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Lobbyagenturen: Lobbyismus als Geschäftsmodell

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Handbuch Lobbyismus

Zusammenfassung

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Literatur zu kommerziellen Lobbyagenturen und stellt die Erkenntnisse dieser Arbeiten in den Kontext der weiter gefassten Literatur über Lobbyismus. Kommerzielle Lobbyisten arbeiten als gewinnorientierte Unternehmer, die ihre Dienste als Vermittler zwischen politischen Entscheidungsträgern und Interessengruppen anbieten. Diese Vermittlung beinhaltet den Transfer von Ressourcen von Interessengruppen an politische Entscheidungsträger. Bei diesen Ressourcen kann es sich um Informationen, Zuwendungen oder eine direkte Beteiligung an der Gestaltung von Gesetzen oder Wahlkampagnen handeln. Die Aktivitäten kommerzieller Lobbyisten können die Tätigkeiten interner Lobbyisten entweder ergänzen oder ersetzen. Die Anreize, mit denen sich kommerzielle Lobbyisten konfrontiert sehen, können entweder von Interessengruppen, politischen Entscheidungsträgern oder einer Kombination aus beidem gestaltet werden und hängen von der institutionellen Struktur ab, innerhalb derer die Akteure interagieren. Dabei können Probleme im Zusammenhang mit kollektivem Handeln, Transaktionskosten, Prinzipal-Agenten-Verhältnissen und wiederholten Spielen auftreten.

Wir danken Qifei Yuan für exzellente Hilfe und den Herausgebern für Anregungen und Kommentare.

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Notes

  1. 1.

    Ausführliche Darstellungen der Aktivitäten von Interessengruppen und des Lobbyismus finden sich in Hansen (1991); Rosenthal (1993); Baumgartner et al. (2009); Stephenson und Jackson (2010); Nownes (2013) sowie LaPira und Thomas (2017).

  2. 2.

    Ausführliche Zusammenfassungen der theoretischen Modelle zur Einflussnahme von Interessengruppen sind in Potters und van Winden (1996); Persson und Tabellini (2000); Grossman und Helpman (2001); Hall und Deardorff (2006) und Gregor (2017). Für empirische Literaturanalysen siehe Potters und Sloof (1996); de Figueiredo und Richter (2014) sowie Bombardini und Trebbi (2020).

  3. 3.

    Für einführende Artikel siehe Bertrand et al. (2014) und Groll and Ellis (2013, 2014, 2017).

  4. 4.

    In der Organisationsökonomie gibt es eine umfangreiche Literatur über die „Make-it-or-buy-it“-Entscheidung eines Unternehmens nach Coase (1937); Alchian und Demsetz (1972) und anderen, die Anreize zur Integrierung von Dienstleistungen und Produktionsprozessen aufzeigt. In unserer folgenden Darstellung werden wir ein Zusammenspiel von Vermittlung, humanspezifischen Assets und unvollkommenen Verträgen bei der Honorierung von Lobbyarbeit betrachten.

  5. 5.

    Eine Übersicht über die Fachliteratur zum Thema Rent-Seeking findet sich in Congleton et al. (2008).

  6. 6.

    Für politikwissenschaftliche Verweise vgl. Hall und Wayman (1990); Hansen (1991); Hojnacki und Kimball (2001) sowie Baumgartner et al. (2009). Für neuere empirische Studien in den Wirtschaftswissenschaften siehe Blanes i Vidal et al. (2012) und Bertrand et al. (2014).

  7. 7.

    Eine ausführlichere Diskussion findet sich in dem Blogbeitrag von McKinley und Groll (2015).

  8. 8.

    Es gibt diverse länderspezifische Studien. Zum Beispiel bieten Halpin und Warhurst (2015) eine Analyse des kommerziellen Lobbyismus in Australien, Hickey (2019) dokumentiert den Lobbyismus auf Bundesebene in Kanada und Greenwood und Dreger (2013) für die Europäische Union. Die aktuelle Forschung zum Lobbyismus in Deutschland ist noch begrenzt, da es erst seit dem 1. Januar 2022 ein Lobbyregister gibt. Polk (2021a, b) analysiert und kommentiert die gesetzliche Einführung. Althaus (2015) trägt Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen und dokumentiert Karriereoptionen für Lobbyisten in Deutschland. Polk (2020) analysiert den Gebrauch von Informationen und Zuwendungen anhand des Lobbyismus in Deutschland.

  9. 9.

    Für ausländischen Lobbyismus in den Vereinigten Staaten, der gemäß dem Foreign Agent Registration Act angezeigt werden muss, siehe You (2020).

  10. 10.

    Zum Phänomen des „Schattenlobbyismus“ in den Vereinigten Staaten und dem Trend der abnehmenden Berichterstattung siehe Thomas und LaPira (2017) und d’Este et al. (2020).

  11. 11.

    Public Law 104–65-Dec. 19, 1995 109 Stat. 695: „(10) Lobbyist. Der Begriff ‚Lobbyist‘ bezeichnet jede Person, die von einem Klienten gegen eine finanzielle oder sonstige Entschädigung für Dienstleistungen angestellt oder beauftragt wird, die mehr als einen Lobbykontakt umfassen, mit Ausnahme einer Person, deren Lobbytätigkeit weniger als 20 Prozent der Zeit ausmacht, die diese Person für den Klienten in einem Zeitraum von sechs Monaten aufwendet.“ Mit dem Honest Leadership and Open Government Act von 2007 wurde die Berichtspflicht auf Quartale umgestellt.

  12. 12.

    Public Law 104–65-Dec. 19, 1995 109 Stat. 695: „(2) Klient. Der Begriff Klient bezeichnet jede Person oder Organisation, die eine andere Person gegen eine finanzielle oder sonstige Vergütung anstellt oder beauftragt, Lobbyarbeit im Namen dieser Person oder Organisation zu betreiben. Eine natürliche oder juristische Person, deren Angestellte in ihrem eigenen Namen als Lobbyisten tätig sind, ist sowohl ein Klient als auch ein Arbeitgeber für diese Angestellten.“

  13. 13.

    Alle Daten können von https://www.opensecrets.org heruntergeladen werden.

  14. 14.

    Die Meldevorgaben sind standardisiert und definieren 50 politische Themen und 80 Bundesbehörden als Adressaten von Lobbyismusaktivitäten.

  15. 15.

    Furnas et al. (2019) belegen, wie Lobbyagenturen durchgängig zu denselben politischen Parteien in den Vereinigten Staaten spenden und wie ihre Umsätze durch Mehrheitswechsel im US-Repräsentantenhaus oder Senat beeinflusst werden. Sie argumentieren, dass die ideologische Übereinstimmung zwischen Lobbyunternehmen und politischen Entscheidungsträgern die Unsicherheit der Kunden in Bezug auf den Zugang und die Lobbyarbeit verringert.

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Ellis, C.J., Groll, T. (2023). Lobbyagenturen: Lobbyismus als Geschäftsmodell. In: Polk, A., Mause, K. (eds) Handbuch Lobbyismus. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-32320-2_12

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