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Die rumänische Außenpolitik nach 1989: vom policy taker zum policy shaper

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Das politische System Rumäniens
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Zusammenfassung

Der Beitrag analysiert die außenpolitische Entwicklung Rumäniens, das vor 1989 bis Anfang der 1990er Jahre international isoliert war. Trotz des Systemwechsels einigten sich die politischen Akteure auf eine breit akzeptierte außenpolitische Konzeption im Sinne eines „goldenen Dreiecks“, verstanden als Integration Rumäniens in die EU und NATO sowie die strategische Partnerschaft mit den USA. Der Beitrag beleuchtet dieses „goldene Dreieck“ und die entsprechenden Maßnahmen genauer und zeichnet nach, wie sich das Land von einem policy taker zu einem policy shaper in der Außenpolitik entwickelte. Die Profilierungsversuche als eigenständiger Gestalter betreffen v.a. die Außenbeziehungen in der regionalen Nachbarschaft und die Rolle als Sicherheitsgarant an der EU-Außengrenze. Die Bemühungen richten sich besonders darauf, Stabilität in der Region zu sichern.

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Notes

  1. 1.

    Laut Jahresbericht 2019 des NATO-Generalsekretärs glauben 78 % der Befragten in Rumänien, dass die NATO-Mitgliedschaft vor möglichen Gefahren schützt und die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes wesentlich reduziert. Gemäß Eurobarometer-Umfrage 2019 fühlen sich 73 % der Befragten als Europäer*innen und 55 % bewerten die EU-Mitgliedschaft Rumäniens positiv (s. auch Drăgan 2017).

  2. 2.

    Rumänien nimmt mit 486 Truppen an internationalen Militärmissionen teil (Stand: 30.08.2021). Zu den NATO- und US-Militärstützpunkten in Rumänien siehe: CEPA (2020, S. 42–44, 62–64); Gotkowska und Osica (2012).

  3. 3.

    In einem Rechtsstreit vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ging es um die Hoheitsrechte Rumäniens im Schwarzen Meer, im anderen um die von ukrainischer Seite 2004 eingeleiteten Bauarbeiten am Bystre-Donaudelta-Kanal.

  4. 4.

    Inhaltlich wurde die Gymnich-Debatte durch eine Reihe von strategisch aufeinanderfolgenden Schritten vorbereitet, darunter ein Schreiben des Außenministers Aurescu im Jahr 2020 an den Hohen Vertreter, unterschrieben von zehn weiteren EU-Mitgliedstaaten, mit einer Analyse der Lage in der Schwarzmeerregion und der Bedrohungslage in den Ländern der östlichen Partnerschaft.

  5. 5.

    Siehe beispielsweise ein gemeinsamer Aufruf der Präsidenten von Rumänien, Polen und Litauen an die Europäische Kommission von 2020, einen Plan für die wirtschaftliche Unterstützung der Demokratisierung von Belarus auszuarbeiten. https://www.presidency.ro/en/media/press-releases/statement-of-the-presidents-of-lithuania-poland-romania-our-offer-to-the-democratic-belarus.

  6. 6.

    Gegründet auf Bestreben Polens und Kroatiens 2016, ist die Drei-Meere-Initiative eine flexible politische Plattform auf Präsidentenebene für die Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und energiepolitischen Zusammenarbeit der zwölf EU-Mitgliedstaaten zwischen Adria, Ostsee und Schwarzem Meer.

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Amza-András, A. (2022). Die rumänische Außenpolitik nach 1989: vom policy taker zum policy shaper. In: Lorenz, A., Mariș, DM. (eds) Das politische System Rumäniens. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-36343-7_11

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-36343-7_11

  • Published:

  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-36342-0

  • Online ISBN: 978-3-658-36343-7

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