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Ergebnisse der Analyse

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Part of the Higher Education Research and Science Studies book series (HERSS)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden die in Kapitel 3 vorbereiteten Analyseschritte vollzogen und die Ergebnisse vorgestellt. Dabei ist stets das Kategoriensystem, das durch die inhaltlich-strukturierende qualitative Inhaltsanalyse erzeugt wurde, Ausgangspunkt des jeweiligen Analyseschrittes. Von dort aus kommen weitergehende Interpretationen von Aussagen der interviewten Wissenschaftler*innen, Typenbildungen und die Dokumentarische Methode zur Anwendung.

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Abb. 4.1
Abb. 4.2
Abb. 4.3
Abb. 4.4
Abb. 4.5
Abb. 4.6
Abb. 4.7

Notes

  1. 1.

    Einige dieser Unterkategorien, die unter der Kategorie ‚Bedeutung‘ eingeordnet sind, blieben unberücksichtigt, da sie zusätzliche Kommentare enthalten, die die Wissenschaftler*innen während der Interviews bezüglich ihrer Daten machten, die aber für das Forschungsinteresse in diesem Abschnitt nicht weiter von Belang sind.

  2. 2.

    In einer allgemeinen Aussage eines Psychologen spiegelt sich ebenfalls der zeitliche Zusammenhang zwischen Ideen und Daten im Ablauf der Forschungsphasen (hier I und III) wider. „Ich arbeite … zuerst mal mit Theorien, daraus abgeleitet mit Hypothesen und dann mit Daten, die wir anhand von Personen erheben“ (Psych04: Abs. 34).

  3. 3.

    Die Nummerierung der Interviews entstand bereits in der Akquisitionsphase, als noch nicht feststand, welche der in Betracht kommenden Wissenschaftler*innen bereit ist, ein Interview zu führen. Die anfängliche Nummerierung wurde später beibehalten, sodass die Zahlenfolge Lücken enthält.

  4. 4.

    Der Bearbeitungszustand wiederum ist eng verbunden mit den Phasen des idealisierten Forschungsprozesses (siehe Abschn. 2.2.5) und unterteilt die zeitlich-funktionale Bedeutung des empirischen Datenbegriffs aus Abschnitt 4.1, während die Verwertbarkeit die zweckhaft-funktionale Bedeutung des Datenbegriffs verfeinert.

  5. 5.

    Es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass einige Wissenschaftler*innen ihre Rohdaten einfach nur deshalb aufbereiten, weil anfragende Kolleg*innen sonst nicht damit arbeiten können (z. B. Med04: Abs. 209; Psych02: Abs. 78). In diesen Fällen steht also keine Befürchtung dahinter. Dann handelt es sich aber auch nicht um eine Schutzpraktik.

  6. 6.

    In Abschnitt 4.5 werden neben der Reputation im wissenschaftlichen Feld noch zwei weitere Gewinnformen vorgestellt, die ebenfalls mit Hilfe von gewinnbringenden Daten erlangt werden können.

  7. 7.

    In der Biologie gilt in ähnlicher Weise das Teilen von entschlüsselten Gensequenzen, sprich (aufbereiteten) Rohdaten, auf entsprechenden Repositorien als obligatorisch. Dabei ist die Veröffentlichung dieser Daten nicht an die Veröffentlichung eines Papers gebunden (Bio08: Abs. 309–315).

  8. 8.

    Nur der Einfachheit halber und, um die interviewten Wissenschaftler*innen unmittelbar ihrer Disziplin zuordnen zu können, werden nachfolgend die Interviewabkürzungen der jeweiligen Interviewten im Text verwendet.

  9. 9.

    Häufig nannten die interviewten Wissenschaftler*innen im gleichen Atemzug mit der von ihnen investierten Arbeit und Zeit auch das von der Gesellschaft investierte Geld, das zur Erzeugung der Daten notwendig ist („… weil da super viel Arbeit reingesteckt wurde, super viel Zeit, super viel Geld“, Ling04: Abs. 128; siehe u. a. auch Bio06: Abs. 122; Psych09: Abs. 117). Diese finanzielle Investition spielt hier aber keine Rolle, da sie nicht zum persönlichen Aspekt der Bedeutung von Forschungsdaten gehört.

  10. 10.

    von lateinisch operari „beschäftigt sein (mit), arbeiten (an)“ (Müller et al. 2009: 444); auch angelehnt an den aus der Wirtschaft stammenden Begriff des operativen Geschäfts (siehe z. B. Friedag/Schmidt 2009: 39f.).

  11. 11.

    Die von Merton zitierten historischen Fälle von zum Teil erbitterten Streitigkeiten um die Anerkennung von Erstautorschaft und Anerkennung unter Kollegen (z. B. Merton 1973: 287 ff.) könnten zumindest zum Teil dadurch erklärt werden, dass diese Gewinnform (gemeinsam mit der Gewinnform der Reputation) nicht realisiert werden konnte. Das Ausbleiben von persönlicher Wertschätzung könnte als persönliche Kränkung empfunden werden, die dann zu den teilweise heftigen und in ihrer Intensität kaum erklärbaren Reaktionen geführt haben könnten.

  12. 12.

    Bei der Namensgebung für die drei Typen wurde willkürlich die männliche Form gewählt, obwohl natürlich beide Geschlechter adressiert werden.

  13. 13.

    Der Name ‚Idealist‘ wurde von dem Begriff der Mertonschen Ideale inspiriert, denen der Idealist am ehesten von allen drei Habitus-Typen nachkommt.

  14. 14.

    Um Missverständnisse zu vermeiden, muss an dieser Stelle klargestellt werden, dass die Begriffe Besitz und Eigentum hier der Alltagspraxis entsprechend synonym verwendet werden, während aus juristischer Sicht ein klarer Unterschied zwischen beiden besteht (siehe z. B. Leipold 2008: 62).

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Pook-Kolb, M. (2021). Ergebnisse der Analyse. In: Teilen oder nicht teilen. Higher Education Research and Science Studies. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-35300-1_4

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-35300-1_4

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  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-35299-8

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