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Analyse und Vergleich politischer Mythen in demokratischen und autokratischen Regimen – Ein Systematisierungsversuch

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Zusammenfassung

Da die Erzählung eine transkulturelle wie transhistorische Praxis bildet (vgl. Barthes 1964), mag es, wie bereits in der Einleitung angemerkt, nicht verwundern, dass politische Mythen weltweit – unabhängig von geografischer Lage, ökonomischer Entwicklung oder politischer Herrschaftsform – existieren. Die Tendenz der politischen Mythosforschung im Allgemeinen wie auch der politikwissenschaftlichen Auseinandersetzung im Speziellen, dem Phänomen überwiegend in theoretischen Arbeiten und empirischer Einzelfallanalyse zu begegnen, hat bis dato jedoch eine Forschungslücke offengelassen, die mit dieser Arbeit durch einen systematischen Theorie- und Analyserahmen zum Vergleich politischer Mythen geschlossen wurde. Im Zentrum eines solchen Ansatzes stehen, mit Blick auf die eingangs formulierte These, dass die Erzählung politischer Mythen einen substantiellen Beitrag zur (In-)Stabilität politischer Systeme leistet, einerseits die hermeneutischrealitätskonstitutiven und andererseits die funktional-analytischen, integrativen und legitimierenden, Aspekte des politischen Mythos bezüglich der politischen Unterstützungsobjekte.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Politik- und VerwaltungswissenschaftenUniversität RostockRostockDeutschland

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