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Die Rechtswissenschaft

  • Heinrich Honsell
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die Entwicklung einer verfeinerten Rechtskultur begann mit dem Aufstieg Roms zur Großmacht nach den punischen Kriegen (zwischen 269 u. 146 v. Chr.). Der wirtschaftliche Aufschwung und der blühende Handelsverkehr führten zur Herausbildung eines Verkehrsrechts und zur Überwindung des alten Formalismus. So traten neben die formgebundenen und symbolhaften altzivilen Rechtsgeschäfte wie nexum und mancipatio die formfreien Verträge, bei denen es allein auf den übereinstimmenden Parteiwillen ankam, wie Kauf, Miete oder Gesellschaft. Verpflichtungsgrund und inhaltliche Ausgestaltung der Verträge beurteilten sich jetzt allein nach der bonafides (gute Treue), dem noch heute gültigen Maßstab von Treu und Glauben. Die Entwicklung dieses Grundsatzes war eine der größten Leistungen der römischen Rechtswissenschaft. Ehe auf die spätrepublikanische und klassische Rechtswissenschaft eingegangen wird, ist zunächst kurz das zuvor in Geltung befindliche Pontifikalrecht zu behandeln.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • Heinrich Honsell
    • 1
  1. 1.Rechtswissenschaftliches SeminarUniversität ZürichZürichSwitzerland

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