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Untrennbarkeit und Widersinnigkeit

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Zusammenfassung

Weiter oben — siehe Kapitel 4 — wurde ausgehend von experimentellen Tatsachen die Untrennbarkeit bewiesen. Der gegebene Beweis benutzte, wie man sich erinnert, die Analogie, die zwischen quantenmechanischen Messungen und den Prüfungen in einem Examen besteht. Bis auf einige Vorbehalte, die mit technischen Einzelheiten des Experiments zu tun haben, erscheint dieser Beweis in diesem Stadium als einer, der keine weitere Vorbedingung stellt.

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Referenzen

  1. 1.
    Die Darstellung des Problems, die hier gewählt wurde, ist im wesentlichen die von C. G. Hempel in The Validation of Scientific Theories, P. Frank ed. Boston 1956 angegebene, obwohl die hier vorgeschlagene Lösung nicht der gemäßigt operationalistischen Entscheidung dieses Verfassers entspricht.Google Scholar
  2. 2.
    Mit Absicht ist die Definition bezüglich der quantitativen Einzelheiten übermäßig vereinfacht worden, die für die folgende Diskussion keine Rolle spielen. Im besonderen versteht sich von selbst, daß ein Gegenstand zu bestimmten Zeiten magnetisch sein kann und zu anderen nicht.Google Scholar
  3. 3.
    In der Quantenphysik ist der Einwand noch gewichtiger: Genaugenommen ist eine Eigenschaft dort durch unendlich viele Arten von Messungen zu definieren, die alle wesentlich verschieden sind (H. Stein, Paradigms and Paradoxes, vol. 5, University of Pittsburgh 1972) und die Methode erfordert im Prinzip, daß sie alle durchgeführt werden! Google Scholar
  4. 4.
    In: Elements d’Epistemologie, Albin Michel, Paris oder Philosophy of Natural Science, Prentice Hall NJ.Google Scholar
  5. 5.
    Vergleiche Fußnote 6, Seite 74Google Scholar
  6. 6.
    Carnap, Hempel und andere Erkenntnistheoretiker mit ähnlichen Neigungen haben sehr wohl den Fall betrachtet, der „Dispositionsterme“ als abhängig von der Zeit sieht. So kann zum Beispiel ein Gegenstand manchmal magnetisch sein und manchmal nicht. Der Begriff der „teilweisen Definition“, den sie einführten, kann ganz auf Dispositionen, die von der Zeit abhängen, angewendet werden. Indessen erkennt man in dem hier betrachteten Fall einen besonderen Umstand, nämlich den, daß die Bedingungen Px bestimmt sind durch ein Ereignis, das durch ein „raum-artiges“ Raum-Zeit-Intervall von dem Ereignis (Qx): „Das betrachtete Objekt hat die durch den Dispositionsterm definierte Eigenschaft“ getrennt werden kann. Die Möglichkeit, daß ein solcher Umstand berücksichtigt werden müßte, scheint von diesen Erkenntnistheoretikern nicht betrachtet worden zu sein. Sie hat (wegen des Zusammenspiels mehrerer gleichwertiger teilweiser Definitionen ein und derselben Eigenschaft, das im Abschnitt A behandelt wurde) das Auftreten von „besonderen Gesetzen“ zur Folge, die nicht lokal sind. Damit die Bellschen Ungleichungen verletzt werden können, dürfen solche „Gesetze“ nicht auf die Wirkungen von lokalen Ursachen zurückführbar sein, (wie z. B. von Korrelationen, die am Ursprung festgestellt werden). Der Ausdruck „das unteilbare Ganze“, der hier gebraucht wurde, will einen Gedanken dieser Art vermitteln.Google Scholar
  7. 7.
    Eine klare Grenze existiert nicht, siehe Kapitel 11.Google Scholar
  8. 8.
    Dieser Beweis ist auf den Seiten 30 – 33 gegeben (Man erinnert sich, daß das Wort „Eigenschaft“ in dem in Kapitel 4 benutzten Beispiel durch „Fähigkeit“ wiedergegeben wurde).Google Scholar
  9. 9.
    Siehe Fußnote 7 auf Seite 151Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  1. 1.Laboratoire de Physique Théorique et Particules Elémentaires Centre d’OrsayUniversité Paris XIOrsay CedexFrance

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