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Auswahl der Interessensorganisationen nach politischer und gesellschaftlicher Relevanz

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Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat
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Zusammenfassung

Die Anzahl organisierter Interessen steigt im internationalen Vergleich seit Mitte der 90er Jahre stetig an (Alemann 1989; Lowery, Gray 1995). Es wird immer wieder bestätigt, dass auf nationaler (Nownes, Lipinski 2005; Winter, Willems 2007) sowie auf supranationaler Ebene (Berkhouta et al. 2017) nahezu kein Interesse mehr existiert, das nicht direkt oder indirekt in einem Verband organisiert wird.

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Notes

  1. 1.

    Vgl. zu Gegenargumenten bzw. zu einem Wandel der Gewerkschaften als intermediäre Organisationen hin zu „fraktalen Organisationen“ (Streeck 2016: 58).

  2. 2.

    Vgl. zum Berechnungsverfahren für die Sitzverteilung im Deutscher Bundestag Dörre (2011: 8 f; 2013: 54 f.); Schroeder (2014: 20).

  3. 3.

    Zwar gehen bei dieser Methode gg f. Akteure oder Organisationen mit informellem Einfluss verloren, diese konnten aber aufgrund der langen Zeitspanne der Analyse nicht integriert werden.

  4. 4.

    Einige Organisationen sind zwar nicht vorgeladen worden, gaben aber schriftliche Stellungnahmen ab. Diese wurden in den Protokollen unter dem Punkt aufgeführt: „Stellungnahme nicht in der Anhörung vertretener Verbände“ (Deutscher-Bundestag 2016b).

  5. 5.

    Diese Information wurde mir von Lothar Binding (SPD, MdB) am 2. April 2014 bei einer Führung im Deutschen Bundestag auf meine Nachfrage gegeben.

  6. 6.

    Dass Gesamtmetall der größte Einzelverband ist, bedeutet auch, dass die Organisation der stärkste Finanzierer des Spitzenverbandes ist, und begründet, warum der Präsident der BDA relativ häufig aus den Reihen von Gesamtmetall kommt (Schroeder 2007: 204). Man denke nur an Dieter Hundt, Präsident der BDA von 1996 bis 2013, der aus dem baden-württembergischen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie zum Präsidenten der BDA gewählt wurde.

  7. 7.

    Quelle: Oeckl (2018). Anmerkung: Es sei hier nur im medizinischen Bereich an die Gewerkschaft der angestellten und beamteten Ärzte Marburger Bund erinnert und auf der Seite des Kammerwesens an die Bundesarbeitsgemeinschaft für Arbeitskammern (BAAK) oder den Bundesverband für freie Kammern (BffK).

  8. 8.

    Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL), die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), die Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) oder der Berufsverband der Piloten und Flugingenieure Cockpit sind Beispiele dieser potentiell schlagkräftigen Spartengewerkschaften. Die Vereinigung Cockpit hat sich sogar in dem Jahr gegründet, als Ver.di zur Großorganisation fusionierte (2001).

  9. 9.

    Vergleiche das Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2011 zum Wegfall des Modells „ein Betrieb gleich ein Tarifvertrag“.

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Bender, B. (2020). Auswahl der Interessensorganisationen nach politischer und gesellschaftlicher Relevanz. In: Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31825-3_4

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-31825-3_4

  • Published:

  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-31824-6

  • Online ISBN: 978-3-658-31825-3

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