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Wirtschaftliche Techniken, Pragmatiken und Spezialanalysen

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Zusammenfassung

Eine Wirtschaftslehre kann sich auch mit wirtschaftlichen Techniken und Pragmatiken beschäftigen. Unter diesen „Techniken“ werden hier Methoden und Instrumente verstanden, die spezifisch für die kaufmännische oder volkswirtschaftliche Tätigkeit entwickelt wurden, aber nicht in eine umfassende Theorie eingebettet sind, also z. B. kaufmännische Buchführung, Rechnungswesen, Investitionsrechnung, oder auch volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Pensionsberechnungen (Aktuarwissenschaft), usw. „Pragmatiken“ sind weitgehend theoriefreie Instrumente, z. B. Veröffentlichungen und Datensammlungen zu Börsenkursen. Spezialanalysen beziehen sich auf besondere Einzelthemen, z. B. die Finanzkrise, für die keine geeignete Basistheorie vorliegt.

Man kann sich fragen, ob sie nicht dem Paradigma des „richtigen Handelns“ angehören. Der Unterschied besteht einerseits darin, dass eine Managementlehre ja den Anspruch hat, eine Gesamttheorie anzubieten, was für die hier besprochenen Instrumente nicht gilt. Außerdem dient das „richtige Handeln“ eher der Zieldefinition und -erreichung, definiert also den (Gesamt-)Zweck (und, wie im PDCA-Zyklus, ein dazu gehörendes formales Vorgehen); die hier zusammengefaßten Techniken und Pragmatiken sind eher Mittel zum Zweck, also „Werkzeuge“. Ähnliches gilt z. B. für Techniken der Steuererhebung und -verwendung, soweit sie finanzwissenschaftlichen Zielen dienen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.FOM Hochschule für Oekonomie und ManagementEssenDeutschland

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