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Zusammenfassung

Die Gehäuse, die in diesem Abschnitt näher behandelt werden sollen, sind allseitig (oder nahezu allseitig) geschlossene, ein- oder mehrteilige Hohlformen. Ein Maschinengehäuse umschließt einen Raum, in dem sich bestimmte, vom Konstrukteur gewollte Vorgänge abspielen, sei es, daß Wellen kreisen, Zahnräder kämmen, Scheiben sich drehen oder Flüssigkeiten strömen. Die Gehäuse gehören zu den schwierigsten Bauteilen, die an das Können des Konstrukteurs sehr hohe Anforderungen stellen. Von Innen heraus wird ein Gehäuse gestaltet, der Zweck des Innenraumes, des Hohlraumes ist bestimmend für die äußere Form. An diese Hauptform müssen sich organisch die Nebenformen anschließen. Bei Guß-stücken wird uns dies besonders klar: um den Kern herum legt sich die Wandung! Und die Kernformen sind genau die gleichen Grundformen, die wir auch sonst im Maschinenbau verwenden (s. Reihe R52). Bei geschweißten oder gepreßten Gehäusen ist die Bedeutung des Kernes nicht so scharf erkennbar, aber auch ihr Aufbau richtet sich nach Zweck und Form des Innenraumes.

Reihe R50.

Skizze 1. Ventilkopf zu einem Druckluftbehälter. Werkstoff St 50.11. Rohgewicht ≈ 20 kg. — Skizze 2. Darstellung der Bohrungen, dem Kern bei einem Gußstück entsprechend. — Skizze 3. Ventilkopf, neue Ausführung (1939). Rohgewicht des Prellstückes ≈ 10 kg. (Klöckner-Humboldt-Deutz AG.)

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. die Bedeutung der Teilfuge bei den Sehubstangenköpfen (R 11 und R 14 bis R 16). über Stützungen siehe S. 55. Das Fügen beim. Zusammenbau behandelt ausführlich Prof. Dr. O. Kienzle, AVerkstattstechnik Jg. 34, 1910. S. 385.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1941

Authors and Affiliations

  • C. Volk
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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