Skip to main content

Wissen und Diskurse: Entwicklung einer methodologischen Ausgangsposition

  • Chapter
  • First Online:
Die Konstruktion unternehmerischer Zukünfte

Part of the book series: Theorie und Praxis der Diskursforschung ((TPEDF))

  • 614 Accesses

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie der Gegenstand der Arbeit aus einer Diskursperspektive in den Blick genommen werden kann. Im Anschluss an sozialkonstruktivistische Grundlagen bildet das Forschungsprogramm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse einen methodologischen Rahmen, mit dem die Konstruktion unternehmerischer Zukünfte beobachtbar wird.

This is a preview of subscription content, log in via an institution to check access.

Access this chapter

Subscribe and save

Springer+ Basic
EUR 32.99 /Month
  • Get 10 units per month
  • Download Article/Chapter or Ebook
  • 1 Unit = 1 Article or 1 Chapter
  • Cancel anytime
Subscribe now

Buy Now

Chapter
USD 29.95
Price excludes VAT (USA)
  • Available as PDF
  • Read on any device
  • Instant download
  • Own it forever
eBook
USD 59.99
Price excludes VAT (USA)
  • Available as EPUB and PDF
  • Read on any device
  • Instant download
  • Own it forever
Softcover Book
USD 74.99
Price excludes VAT (USA)
  • Compact, lightweight edition
  • Dispatched in 3 to 5 business days
  • Free shipping worldwide - see info

Tax calculation will be finalised at checkout

Purchases are for personal use only

Institutional subscriptions

Notes

  1. 1.

    Zum problematischen Verhältnis Bergers und Luckmanns zum Begriff des Konstruktivismus vgl. Keller, Knoblauch und Reichertz (2013, S. 10–11).

  2. 2.

    Die Auseinandersetzung mit dem Text wird hier so knapp wie möglich gehalten. Eine allgemeine Einführung in die Theorie Bergers und Luckmanns liefern etwa Abels (2010) und Loenhoff (2011).

  3. 3.

    Diese Seite gesellschaftlicher Wirklichkeitskonstruktion wird hier nur in aller Kürze angerissen, weil sie für den weiteren Fortgang der Arbeit von untergeordneter Bedeutung ist.

  4. 4.

    Bei einem Kapitel ist es allerdings nicht geblieben. Stattdessen zeigt sich das Forschungsprogramm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse als umfassend ausgearbeitete Perspektive sozialwissenschaftlicher Diskursforschung (Keller, 2009, 2011a), die stark rezipiert wird, zahlreiche empirische Studien innerhalb der Sozialwissenschaften und in angrenzenden Fachgebieten inspiriert hat und zunehmend auch international Verbreitung findet (Keller, 2011b; Keller et al., 2018).

  5. 5.

    Ein Überblick über das umfangreiche Werk Foucaults ist an dieser Stelle weder möglich noch notwendig. Keller (2011a) bezieht sich in seiner theoretischen Grundlegung der Wissenssoziologischen Diskursanalyse sowohl auf Foucaults diskurstheoretische Schriften (u. a. Foucault, 1981, 1993) als auch auf seine empirisch-materialen Analysen (u. a. Foucault, 1971, 1975, 1988, 1994) und liefert eine umfassende Einordnung der foucaultschen Ideen für die WDA (Keller, 2011a, S. 122–178).

  6. 6.

    Für eine Gegenposition vgl. Diaz-Bone (2006), der das Label der ‚Foucaultschen Diskursanalyse‘ ganz bewusst verwendet und einen Vorschlag für ihre Methodologisierung macht.

  7. 7.

    Diese theoretische Weiterentwicklung des Sozialkonstruktivismus rückt kommunikatives Handeln in den Fokus und geht ferner davon aus, dass „soziales Handeln empirisch immer kommunikatives Handeln sein muss“ (Knoblauch, 2016b, S. 81). Dabei liegt ein weites Verständnis von Kommunikation zugrunde, das nicht nur sprachliches oder auf andere Weise zeichenhaft organisiertes Handeln umfasst, sondern auch Körperlichkeit, Performativität und Materialität einschließt.

  8. 8.

    Zum Verhältnis von diskursiver und kommunikativer Konstruktion vgl. Keller (2013a) und Knoblauch (2016a).

  9. 9.

    In der englischsprachigen Literatur ist auch die Unterscheidung zwischen ‚small d discourse‘ und ‚big D discourse‘ gebräuchlich, um die linguistischen von den durch Foucault geprägten Formen der Diskursanalyse abzugrenzen (Alvesson & Karreman, 2000).

  10. 10.

    Für eine grundlegende Einordnung verschiedener diskurstheoretischer und -analytischer Strömungen aus der Perspektive der WDA vgl. Keller (2010).

Author information

Authors and Affiliations

Authors

Rights and permissions

Reprints and permissions

Copyright information

© 2021 Der/die Autor(en), exklusiv lizenziert durch Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature

About this chapter

Check for updates. Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this chapter

Haupt, J. (2021). Wissen und Diskurse: Entwicklung einer methodologischen Ausgangsposition. In: Die Konstruktion unternehmerischer Zukünfte. Theorie und Praxis der Diskursforschung. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-34544-0_4

Download citation

  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-34544-0_4

  • Published:

  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-34543-3

  • Online ISBN: 978-3-658-34544-0

  • eBook Packages: Social Science and Law (German Language)

Publish with us

Policies and ethics