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Verschleierte Wirklichkeit

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Zusammenfassung

Am Abend, im Bett, möchten es die Kinder ganz genau wissen. Wie alt war Rotkäppchen? Welche Farben haben die Stiefel des Katers? Genau so quälen unsere Vernunft und unsere Wünsche unser positives Begriffsvermögen. Ach, diese ganze Physik! Bringt sie denn nichts als Regeln und Rezepte zustande?

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Referenzen

  1. 1.
    Sie werden Zustandsvektoren genannt. Es ist zu bemerken, daß das, was weiter unten (in diesem und dem folgenden Abschnitt) über den Begriff des Zustandsvektors in der Quantenfeldtheorie gesagt wird, sich auf einen sehr ausgearbeiteten und heiklen — um nicht zu sagen: sehr subtilen — Aspekt der theoretischen Physik bezieht: einen Aspekt, den man auf den allerersten Blick fast lieber ignorieren möchte. Das hindert nicht das Verständnis der Grundzüge dieses Themas (eher im Gegenteil), welche schon das Studium des einfacheren Begriffs der „Wellenfunktion“ (Seite 90 f.) offenbart.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe zum Beispiel The Many Worlds Interpretation of Quantum Mechanics, B. De Witt und N. Graham Hrsg. Princeton Series in Physics 1973.Google Scholar
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    Siehe zum Beispiel E. P. Wigner, Symmetries and Reflections, Indiana.Google Scholar
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    Vergleich zum Beispiel L. de Broglie, J. Phys. 5 (1927) 225;Google Scholar
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    D. Bohm, Phys. Rev. 85 (1952) 166.MathSciNetADSCrossRefzbMATHGoogle Scholar
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    Siehe Fußnote 2 auf Seite 90. Die „verborgenen“ Parameter entsprechen dem „Bewußtsein“ .Google Scholar
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    Es handelt sich dabei hauptsächlich um Modelle von Wiener und Siegel und von Bohm und Bub und um Experimente von Papaliolios. Siehe z. B. F. J. Belinfante, A Survey of Hidden Variables Theories. Pergamon, Oxford 1973, wo sich auch vollständigere Literaturhinweise finden.Google Scholar
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    Andere Autoren können uns bei einem so wesentlichen affektiven Schritt wirksam Hilfe leisten, so zum Beispiel Teilhard de Chardin. Dieser Philosoph, der so sehr „die Spur und die Nostalgie einer einzigen Stütze und einer absoluten Seele beschwört, einer synthetischen Wirklichkeit, die so stabil und so universell wie die Materie, so einfach wie der Geist ist“ (Hymne an das Universum, Seuil p. 105) betont in der Tat ergreifend das Gefühl der Freude des Menschen bei der Entdeckung, daß ein solches Objekt existieren kann. Hier sollte ich vielleicht auch genauer sagen, was mich von den Gedanken Teilhards trennt und wo ich ihm nahe bin. Wie viele unserer Zeitgenossen finde ich es schwierig, so sehr wie er Zukunft und Finalität zu betonen. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, daß „am Ende der Zeiten“ die empirische Wirklichkeit sich als intrinsisiche Wirklichkeit vollendet, während andererseits diese intrinsische Wirklichkeit nachVoraussetzung ewig ist. Der Gedanke erscheint mir zumindest zweideutig. Selbst wenn ich ihn klar verstünde, würde ich zögern, eine Annahme, die so offenbar unseren Wünschen entspricht, zu schnell für gesichert zu halten. Das ist im wesentlichen mein Vorbehalt. Aber andererseits ist dem Maß, in dem die zeitliche empirische Wirklichkeit die Gesamtheit dessen enthält, was wir mit Sicherheit begreifen können, die Wichtigkeit, die ihr beigemessen wird, in meinen Augen — und wie man sehen wird — ganz legitim. In dieser Hinsicht scheinen mit die Entwicklungsphilosophien tiefe Wahrheiten zu enthalten; vor allem solche, die erneut die wesentlichen Fragen aufwerfen und denen es wie bei Teilhard gelingt, die Intelligenz mit dem Wunsch und dem Herzen zu versöhnen. Um zu sehen, wie im Gegensatz dazu, eine theologische, aber nicht „evolutionistische“ Sicht untersucht werden kann, könnte man P. Philippe, Le Royaume des Cieux (Fayard) heranziehen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  1. 1.Laboratoire de Physique Théorique et Particules Elémentaires Centre d’OrsayUniversité Paris XIOrsay CedexFrance

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