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Die Förderer mit Zugmittel

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Zusammenfassung

Als Zugmittel für stetige Förderer kommen in Betracht Kette, Seil und Riemen. Am häufigsten wird Kette verwandt. Sie ist dem Seil an Haltbarkeit überlegen, läßt sich im Falle eines Bruches leichter wieder verbinden und gestattet eine bequeme und sichere Befestigung der Förderelemente. Auch ist der Antrieb bei der Kette leichter auszuführen, weil sie den Zähnen des Antriebrades starre Widerlagpunkte bietet und um einen kleineren Radius gebogen werden kann. Nachteilig ist beim Seil die unvermeidliche Dehnung. Dagegen spricht zugunsten des Seiles das Fehlen aller Gelenke, deren Abnutzung die Kette meistens unbrauchbar macht, ehe ihre Stärke erschöpft ist, ferner der Umstand, daß kein plötzlicher Bruch einzutreten, pflegt, sondern der Verlust an Tragfähigkeit sich durch das allmähliche Reißen eines Teiles der Drähte bemerkbar macht. Wegen seines geringen Gewichtes und seiner Billigkeit ist das Seil hauptsächlich für Förderung leichten Materials auf größere Entfernung zu empfehlen. Riemen kommen nur für kleine Kräfte in Frage; ihr Hauptvorzug gegenüber Kette ist der, daß sie mit großer Geschwindigkeit arbeiten können. Sie finden ausschließlich Verwendung bei leichten Elevatoren und als Förderbänder, indem sie gleichzeitig als Tragmittel dienen.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Näheres hierüber in dem Abschnitt über Antriebe. 2) Vgl. die Fußnote auf S. 31.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. Abschnitt 9.Google Scholar
  3. 2).
    Vgl. Abb. 45, S. 27.Google Scholar
  4. 3).
    Vgl. Abb. 329 und 330, S. 173.Google Scholar
  5. 1).
    Vgl. hierzu die flachliegende Laschenkette für Schaukelbecherwerke nach Abb. 333, S. 175.Google Scholar
  6. 1).
    Vgl. D. R. P. 152349. „Bar“ ist das englische Wort für Stab, man kann also diese Ketten etwa als „Einstabketten“ bezeichnen.Google Scholar
  7. 1).
    Kette mit Mittelsteg (vgl. Abb. 33).Google Scholar
  8. 1).
    Ketten mit offenen Haken, in der Bauart den „Treibketten“ nachgebildet. Vgl. 2. Aufl., Abb. 29 und 30.Google Scholar
  9. 2).
    Vgl. Abb. 51, S. 29.Google Scholar
  10. 1).
    Die erste Zahl entspricht angenähert der Teilung, die zweite der äußeren Gliedbreite in mm. Z. B. hat die Kette 55/50 55,6 mm Teilung und 50 mm Breite.Google Scholar
  11. 1).
    Vgl. Abschnitt 9, d.Google Scholar
  12. 2).
    Vgl. hierzu Abschnitt 6 und 8.Google Scholar
  13. 1).
    Der praktische Maschinen-Konstrukteur 1905, S. 117 u. f. Vgl. auch Stephan, Treibriemen und Riementriebe. Leipzig 1920: Verlag von O. Leiner.Google Scholar
  14. 2).
    Eine Überwachung und Kennzeichnung brauchbarer Riemenbauarten wird durch den „Deutschen Treibriemenverband von 1919“, Berlin, Potsdamer Str. 122 a/b, ausgeübt, der den größten Teil der Hersteller sogen, „neuzeitlicher Treibriemen’’ umfaßt.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1909, S. 365.Google Scholar
  16. 1).
    Vgl. Bd. II, 2. Aufl., S. 134.Google Scholar
  17. 2).
    Vgl. Abb. 29, S. 17.Google Scholar
  18. 1).
    Die Laufrollen können auch außerhalb der Kette gesetzt werden, so daß die Zähne des Kettenrades nicht an diesen für hohe Beanspruchung wenig geeigneten Teilen angreifen. (Vgl. hierzu Abb. 327 bis 332, S. 173 und 174).Google Scholar
  19. 2).
    Vergl. Zahlentafel 3, S. 14 (Räder für Stahlbolzenketten).Google Scholar
  20. 1).
    Vergl. die amerikanischen Patente 649 563 (Willson) und 811134 (Dufour-Jeffrey), die Winke für den Entwurf von Antriebrädern für Seilförderer enthalten.Google Scholar
  21. 2).
    Vergl. hierzu die Greiferscheiben mit nachstellbaren Zähnen für Kettenförderungen, Band II, 2. Aufl., S. 87 und 88.Google Scholar
  22. 1).
    s. Gleichung 2, Seite 2.Google Scholar
  23. 1).
    Vergl. „Forschungsarbeiten“, herausgegeben vom Ver. deutsch. Ing., Heft 145.Google Scholar
  24. 1).
    Wegen ausführlicher Darstellung vergl. 2. Aufl., S. 41 bis 46.Google Scholar
  25. 1).
    Vgl. S. 166 und 196.Google Scholar
  26. 1).
    Vergl. Abb. 17 bis 19, S. 12.Google Scholar
  27. 1).
    2. Auflage, S. 61.Google Scholar
  28. 1).
    Vergl. „Forschungsarbeiten “, herausgegeben vom Verein deutscher Ingenieure, Heft 145, S. 44.Google Scholar
  29. 1).
    Vergl. Ernst, Hebezeuge.Google Scholar
  30. 1).
    An den Schaufel ecken 15 mm schräg abgeschnitten.Google Scholar
  31. 1).
    Nach Voß, Die Entwicklung der Groß-Speicherbagger. Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1918, S. 697.Google Scholar
  32. 1).
    Vergl. auch v. Hanffstengel, „Billig Verladen und Fördern“, 2. Aufl., S. 29. (Verlag von Julius Springer, Berlin.)Google Scholar
  33. 1).
    Vergl. Colliery Guardian 1910, S. 1210Google Scholar
  34. 1).
    Ein amerikanisches, weniger vollkommenes Ringschmierlager ist in der 2. Aufl., S. 89, dargestellt.Google Scholar
  35. 1).
    Vergl. Gebrauchsmuster 338208.Google Scholar
  36. 2).
    Vergl. 2. Aufl., S. 91, Abb. 159.Google Scholar
  37. 1).
    Vergl. die ausführlichere Darstellung in der 2. Aufl., S. 91.Google Scholar
  38. 2).
    Vergl. 2. Aufl., S. 93.Google Scholar
  39. 1).
    Die Bauart könnte auch als zu Abschnitt 7, Gliederbänder, gehörig angesehen werden, ist aber an dieser Stelle besprochen, weil sie der Anwendung nach am nächsten mit den Förderbändern aus biegsamen Stoffen verwandt ist.Google Scholar
  40. 1).
    Vergl. D.R.P. 168817 und Prakt. Maschinenkonstr. 1905, Tafel 38, Fig. 18.Google Scholar
  41. 1).
    Vergl. 2. Aufl., S. 102, Abb. 180 und 181.Google Scholar
  42. 1).
    Vergl. Engineering and Mining Journal 1911, S. 556; Mitteilungen über eine neue Gummibürste.Google Scholar
  43. 1).
    Vergl. Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1901, S. 1349, und 1903, S. 1425.Google Scholar
  44. 1).
    Vergl. auch Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1915, S. 904, Beschreibung einer von der Maschinenbauanstalt Humboldt ausgeführten umfangreichen Schiffsbeladeanlage mit ausschiebbarem Gurtförderer.Google Scholar
  45. 1).
    Vergl. Iron Age 1919, S. 1307. S. auch Abb. 137, S. 74.Google Scholar
  46. 1).
    Vergl. die Fußnote auf S. 64.Google Scholar
  47. 1).
    In Engineering 1920 S. 665 ist ein Förderer mit zwei Seilen als Zugorganen beschrieben, der für den Transport von Kisten bestimmt ist. Die Tragflächen sind an dem einen Seil befestigt und liegen auf dem andern lose auf, so daß sie sich bei ungleicher Längung der Seile nicht schief stellen. Die Förderlänge ist 550 m, die Arbeitsgeschwindigkeit 0,75 m/sek.Google Scholar
  48. 1).
    Nach Kammerer, Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1901, S. 1352. Die Quelle gibt eine Beschreibung der Steigbänder, die im Jahre 1900 in Paris ausgestellt waren.Google Scholar
  49. 1).
    Vgl auch „Stahl und Eisen“ 1913, S. 868: Transportvorrichtung für abgeschnittene Blockenden; „Stahl und Eisen“ 1913, S, 904 u. f.: „Fördereinrichtungen für Formkästen und Beschwereisen“Google Scholar
  50. 1).
    Vergl. Abb. 514 und 515, S. 290 und 291.Google Scholar
  51. 1).
    Die Becherwerke stehen auf der Grenze nach den unstetig arbeitenden Fördermitteln hin. Kettenelevatoren für Fässer, Steine und andere Einzellasten sind, obwohl nach Bauart und Arbeitsweise mit den Becherwerken nahe verwandt, in Band II untergebracht, da irgendwo eine Scheidungslinie gezogen werden mußte.Google Scholar
  52. 1).
    Beitrag zur Klärung des Entleerungsvorganges bei schnellaufenden Becherwerken. Sonderabdruck aus Jahrgang 1918, Heft 12, 13, 14, des „ Mühlen und Speicherbau“. Verlag der „Fachpresse“, Heidelberg.Google Scholar
  53. 1).
    Aus „La Mécanique à l’exposition de 1900“.Google Scholar
  54. 1).
    Vergl. insbesondere Handbuch der Bauingenieurwissenschaften ; IV. Teil: Die Baumaschinen, 1. Band.Google Scholar
  55. 2).
    Vergl. Voß, Die Entwicklung der Groß-Speicherbagger, Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1918, S. 697.Google Scholar
  56. 1).
    Nach Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1918, S. 697.Google Scholar
  57. 1).
    Vgl. Abb. 138 und 139.Google Scholar
  58. 1).
    Vergl. die Fußnote auf S. 64.Google Scholar
  59. 1).
    Vergl. Patentschrift 143717 und Dingler 1906, S. 321.Google Scholar
  60. 1).
    Vergl. die Zeichnung eines Elevators mit Krankette und Rollenführung der Becher in v. Hanffstengel, „Billig Verladen und Fördern“, 2. Aufl., S. 61.Google Scholar
  61. 2).
    Vergl. „Hütte“, Riemen- und Seilbetrieb.Google Scholar
  62. 1).
    Vergl. S. 107.Google Scholar
  63. 1).
    Vergl. Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1912, S. 1241.Google Scholar
  64. 1).
    Zum Teil abgedruckt in der Zeitschrift „Braunkohle“ vom 27. Sept. 1912 und den folgenden Nummern.Google Scholar
  65. 1).
    Vergl. die auf S. 196 beschriebene Anlage.Google Scholar
  66. 1).
    Vergl. auch „Stahl und Eisen“, 1919, S. 876, Abb. 4; Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1913, S. 1045: Hermanns, Fahrbare Verlade- und Fördervorrichtungen.Google Scholar
  67. 1).
    Mitteilungen des Frankfurter Bezirks Vereins deutscher Ingenieure, März 1919, S. 36.Google Scholar
  68. 2).
    Vergl. „Zeitschrift für Dampfkessel- und Maschinenbetrieb“, 1919, S. 94.Google Scholar
  69. 1).
    Vergl. Abschnitt 17 c.Google Scholar
  70. 1).
    Die in Abb. 339 dargestellte Becherbauart, bei welcher die Drehachse des Bechers aus der Kettenmittellinie herausgerückt ist, wird nicht mehr ausgeführt, weil sie zu teuer ist und die Dreiecke leicht brechen. Die Anordnung gewährte die Möglichkeit, bei Kurvenbecherwerken nahe der Ebene der Kette Führungen anzuordnen, auf die der Kurvendruck durch an der Kette angeordnete Rollen übertragen wurde (vergl. 2. Aufl., Abb. 334 und 335).Google Scholar
  71. 2).
    Vergl. D.R.P. 227 312 (Tenor).Google Scholar
  72. 1).
    Nach Revue de Mécanique, Febr. 1906.Google Scholar
  73. 1).
    Nach Zimmer, S. 102.Google Scholar
  74. 1).
    Vgl. au oh un Aufsatz des Verfassers in der Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1908, S. 121.Google Scholar
  75. 2).
    Vergl. Patentschrift 151868.Google Scholar
  76. 3).
    Vergl. 2. Aufl., Abb. 328 und 329. S. a. Fußnote 1 auf S. 178.Google Scholar
  77. 4).
    Vergl. Abb. 334, S. 175.Google Scholar
  78. 5).
    Vergl. S. 294.Google Scholar
  79. 1).
    Vergl. D. R. P. 222 545.Google Scholar
  80. 2).
    Vergl. auch Abb. 364 bis 367.Google Scholar
  81. 3).
    Vergl. D. R. P. 186 688, 186 725, 186 726. Eine nach der Baua ausgeführte Anlage von ungewöhnlichen Abmessungen (Hubhöhe 35 m, Kettenlänge 260 m, Stundenleistung 100 t Kohle) ist in „Stahl und Eisen“ 1908, S. 345 beschrieben.Google Scholar
  82. 1).
    Nach Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1909, S. 417 (Brix, Neuere Kesselbekohl-Anlagen).Google Scholar
  83. 1).
    Vergl. S. 39 und 40.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen HochschuleCharlottenburgDeutschland

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