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Das Mainzer Deutschhaus: Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines Ortes mit symbolischer Strahlkraft

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Die politische Architektur deutscher Parlamente
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Zusammenfassung

Das historische Deutschhaus beherbergt seit 1951 den Rheinland-Pfälzischen Landtag – Zeit, sich das geschichtsträchtige Gebäude einmal genauer anzuschauen. Als es vor fast 300 Jahren zunächst als Herrschaftssitz erbaut wurde, deutete noch nichts auf die politischen Ereignisse hin, die diesen Ort später prägen würden. Daher widmet sich dieser Beitrag zunächst den Marksteinen, deren Zeuge das Deutschhaus wurde, bevor der Fokus auf die aktuelle Nutzung gerichtet wird. Da das Gebäude momentan grundsaniert wird, bietet sich die einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und Entscheidungen zu beleuchten, die im Kontext demokratischer Symbolik von besonderer Relevanz sind. Dies betrifft zum einen die Architektur, zum anderen aber auch ausgewählte Kunstwerke, innenarchitektonische Zielsetzungen und die Einbindung der Öffentlichkeit, sowohl in die Planungen, als auch in den parlamentarischen Alltag. Die Modelle des Architekten helfen dabei, eine Vorstellung vom renovierten Gebäude zu entwickeln, während am Platz der Mainzer Republik noch gebaut wird. Was heute bereits deutlich wird, ist das Bestreben der Landtagsverwaltung, dem selbst gewählten Motto „Bauen für die Demokratie“ gerecht zu werden. Baulich mögen Vorgaben des Denkmalschutzes der Kreativität Grenzen setzen; umso stärker scheint jedoch der Wille, Offenheit und Transparenz über die Nutzung des Gebäudes zu gewährleisten und dafür geeignete Formate kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das umfasst unter anderem umfangreiche Besucherprogramme, Planspiele im Plenarsaal, öffentliche Ausstellungen und zukünftig das verstärkte Einbeziehen neuer Medien um Demokratie erlebbar zu machen. Von Interesse ist für diesen Beitrag außerdem die Steinhalle des Landesmuseums, da diese während der Sanierungsarbeiten als Interimsplenarsaal genutzt und anschließend zu einer Tagungs- und Begegnungsstätte ausgebaut wird. Somit entwickelt sich das Museum zu einem ständigen Ort der Demokratie. Ein Blick auf weitere Liegenschaften des Regierungsviertels rundet das Kapitel ab.

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Kuhn, I. (2020). Das Mainzer Deutschhaus: Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines Ortes mit symbolischer Strahlkraft. In: Schwanholz, J., Theiner, P. (eds) Die politische Architektur deutscher Parlamente. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-29331-4_14

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