  165. 172.
    Vgl. Rehbinder, in: HdUR Bd. 2, Sp. 2559 ff. mit Nachweisen; vgl. auch § 217 UGB-BT und die Begründung dort S. 456 ff.Google Scholar
  166. 173.
    EuGHE 1991, 2567 (2601); EuGHE 1995, 2311 (2318 f.). Weitere Nachweise bei v. Danwitz, DÖV 1996, S. 481 ff.; Classen, Europäisierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 73 ff.; Wahl, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. § 42 Abs. 2 Rn. 127. Vgl. auch Steinberg, DÖV 1996, S. 221 (229 ff.).Google Scholar
  167. 174.
    So zutreffend Schwarze, in: ders., Verwaltungsrecht unter europäischem Einfluß, S. 123 (181); ebenso für das österreichische Recht Potacs/Pollak, dort S. 733 (767 f.).Google Scholar
  168. 175.
    Vgl. Cappelletti, Judicial Process, S. 268 ff.; Schmidt-Aßmann, DVB1 1997, S. 281 (283 ff).Google Scholar
  169. 176.
    Dazu Gerstner, Drittschutzproblematik, bes. S. 54 ff. und 75 ff.Google Scholar
  170. 177.
    Überlegungen in diese Richtung bei Herzog, NJW 1992, S. 2601 f.Google Scholar
  171. 178.
    Dazu Voßkulue, Rechtsschutz, S. 94 ff. unter Bezugnahme vor allem auf Zimmer, Funktion — Kompetenz — Legitimation, S. 293.Google Scholar
  172. 179.
    Dazu Ortloff, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 104 Rn. 2 ff., § 106 Rn. 4 ff.Google Scholar
  173. 180.
    Anschaulich dazu Ozaxva/Susskind, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Konfliktbewältigung durch Verhandlungen, Bd. 1, S. 177 ff.Google Scholar
  174. 181.
    Dazu Überlegungen bei Schmidt-Aßmann, DVB1 1997, S. 281 (288 f.).Google Scholar
  175. 182.
    Vgl. Goerlich, DVB1 1993, S. 490 (491).Google Scholar
  176. 183.
    Vgl. BVerfGE 85, 36 (58).Google Scholar
  177. 184.
    Gerhardt, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Vorb. §113 Rn.20.Google Scholar
  178. 185.
    Vgl. v. Mutius, WDStRL Bd. 42, S. 147 (186 f.); Schmidt-Aßmann, WDStRL Bd. 34, S. 221 (266 f.).Google Scholar
  179. 186.
    § 100 BHO, § 20a BRHG idF des Gesetzes vom 22.12.1997, BGBl IS. 3251.Google Scholar
  180. 187.
    Vgl. Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (241 f.).Google Scholar
  181. 188.
    Trute, Forschung, S. 474 ff.; vgl. BVerwGE 74, 58 (Stiftung Volkswagenwerk).Google Scholar
  182. 189.
    Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34 III 3 c, S. 434; Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 110. Für das EG-Recht weist Art. 188c Abs. 2 EGV die Rechtmäßigkeit als Kontrollmaßstab eigenständig aus.Google Scholar
  183. 190.
    Reinermann, DV 1981, S. 483 (491); folgend Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231(256).Google Scholar
  184. 191.
    Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 113 f.; vgl. Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34 in 3 c, S. 439; Degenhart, WDStRL Bd. 55, S. 190 (208 ff.).Google Scholar
  185. 192.
    Dazu Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (258 ff. und 264 ff.).Google Scholar
  186. 193.
    Vgl. Kisker, in: HStR Bd. 4, § 89 Rn. 97 ff., 126 ff.Google Scholar
  187. 194.
    Zur Stellung zwischen den Funktionsträgern Stern, Staatsrecht, Bd. 2, § 34IV 2–4; ders., DÖV 1990, S. 261 (264).Google Scholar
  188. 195.
    Vgl. Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (242 f., auch 239): parlamentsunabhängiger Öffentlichkeitsstatus der Rechnungshöfe; ferner Krebs, Kontrolle, S. 214 f.; Heun, Staatshaushalt und Staatsleitung, S. 516.Google Scholar
  189. 196.
    Dazu mit weiteren Nachweisen Schulze-Fielitz, WDStRL Bd. 55, S. 231 (268 ff.).Google Scholar
  190. 197.
    Ansätze dazu bei Krebs, Kontrolle, S. 220 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schmidt-Aßmann
    • 1
  1. 1.Institut für deutsches und europäisches VerwaltungsrechtRuprecht-Karls-Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland

Personalised recommendations