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Die Kosten- und Leistungsartenrechnung

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Erfolgsrechnung - Wertsteigerung durch Wertschöpfung
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Zusammenfassung

Unabhängig von Betriebstyp oder Betriebsgröße resultiert die Bedeutung der Kosten- und Leistungsartenrechnung aus der Notwendigkeit, den Verbrauch der Einsatzgüter vollständig zu erfassen, um mindestens die Substanz und die Ertragskraft des Unternehmens dauerhaft zu erhalten. Mit ihr beginnen die Verrechnungsprozesse der Kosten- und Leistungsrechnung.

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Notes

  1. 1.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 51 f.

  2. 2.

    Eine maximale Genauigkeit anzustreben ist wenig zweckmäßig, wenn etwa dem Zählen von Mengengütern, wie z. B. Schrauben, die Schätzung der Nutzungsdauer von Maschinen und damit über die Abschreibungen gegenübergestellt wird, die einen weitaus höheren Einfluss auf die Kostenhöhe haben.

  3. 3.

    Vgl. ähnlich Hummel und Männel (1999), S. 128, differenzierter Freidank (2012), S. 95 f.

  4. 4.

    Für kalkulatorische Kosten entsteht das Problem nicht, da diese direkt in der Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt und periodisiert werden.

  5. 5.

    Heinhold (2010), S. 327.

  6. 6.

    Vgl. auch Schweitzer und Küpper (2011), S. 82.

  7. 7.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 117; Steger (2010), S. 57 ff.

  8. 8.

    Wöhe und Döring (2013), S. 727 f.

  9. 9.

    Vgl. dazu Abschn. 3.2.2 in diesem Teil und für eine ähnliche Systematik Kloock, Sieben, Schildbach und Homburg (2008), S. 170 ff.

  10. 10.

    Vgl. dazu Abschn. 3.2.1.1 in diesem Teil.

  11. 11.

    Hummel und Männel (1999), S. 79.

  12. 12.

    Vgl. dazu § 248 Abs. 2 HGB.

  13. 13.

    Vgl. dazu Kap. 5 in diesem Teil.

  14. 14.

    Der unterschiedliche Bewertungsansatz in der KLR ist möglich, da das Realisationsprinzip für dieses Instrument nicht angewendet werden muss.

  15. 15.

    Vgl. ähnlich Schweitzer und Küpper (2011), S. 83.

  16. 16.

    Vgl. Abschn. 3.3.2 und 3.3.3 in diesem Teil.

  17. 17.

    Vgl. dazu Abschn. 16.2.3.1 im Teil IV.

  18. 18.

    Unberücksichtigt bleibt die Umsatzsteuer in der Erlösrechnung, da sie lediglich einen „durchlaufenden“ Posten darstellt.

  19. 19.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 86.

  20. 20.

    Vgl. für einen Überblick Kloock, Sieben, Schildbach und Homburg (2008), S. 174.

  21. 21.

    Vgl. Heinhold (2010), S. 332 ff; Kilger (2012), S. 522; Hoitsch und Lingnau (2007), S. 285 ff.

  22. 22.

    Vgl. dazu ausführlich Männel (1993), S. 75.

  23. 23.

    Hoitsch und Lingnau (2007), S. 304; Kilger (2012), S. 525.

  24. 24.

    Vgl. ähnlich Ebert (2012), S. 40.

  25. 25.

    Vgl. Abschn. 3.3.3 und 3.3.3 in diesem Teil.

  26. 26.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 80.

  27. 27.

    Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 167 ff.

  28. 28.

    Im Gegensatz dazu steht die undifferenzierte Erfassung, bei der auf eine Trennung zwischen Preis- und Mengenkomponente verzichtet wird, wie z. B. bei den Portokosten.

  29. 29.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 87.

  30. 30.

    Steger (2010), S. 180 ff.

  31. 31.

    Vgl. dazu § 240 Abs. 3 HGB i. V. mit § 256 HGB gilt auch für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, wenn deren Bestand nach Maßgabe des Verbrauchs durch Ersatzbeschaffung wieder aufgefüllt wird. Das können z. B. niedrigpreisige Werkzeuge und Maschinenersatzteile, Gerüst- und Schalungsteile, Rechenmaschinen aus der Büroausstattung etc. sein.

  32. 32.

    Das ist u. a. aus steuerlichen Gründen für die Ermittlung des Einheitswerts des Betriebsvermögens notwendig.

  33. 33.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 91; Fandel, Fey, Heuft und Pitz (2008), S. 86 ff.

  34. 34.

    Vgl. DIN 199: Die Stückliste dient zur Darstellung der mengenmäßigen Zusammensetzung von (End-)Erzeugnissen aus Baugruppen und Einzelteilen in der metallverarbeitenden Industrie; in der chemischen Industrie wird mit gleichen Inhalt die „Rezeptur“ verwendet.

  35. 35.

    Darüber hinaus wäre eine Bewertung mit Opportunitätskosten möglich, für Restbestände an Materialarten die nicht wiederbeschafft werden sollen; vgl. Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 170; Hummel und Männel (1999), S. 156.

  36. 36.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 274 f.

  37. 37.

    Vgl. z. B. Coenenberg, Haller und Schultze (2014), S. 94 ff.

  38. 38.

    § 15 Abs. 1 UStG und § 9b Abs. 1 EStG.

  39. 39.

    In der Literatur sind die Aussagen zur Abzugsfähigkeit von Skontos unterschiedlich: Kilger (2012), S. 83 verweist zu Recht darauf, dass Skonto keine Preisreduzierung, sondern eine Finanzierungsmaßnahme und daher nicht abzuziehen ist; vgl. dagegen Hummel und Männel (1999), S. 146 und 149 die für einen Abzug des Lieferantenskontos sind; hier wird der Abzug befürwortet, zum einen wegen der Übereinstimmung mit den Zahlungen und zum anderen ist die höhere Kapitalbindung bei Nutzung des Zahlungsziels, in den Kapitalkosten berücksichtigt.

  40. 40.

    Vgl. Adler, Düring und Schmaltz (2001), S. 341–353: Anmerkungen zu § 255 HGB.

  41. 41.

    §§ 256 und 240 Abs. 4 und 4 HGB.

  42. 42.

    Adler, Düring und Schmaltz (2001), § 256 Tz. 73.

  43. 43.

    Vgl. Däumler und Grabe (2013), S.121 f.

  44. 44.

    Vgl. zu Beispielrechnungen Hummel und Männel (1999), S. 152.

  45. 45.

    Das Verfahren ist handelsrechtlich und steuerrechtlich seit 1990 nach § 6 Abs. 1 EstG anerkannt.

  46. 46.

    Hummel und Männel (1999), S. 151.

  47. 47.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 92.

  48. 48.

    Vgl. Abschn. 3.4 und 5.2.3.3.2 in diesem Teil.

  49. 49.

    Kilger (2012), S. 36 f und S. 45.

  50. 50.

    Götze (2010), S. 34 ff; Hummel und Männel (1999), S. 157 f.

  51. 51.

    Vgl. ähnlich Pellens, Füllbier, Gassen und Sellhorn (2011), S. 118.

  52. 52.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 83 ff.

  53. 53.

    Hummel und Männel (1999), S. 153.

  54. 54.

    Däumler und Grabe (2013), S. 122.

  55. 55.

    Kilger (2012), S. 37.

  56. 56.

    Fandel, Fey, Heuft und Pitz (2008), S. 97 ff.

  57. 57.

    Götze (2010), S. 38 ff.

  58. 58.

    Vgl. Fandel, Fey, Heuft und Pitz (2008), S.107 ff.

  59. 59.

    Einen Überblick über die Zusammensetzung der Personalkosten geben Hummel und Männel (1999), S. 158.

  60. 60.

    Verzerrungen entstehen z. B. beim Weihnachtsgeld, für das Anspruch erst nach 6 Monaten erworben wird. Bei einem Ausscheiden im ersten Halbjahr erlischt der Anspruch und es wird keine Zahlung fällig, obwohl die Personalnebenkosten verrechnet wurden.

  61. 61.

    Deimel, Isemann und Müller (2006), S. 113.

  62. 62.

    Götze (2010), S. 39.

  63. 63.

    Für einen Überblick über die Berechnung der Normalleistung vgl. Freidank (2012), S. 105.

  64. 64.

    Lindner-Lohmann, Lindner und Schirmer (2016), S. 132.

  65. 65.

    Gutmann und Bolder (2012), S. 41.

  66. 66.

    Kilger (2012), S. 194.

  67. 67.

    Lindner-Lohmann, Lindner und Schirmer, (2016), S. 133–139.

  68. 68.

    Vgl. zur geringen Verbreitung der Kapitalbeteiligung Gunkelmann und Stöwhase (2019), S. 1–5.

  69. 69.

    Vgl. z. B. zu einer anderen Struktur sonstiger Grundkosten Fandel, Fey, Heuft und Pitz (2008), S. 120 ff, die z. B. die Instandhaltungskosten hier aufführen.

  70. 70.

    Vgl. dazu Abschn. 4.1.2.1 in diesem Teil.

  71. 71.

    Vgl. dazu § 3AO.

  72. 72.

    Ausnahmen sind in der Lebensmittelindustrie denkbar, dort kann z. B. die Biersteuer direkt auf die Erzeugnisse zugerechnet werden.

  73. 73.

    Gesetzliche Grundlagen, die auf die kalkulatorischen Kosten einwirken sind in den LSP festgelegt und müssen nur bei der Kalkulation öffentlicher Aufträge befolgt werden.

  74. 74.

    Vgl. zur Abgrenzung von Kosten und Aufwand Abschn. 3.2 in diesem Teil.

  75. 75.

    Die Neutralisierung der kalkulatorischen Kosten wird z. B. im Gesamtkontenrahmen erreicht, indem sie der Kontengruppe 48 belastet werden und der Kontengruppe 28 gut geschrieben werden: 48 kalkulatorische Kosten an 28 verrechnete kalkulatorische Kosten. Die kalkulatorischen Kosten werden so als neutraler Erfolg in der Kontenklasse 2 ausgewiesen.

  76. 76.

    Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 195 ff.

  77. 77.

    Vgl. zur Struktur des Anlagevermögens § 266 Abs. 2 HGB.

  78. 78.

    Vgl. § 248 HGB und DRS 12 sowie und kommentierend Coenenberg, Haller und Schultze (2014), S. 176.

  79. 79.

    Die Aktivierungsfähigkeit von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen ist in § 248 Abs. 2 HGB geregelt. An diese Vorschriften ist die Kostenartenrechnung nicht gebunden.

  80. 80.

    Vgl. zum Aktivierungswahlrecht für immaterielle Vermögensgegenstände § 248 Abs. 2 HGB und zur damit verbundenen Ausschüttungssperre § 268 Abs. 8 HGB.

  81. 81.

    Betragen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines GWG bis zu 150 €, werden sie in der Periode zu Aufwand, in der sie beschafft wurden.

  82. 82.

    Abzugrenzen ist das Finanzanlagevermögen, das nominale Vermögensgegenstände enthält wie Beteiligungsbuchwerte. Es dient in der Regel nicht der Sachzielerreichung und wird daher dem Finanzbereich zugeordnet.

  83. 83.

    Coenenberg, Haller und Schultze (2014), S. 154 ff.

  84. 84.

    Vgl. § 253 Abs. 2 HGB.

  85. 85.

    Vgl. dazu Abschn. 4.3.3.4 in diesem Teil.

  86. 86.

    Vgl. dazu auch Knieps, Küpper und Langen (2001), S. 759–776, insbesondere Abschn. 2.4.

  87. 87.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 97 ff, vgl. Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 179 zu den Anlagenkosten und damit zum Zusammenhang von Abschreibungen und Zinskosten.

  88. 88.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 102 ff.

  89. 89.

    Hummel und Männel (1999), S. 167.

  90. 90.

    Investitionstheoretisch ist die wirtschaftliche Nutzungsdauer dann beendet, wenn der Kapitalwert, als Differenz zwischen dem Barwert künftiger Einzahlungen und Auszahlungen sein Maximum erreicht.

  91. 91.

    Joos (2014), S. 72 ff.

  92. 92.

    Steuerrechtlich werden die Abschreibungen als „Absetzung für Abnutzung“ (AfA) bezeichnet; die AfA-Tabellen sind nicht rechtsverbindlich, werden in der Praxis jedoch meistens verwendet.

  93. 93.

    Knieps (2007), S. 20 ff.

  94. 94.

    Vgl. zu den Verfahren Schweitzer und Küpper (2011), S. 102 ff, Steger (2010), S. 223 ff; Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 180 ff.

  95. 95.

    Vgl. dazu § 7 Abs. 2 EstG.

  96. 96.

    Meyer, Liessmann und Mertens (1997), S. 140.

  97. 97.

    Hummel und Männel (1999), S. 173.

  98. 98.

    Freidank (2012), S. 112.

  99. 99.

    Knieps, Küpper und Langen (2001), S. 770.

  100. 100.

    Schweitzer und Küpper (2011), S. 105.

  101. 101.

    Vgl. dazu ausführlich Teil V.

  102. 102.

    Vgl. dazu Teil V., Abschn. 19.2.1.

  103. 103.

    Vgl. dazu Kilger (2012), S. 327 der statt der kapitalbezogen den Begriff „global“ verwendet.

  104. 104.

    Siehe für die Berechnung Teil V, Abschn. 22.2.4.

  105. 105.

    Die Verwendung des einfach zu ermittelnden WACC (Weighted Average Cost of Capital) hat sich in der Praxis gegenüber alternativen Berechnungsmodellen durchgesetzt, vgl. dazu Teil IV.

  106. 106.

    Schweitzer and Küpper (2011), S. 113.

  107. 107.

    Kilger (2012), S. 328.

  108. 108.

    Kilger (2012), S. 327.

  109. 109.

    Vgl. dazu das KonTraG und die interpretierende Literatur.

  110. 110.

    Kosiol (1979), S. 123.

  111. 111.

    Joos (2014), S. 82 f.

  112. 112.

    Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 195.

  113. 113.

    Friedl, Hofmann und Pedell (2010), S. 195.

  114. 114.

    Meyer, Liessmann und Mertens (1997), S. 157.

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Reim, J. (2022). Die Kosten- und Leistungsartenrechnung. In: Erfolgsrechnung - Wertsteigerung durch Wertschöpfung. Springer Gabler, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-33686-8_4

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