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TEIL I: POLITIKWISSENSCHAFTLICHE THEORIEN UND KONZEPTE DES POLITISCHEN MYTHOS

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Zusammenfassung

Versucht man einen allgemeinen Überblick zum Begriff des Mythos zu erarbeiten, wird allzu schnell deutlich, dass man sich einer Fülle an Literatur gegenübersieht, die nicht nur zeitlich bis ins antike Griechenland zurückreicht, sondern bis heute ein Spektrum abdeckt, welches sich über fast alle geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen erstreckt. Der Versuch eines systematischen Husarenritts durch die Zeit, welcher von Platons originärer Auseinandersetzung mit den klassischen griechischen Götter- und Heldengeschichten bis in die mythophile (Spät-) bzw. (Post-)Moderne reichen müsste, erscheint daher unangebracht, wenn nicht gar vermessen. Zudem verdeutlichen Namen wie Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Ernst Cassirer, Claude Lévi-Strauss, Roland Barthes, Hans Blumenberg oder Jan Assmann, dass man allein im Kontext der modernen Mythentheorie seit Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Schultern von Giganten ihrer Fächer steht, die im Kontext elaborierter Theorien und Forschungsprogramme ihre Sicht auf das Phänomen des Mythos dargelegt haben.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Politik- und VerwaltungswissenschaftenUniversität RostockRostockDeutschland

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