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Im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart: Interdisziplinäre Überlegungen zur Förderung von Reflexion über geschichtsbezogene VR-Anwendungen in Gedenkstätten

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Geschichte vor Ort und im virtuellen Raum

Part of the book series: ars digitalis ((AD))

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Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird der Einsatz von geschichtsbezogenen VR-Anwendungen an Gedenkstätten betrachtet. Vor dem Hintergrund der geschichtsdidaktischen Zielvorstellung, bei Gedenkstättenbesucher:innen Geschichtsbewusstsein zu fördern, wird der Blick auf die Bedeutung von Reflexionsprozessen gerichtet. Unter Fokussierung auf das Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart wirft der Beitrag die Frage auf, wie Reflexionsprozesse begrifflich gefasst und mit Blick auf den Einsatz von VR-Anwendungen in Gedenkstätten didaktisch eingebettet werden können. Hierzu greift der Beitrag auf ein Verständnis von Reflexion auf der Grundlage der pragmatistischen Theorietradition nach John Dewey zurück und verbindet es mit einer geschichtsdidaktischen Perspektive nach Lars Deile. Auf dieser Grundlage werden schließlich medienpädagogische und geschichtsdidaktische Implikationen für den Einsatz von VR-Anwendungen am non-formalen Lernort Gedenkstätte abgeleitet.

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Notes

  1. 1.

    Unter einem „historischen Ort“ werden „Lokalitäten [gefasst], an denen historische Ereignisse stattfanden, die die Rahmenbedingungen für historische Ereignisse und Prozesse bildeten, die als Folge solcher Entscheidungen und Strukturen entstanden oder die an historisches am Ort erinnern sollen (Mayer 2007, S. 390, zitiert nach Danker 2016, S. 197).“

  2. 2.

    Für schulische Exkursionen zu Gedenkstätten wurde bereits die Frage ins Feld geführt, ob eine physische Präsenz am historischen Ort für die Erkundung des Ortes weiterhin notwendig ist, oder ob auf Distanz eine „inhaltliche Annäherung“ über VR erfolgen kann (Kuchler 2021 S. 221). Eine explorative Studie, die den Einsatz der 360°-Dokumentation „Inside Auschwitz – Das ehemalige Konzentrationslager in 360°“ am Lernort Schule im Vergleich zum physischen Besuch der Gedenkstätte Auschwitz untersucht, kommt zu dem Schluss, dass eine virtuelle Exkursion über die Dokumentation „nicht einer eigenen, physischen Begegnung gleich[kommt]“ (Kuchler 2021, S. 227). Während in der Beschreibung des Ortes zwischen den Gruppen keine signifikanten Unterschiede festgestellt wurden, unterscheiden sie sich im Hinblick auf das „persönliche Empfinden während der Filmvorführung“ (Kuchler 2021, S. 225). Die Lernenden, die den Ort nicht besucht haben, fühlten sich durch die Dokumentation und die vielen audiovisuellen Reize eher überfordert.

  3. 3.

    Von der VR-Anwendung, die 2017 unter der Leitung von Hubertus Knabe produziert wurde und die die Besucher:innen die Perspektive eines Häftlings im Gefängnis der Staatssicherheit in den 1980ern einnehmen ließ, distanziert sich der aktuelle Gedenkstättenleiter Helge Heidemeyer deutlich: Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen saniert – Aufarbeitung durch Aufklärung (deutschlandfunk.de).

  4. 4.

    Wenngleich VR-Technologien häufig als immersive Medien bezeichnet werden, ist das als mentale Immersion bezeichnete Gefühl, an einem anderen Ort zu sein, keineswegs allein noch per se an diese neue Technologie geknüpft (Curtis und Voss 2008). Alltagssprachlich wird das etwa deutlich, wenn wir davon sprechen, in ein Buch ‚versunken‘ zu sein oder von einem Film ‚gefesselt‘ zu sein.

  5. 5.

    Oswalt stellt gar die These auf, dass VR-Technologien Imaginationen nicht nur „anstoßen“, sondern „gänzlich substituieren“ (Oswalt 2012, S. 128).

  6. 6.

    Eine alleinige Orientierung an der Opferperspektive steht jedoch in der Kritik. Von Brauer und Zündorf wird die Notwendigkeit einer Kontextualisierung betont, die auch die Perspektiven der Täter:innen miteinbezieht (Brauer und Zündorf 2019, S. 385).

  7. 7.

    Die Annahme dieser Parallelität liegt in der pragmatistischen Ablehnung der kartesischen Dualität von Bewusstsein und Welt begründet (ausführlich z. B. bei Festl 2018).

  8. 8.

    Dewey hat einen eher weiten Problembegriff: „But if we are to extend the meaning of the word problem to whatever – no matter how slight and commonplace in character – perplexes and challenges the mind so that it makes belief at all uncertain, there is a genuine problem or question involved in this experience of sudden change“ (Dewey 1910, S. 9)

  9. 9.

    In Demokratie und Erziehung bezieht Dewey das „Training of Thought“ auf Demokratie und argumentiert, dass Demokratie als kollektiver Lebensstil und Erfahrung ebenfalls erlernt werden müsse (s. ausführlich Kotzee 2018).

  10. 10.

    Ein weiterer zentraler Begriff ist in diesem Zusammenhang der der „Historischen Erfahrung“ – ein Begriff, der zudem in der aktuellen geschichtstheoretischen Forschung wieder aufgegriffen wird. Aufgrund der Komplexität des Feldes wird die Diskussion zu diesem Begriff an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt, es sei aber auf einen geplanten Sammelband des Arbeitskreises Geschichtsdidaktik theoretisch verwiesen. Rüsen wird hier exemplarisch genannt, da sich Deile in seinem Modell explizit auf ihn bezieht.

  11. 11.

    Dewey differenziert die Primär- und Sekundärerfahrung: Während die Primärerfahrung sich durch die Unmittelbarkeit des Erlebens auszeichnet und Subjekt und Objekt als nicht analysierte Totalität wahrgenommen werden (Dewey 1995, S. 25), ist diese Ganzheit in der Sekundärerfahrung gebrochen und zerfällt durch eine Irritation. Die Sekundärerfahrung wird auch als „reflective experience“ von Dewey bezeichnet, sie ist die Ebene der Erkenntnisbildung (Neubert 2012, S. 13).

  12. 12.

    Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt „ViRaGe – Virtuelle Realitäten als Geschichtserfahrung“ (Förderkennzeichen: 01JD1910A); (Laufzeit: 2020–2023) setzt hier an und verbindet geschichtsdidaktische, medienpädagogische, lernpsychologische und medienpsychologische Expertise: https://www.virage.ruhr-uni-bochum.de/.

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Lewers, E., Neuberger, O., Limpinsel, I.L., Bunnenberg, C., Aßmann, S. (2022). Im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart: Interdisziplinäre Überlegungen zur Förderung von Reflexion über geschichtsbezogene VR-Anwendungen in Gedenkstätten. In: Neumann, A., von Bilavsky, J. (eds) Geschichte vor Ort und im virtuellen Raum . ars digitalis. Springer Vieweg, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37983-4_4

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