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Synopse

Chapter
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Part of the Manuelle Medizin book series (MANUELLE)

Zusammenfassung

Alle Rehabilitationsbemühungen bei Wirbelsäulengestörten müssen von der Grunderkenntnis getragen sein, daß bestehende Leiden selten monokausal, sondern fast immer als das Resultat einer Mehrkomponentenpathogenese zu betrachten sind. Mitlaufende unbeeinflußbare Faktoren dürfen in keinem Fall dazu verleiten, solche zu überwerten. Sie stellen zwar ihren Anteil am multifaktoriellen Krankheitsaufbau, in den seltensten Gegebenheiten aber den entscheidenden. Die erfolgsbestimmende Voraussetzung für die Konstruktion des Rehabilitationskomplexes liegt in der Aufdeckung krankmachender Funktionsstörungen bzw. von Pathomechanismen, die diese begründen. Die mehrfach herausgestellte Aktualitäts- und Strukturdiagnose liefert dazu den nötigen Ansatz. Das zu erstellende therapeutische Gesamtprogramm sollte der abgeklärten Mehrkomponentenpathogenese Rechnung tragen und in mehrschichtiger Gliederung eine Restitutio ad integrum oder die weitgehenste Annäherung an diesen Idealzustand anstreben.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  1. 1.Orthopädisches SpitalWienDeutschland
  2. 2.Chirotherapie der Universität GrazGrazÖsterreich

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