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Volkswirtschaftliche Indikatoren

  • Hans-Peter Nissen
Part of the Physica-Lehrbuch book series (PHYSICALEHR)

Zusammenfassung

Die wirtschaftliche Tätigkeit gemessen am Bruttosozialprodukt und ihren Wachstumsraten ist durch (zyklische) Schwankungen gekennzeichnet, die man als Konjunkturzyklus bezeichnet. Zur Beschreibung und Beurteilung der Konjunkturentwicklung werden Kennzahlen herangezogen wie z.B. Auftragseingänge in den verschiedenen Bereichen einer Wirtschaft, Produktion und Kapazitätsauslastung, Arbeitslosigkeit und Produktivität. Konjunkturindikatoren werden unterteilt in Präsenz- und Spätindikatoren. Frühindikatoren weisen bereits auf eine bestimmte konjunkturelle Entwicklung hin bevor sie tatsächlich eingetreten ist (z.B. die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe oder im Bauhauptgewerbe). Der Wendepunkt dieser Zeitreihen liegt vor dem des Konjunkturverlaufs. Ein Präsenzindikator ist z.B. der Auslastungsgrad des Produktionspotentials, ein Spätindikator wäre z.B. die Arbeitslosenquote. Spätindikatoren können zu Evalu ierung der zuvor erstellten Konjunkturdiagnose verwendet werden.

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Literatur

  1. 1.
    Im Jahresgutachten 1984/85 des Sachverstindigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Drucksache 10/2541 des Deutschen Bundestages, wird dieses Problem im Ersten Kapitel XII: Was ist das reale Sozialprodukt?, S. 135 ff, ausführlich diskutiert.Google Scholar
  2. 2.
    Zur Berechnungsmethode siehe z.B. Sachverständigengutachten 1989/90, Anhang IV, Absch. A, S. 206.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Hans-Peter Nissen
    • 1
  1. 1.FB 5-WirtschaftswissenschaftenUniversität Gesamthochschule PaderbornPaderbornDeutschland

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