Advertisement

Werteorientierte Unternehmensführung und Kommunikationsmanagement

  • Ulrike BuchholzEmail author
  • Annika Schach
  • Victoria von der Haar
Chapter

Zusammenfassung

Unternehmenswerte, Sinn und Orientierung gehören seit jeher zur Unternehmensführung, erhalten aber unter den Anforderungen an flexibles Agieren in einer komplexen, sich laufend verändernden Unternehmensumwelt und dabei erlebter Widersprüchlichkeit eine neue Bedeutung. Die Erklärung, warum es das Unternehmen gibt, was anders wäre, wenn es nicht am Markt wäre, ist zunehmend bedeutsamer als die Ausformulierung einer Vision oder einer klassischen Mission. Unternehmen, die dies erkannt haben, stellen ihre grundlegende Beziehungsgestaltung zu ihren internen und externen Bezugsgruppen in den Mittelpunkt und prüfen diese Beziehungen immer wieder anhand eines normativen Sinnhorizonts. Ausschlaggebend dafür ist ein Sensemaking, welches auf einem Purpose basiert und Gestaltungsgrundlage für ein Mindset ist. Wo sich alles jederzeit zum Nutzen der Kunden ändern kann, benötigt die Organisation einen ausgewiesenen Daseinszweck, an dem sich interne wie externe Bezugsgruppen immer wieder orientieren können.

Schlüsselwörter

Purpose Sinn Sensemaking Mindset Werte Orientierung VUCA Agilität CSR Compliance 

Literatur

  1. Ayberk, E.-M., Kratzer, L., & Linke, L.-P. (2017). Weil Führung sich ändern muss. Aufgaben und Selbstverständnis in der digitalisierten Welt. Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  2. Blowfield, M., & Murray, A. (2008). Corporate social responsibility. A critical introduction. Oxford: University Press.Google Scholar
  3. Buchholz, U., & Knorre, S. (2017). Interne Kommunikation in agilen Unternehmen. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  4. Buchholz, U., & Knorre, S. (2019). Interne Kommunikation und Unternehmensführung. Theorie und Praxis eines kommunikationszentrierten Managements. Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  5. Bullinger, H.-J., Spath, D., Warnecke, H.-J., & Westkämper, E. (Hrsg.). (2009). Handbuch Unternehmensorganisation. Strategien, Planung, Umsetzung (3. Aufl.). Wiesbaden: Springer.Google Scholar
  6. Capgemini Consulting. (2017). Culture First! Von den Vorreitern des digitalen Wandels lernen. Change Management Studie 2017. https://www.capgemini.com/consulting-de/wp-content/uploads/sites/32/2017/10/final-capgemini_changemanagementstudie2017.pdf. Zugegriffen: 12. März 2019.
  7. Dillerup, R., & Stoi, R. (2016). Unternehmensführung (5. kompl. überarb. u. erw. Aufl.). Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  8. Duong Dinh, H. (2010). Corporate Social Responsibility: Determinanten der Wahrnehmung, Wirkungsprozesse und Konsequenzen. Wiesbaden: Gabler.Google Scholar
  9. Hofert, S. (2018). Das agile Mindset. Mitarbeiter entwickeln, Zukunft der Arbeit gestalten. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  10. Huck-Sandhu, S. (2013). Orientierung von Mitarbeitern. Ein mikrotheoretischer Ansatz für die interne Kommunikation. In A. Zerfaß, L. Rademacher, & S. Wehmeier (Hrsg.), Organisationskommunikation und Public Relations. Forschungsparadigmen und neue Perspektiven (S. 233–325). Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  11. Kirstein, S. (2008). Unternehmensreputation. Corporate Social Responsibility als strategische Option für deutsche Automobilhersteller. Wiesbaden: Gabler.Google Scholar
  12. Macharzina, K., & Wolf, J. (2015). Unternehmensführung: Das internationale Managementwissen: Konzepte – Methoden – Praxis (Vollst. überarb. u. erw. Aufl.). Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  13. Mast, C. (2019). Unternehmenskommunikation (7. Aufl.). München: UVK.Google Scholar
  14. Matthes, S. (2009). Soziales Engagement von Unternehmen: Wirkungsprozesse, Erfolgsdeterminanten und Konsequenzen für den Markenwert. Wiesbaden: Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  15. Rüegg-Stürm, J., & Grand, S. (2016). Das St. Galler Management-Modell. Vergleich der 3. und 4. Generation. https://www.sgmm.ch/wp-content/uploads/2016/04/sgmm_vergleich_der_3_und_4_generation.pdf. Zugegriffen: 12. März 2019.
  16. Rüegg-Stürm, J., & Grand, S. (2017). Das St. Galler Management-Modell (3. überarb. u. weiterentw. Aufl.). Bern: Haupt.Google Scholar
  17. Schach, A., & Christoph, C. (2015). Compliance in der Unternehmenskommunikation. Strategie, Umsetzung und Auswirkungen. Wiesbaden: Springer Fachmedien.Google Scholar
  18. Scheller, T. (2017). Auf dem Weg zur agilen Organisation. Wie Sie Ihr Unternehmen dynamischer, flexibler und leistungsfähiger gestalten. München: Vahlen.CrossRefGoogle Scholar
  19. Schneider, A., & Schmidpeter, R. (Hrsg.). (2012). Corporate Social Responsibility: Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis. Berlin: Springer.Google Scholar
  20. Schulz, M. R. (2017). Compliance-Management – Grundlagen, Zusammenhänge und Strategien. In M. R. Schulz (Hrsg.), Compliance-Management in Unternehmen. Strategie und praktische Umsetzung (S. 1–49). Frankfurt a. M.: Deutscher Fachverlag.Google Scholar
  21. Steinmann, H., Schreyögg, G., & Koch, J. (2013). Management. Grundlagen der Unternehmensführung. Konzepte – Funktionen – Fallstudien (7. überarb. Aufl.). Wiesbaden: Springer.Google Scholar
  22. The business case for purpose. (2015). A Harvard business review analytic services report, sponsored by the EY Beacon Institute. http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-the-business-case-for-purpose/$FILE/ey-the-business-case-for-purpose.pdf. Zugegriffen: 12. März 2019.
  23. Vitols, K. (2011). Nachhaltigkeit – Unternehmensverantwortung – Mitbestimmung: Ein Literaturbericht zur Debatte über CSR. Berlin: edition sigma.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Ulrike Buchholz
    • 1
    Email author
  • Annika Schach
    • 2
  • Victoria von der Haar
    • 3
  1. 1.Hochschule HannoverHannoverDeutschland
  2. 2.Hochschule HannoverHannoverDeutschland
  3. 3.Dr. Wolff-GruppeBielefeldDeutschland

Personalised recommendations