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Zusammenfassender Ausblick

  • Harald Legler
  • Hariolf Grupp
  • Birgit Gehrke
  • Ulrich Schasse
Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 70)

Zusammenfassung

Der Begriff „internationale Wettbewerbsfähigkeit“ ist weitgehend unbestimmt. Es wäre deshalb falsch, ein allgemeines, umfassendes Urteil über die Position der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Wettbewerb finden zu wollen. Die hier vorgelegte empirische Analyse sucht Zugang zur Messung der internationalen Wettbewerbsposition allein über die Frage, in welchem Zusammenhang Innovationspotential, technologische Wettbewerbsfähigkeit und Marktergebnisse von Volkswirtschaften — auch hinsichtlich der Beschäftigungswirkungen — stehen. Der Ansatz deckt damit naturgemäß nur einen kleineren Teil des gesamten Fragekomplexes ab, der bei der aktuell entflammten Standortfrage aufkommt. Grundsätzlich hat ein Land Vorteile davon, sich auf das Angebot von Gütern zu spezialisieren, die jene Produktionsfaktoren intensiv absorbieren, die im Lande reichlich vorhanden, international gesehen jedoch knapp sind. Da es also darauf ankommt, dem Weltmarkt ein Warenangebot zu offerieren, das am besten zur Ausstattung einer Volkswirtschaft mit Produktionsfaktoren paßt, ist die Wettbewerbsfähigkeit keine Frage des Niveaus der Ausfuhren, sondern eine Strukturfrage.

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Harald Legler
    • 1
  • Hariolf Grupp
    • 2
  • Birgit Gehrke
    • 1
  • Ulrich Schasse
    • 1
  1. 1.Niedersächsisches Institut für WirtschaftsforschungHannover 1Deutschland
  2. 2.Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und InnovationsforschungKarlsruhe 1Deutschland

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