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Die Bildung des Skelettorgans

  • Karl-Heinrich Knese
Chapter
Part of the Handbuch der mikroskopischen Anatomie des Menschen book series (MIKROSKOPISCHEN, volume 2 / 5)

Zusammenfassung

Eine endgültige Korrelation der Vorgänge bei der Bildung eines Skelettorganes in den verschiedenen Ordnungsstufen ist, z.T. aus methodischen Gründen, noch nicht möglich. Ansätze dazu sind vorhanden. Dabei zeigt sich, daß ein Grundprinzip (Programm) bei der Entwicklung der verschiedenen Skelettstücke verfolgt und nach der Individualität des einzelnen Elementes modifiziert wird. Diese Modifikation ist überwiegend quantitativer Natur und betrifft u.a. den Umfang der periostalen Knochenbildung, die Aktivität der einzelnen Epiphysen oder entsprechender Zonen. Dies zeigen die Befunde an verschiedenen Skelettelementen, am Femur (u.a. Bardeen und Lewis, 1901; Bardeen, 1905; Pitzen, 1923; Demeter und Mátyás, 1928; Zawisch-Ossenitz, 1929; Haines, 1947; Gray und Gardner, 1950; Felts, 1954; Moss et al., 1955; Bahling, 1958; Olivier, 1962; Gardner und Gray, 1968, 1970), Humerus (Hagen, 1900; Lewis, 1901; Faldino, 1921; König und Kornfield, 1927; Halonen, 1929; Streeter, 1949; Moss et al., 1955; Bahling, 1958; Olivier, 1962; Gray und Gardner, 1969), an der Scapula (u.a. Dijkstra, 1923; Zawisch, 1954; Olivier, 1962; Elmiger, 1966), und dem Ilium (u.a. Strayer, 1943; Haines, 1947; Gardner und Gray, 1950; Zawisch, 1953a; Laurenson, 1964a, b). Dies gilt auch für die Clavicula, über deren Histogenese widersprüchliche Ansichten geäußert wurden (u.a. Gegenbaur, 1864; Fawcett, 1913; Hanson, 1920; Johnson und Grant, 1932). Die Clavicula-Epiphysen verknöchern nach Todd und D’Errico (1928) nicht vollständig. Zawisch (1953b) meint, es trete eine besondere Gewebeform, ein Pseudoknorpel, auf, die sonst beim Menschen nicht vorhanden ist. Koch (1960) findet die Clavicula rein knorpelig präformiert mit einer geringen Ausreifung des Knorpels, der als eine Art Wabenknorpel erscheint.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Karl-Heinrich Knese
    • 1
  1. 1.Institut für Histologie und EmbryologieUniversität HohenheimStuttgart 70Deutschland

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