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Zusammenfassung

Es wurde aus Tabelle 6.1 deutlich, dass die Anzahl an Pressemitteilungen der Organisationen stark variiert. Diese Variationen werden im nachfolgenden Abschnitt 7.1 erklärt und dabei einzig die Anzahl an Pressemitteilungen (abgekürzt PM) und Codes anhand von absoluten Zahlen und Durchschnittswerten (arithmetisches Mittel) deskriptiv interpretiert. Es handelt sich um eine Vorläuferanalyse der eigentlichen inhaltlichen Interpretation in Abschnitt 7.2.

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Notes

  1. 1.

    Es muss berücksichtig werden, dass vom ZDH von 2000 bis einschließlich 2002, vom BDI von 2007 bis einschließlich 2009 und vom DIHK von 2000 bis 2008 leider keine PM zur Verfügung gestellt wurden. Besonders beim DIHK sind wiederholte Anfragen leider auf Ablehnung gestoßen.

  2. 2.

    Der 5. ordentliche Gewerkschaftskongress der IG BCE fand vom 13.-18.10.2013 statt.

  3. 3.

    Ideengeber für das Konzept einer „präzisen Meinungsvielfalt“ ist das Kunstwerk von Lois Weinberger Ruderal Society – excavating a garden. Bei Weinberger ist der präzise Rahmen eine konstante, 100 Meter lange Furche, die rund einen Meter breit und 22 Zentimeter tief in eine Wiese gezogen wurde. In diese Furche setzte der Künstler einzelne Samenkörner ein, und es entstand innerhalb der Furche (präziser Rahmen) eine „Spontanvegetation“, d. h. es wurde einer ausgesuchten Vielfalt begrenzter Raum gegeben (Weinberger 2017). Weinberger interpretiert sein Kunstwerk in seinem eigenen Kontext, aber aufgrund der Positionierung von Gewerkschaften und Unternehmerverbände im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kunstwerk. Bei der Positionierung ist es allerdings keine Vegetation von Blumen und Pflanzen innerhalb einer Furche, sondern unterschiedliche Interessen innerhalb eines gleichen Rahmens der Position.

  4. 4.

    Allerdings ist im Gegenzug der Beitrag zur Pflegeversicherung gestiegen.

  5. 5.

    Wie sich bei den Gewerkschaften zeigen wird, hatten beide Organisationstypen gleiche Interessen und es verwundert bei diesem klassenübergreifend geringen „Grad der präzisen Meinungsvielfalt“ nicht, dass Lohnkostenzuschüsse vom Kabinett Merkel II ausgeweitet wurden.

  6. 6.

    Es bleibt abzuwarten, wie die weitere Diskussion über Hartz IV und die Agenda 2010 verläuft. Die SPD hat (2019) angekündigt, Hartz IV zu überwinden (Rossbach 2019a), und die Frage wird sein, wie sich die Gewerkschaften dazu (weiter) positionieren.

  7. 7.

    Ein Befund, den diese Arbeit ebenfalls bei der befristeten Beschäftigung, bei der generellen Bewertung der Agenda-Politik und beim Mindestlohn zeigen wird.

  8. 8.

    Ein Argument, wie es im Übrigen auch von den Vertretern verschiedener Wachstumsmodelle vorgebracht wird (Baccaro 2019).

  9. 9.

    Zwar ist der Anteil der Mini-Jobs im Handwerk vergleichsweise relativ hoch, trotzdem äußert sich der ZDH selten dazu. Wenn, dann ausschließlich ablehnend im Zusammenhang mit Alters- und Bildungsteilzeit (ZDH 2009/04/20, ZDH 2014/02/05).

  10. 10.

    Wie bei den Debatten um das Arbeitslosengeld beim DGB bereits gezeigt wurde, wird auch beim Kündigungsschutz die These von Dualisierungstendenzen widerlegt, wie sie unter u. a. von Davidsson (2009); Palier, Thelen (2010) vertreten wird.

  11. 11.

    Inwiefern dieser homogene Interessensblock dann tatsächlich den Politikprozess beeinflusste und eine weitere Flexibilisierung des Kündigungsschutzes verhinderte, wäre – darauf wurde mehrfach hingewiesen – eine neue Hypothese und soll zu weiteren Forschungsfragen anregen.

  12. 12.

    Im Baugewerbe (−6,6 Prozent) und im Bereich Erziehung und Unterricht (−3,9 Prozent) sind die Rückgänge der sozialversicherten Beschäftigten noch größer. Diese Sektoren können aber ausgeklammert werden, da deren Gewerkschaften wie die IG Bau, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Beamtenbund (DBB) mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), dem Deutschen Philologenverband (DPhV) und dem Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) nicht in die Analyse einbezogen sind (vgl. zur Diskussion der Organisationsauswahl Abschnitt 4.3).

  13. 13.

    Auf die tarifpolitische Ausgestaltung der Leiharbeit wird etwas weiter unten ausführlicher eingegangen.

  14. 14.

    Wie bei den Unternehmerverbänden bereits erwähnt, sprechen die Gewerkschafen nicht von Zeitarbeit, sondern von Leiharbeit. Daher wird im Abschnitt der Gewerkschaftsinteressen auch durchgängig dieser Begriff gewählt.

  15. 15.

    Zu der Tarifgemeinschaft CGZP gehörten zum damaligen Zeitpunkt die Einzelgewerkschaften Christliche Gewerkschaft Metall (CGM), DHV – Die Berufsgewerkschaft (DHV) und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD).

  16. 16.

    So wird zum Beispiel ausdrücklich gelobt, dass im Jahr 2013 Tarifverhandlungen mit dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) geführt wurden und im Ergebnis gleicher Lohn für gleiche Arbeit zumindest annähernd umgesetzt werden konnte (DGB 2013/159).

  17. 17.

    Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts wurde nicht nur begrüßt, sondern im Jahr 2010 bot die IG Metall betroffenen Arbeitnehmern rechtliche Unterstützung dabei an, Rückforderungen geltend zu machen (IG Metall 2010/45, 46, 47).

  18. 18.

    Das englische Zitat der Originalquelle wurde vom Autor übersetzt.

  19. 19.

    Zum 01.01.2019 wurden die Regelsätze im Leistungsbezug des Sozialgesetzbuchs II (Hartz IV) für Alleinstehende auf 424 Euro und dementsprechend für Partner in einer Bedarfsgemeinschaft auf 382 Euro angehoben; plus Kostenübernahme für Unterkunft und Heizung (LpB 2019).

  20. 20.

    Es wurden öffentliche Kampagnen gestartet wie „Arm trotz Arbeit“ oder „Jedes Kind in Deutschland sollte wissen, dass man nicht unter 7,5 € arbeitet“, die rückblickend vom DGB und Ver.di als die erfolgreichsten Kampagnen der letzten Jahre beschrieben wurden (Bäcker et al. 2010a: 388 f.).

  21. 21.

    Im Übrigen ist die Schwäche der Gewerkschaften im Dienstleistungsbereich auch der Grund, warum die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn als erste Gewerkschaft bereits im Jahr 1999 forderte (Pasek et al. 2014).

  22. 22.

    Es sei in diesem Kontext auch an den ehemaligen Bundesvorsitzenden (2004–2005) und Bundesarbeitsminister (2005–2007) der SPD, Franz Müntefering, erinnert, der im Jahr 2007 die Initiative „Gegen Armutslöhne“ startete und sich aktiv für den Mindestlohn einsetzte.

  23. 23.

    Nicht zu vernachlässigen ist allerdings auch die Unterstützung des Arbeitnehmerflügels der CDU (Weishaupt 2018: 57).

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Bender, B. (2020). Empirische Analysen. In: Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31825-3_7

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-31825-3_7

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  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-31824-6

  • Online ISBN: 978-3-658-31825-3

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