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Mythen und Modelle

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Zusammenfassung

Thales dachte: „Alles ist Wasser“. Am Beginn der mathematischen Physik glaubte Descartes, er könne (er allein!) eine genauen Plan der Wirklichkeit, wie sie an sich ist, herstellen. Am Anfang eines unvoreingenommenen Fragens nach der Welt stellt sich ein neuer Geist, der Verstandesschärfe liebt, ganz selbstverständlich vor, daß es möglich sei, zu sagen, was ist. Er hält sich nicht auf mit der Überlegung, daß es, um etwas zu „sagen“, Worte braucht, die selbst Begriffe ausdrücken und daß unsere Begriffe im Wesentlichen die Bedingungen widerspiegeln, wie sie den Handlungsmöglichkeiten der Kinder, die wir waren, oder denen unserer vormenschlichen Vorfahren entsprechen und daher nicht notwendig für die Beschreibung einer Wirklichkeit geeignet sind, die nach Voraussetzung als unabhängig vom Menschen angenommen wird.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  1. 1.Laboratoire de Physique Théorique et Particules Elémentaires Centre d’OrsayUniversité Paris XIOrsay CedexFrance

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