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Gerechter Frieden als menschliche Sicherheit?

Eine Synthese der Beiträge aus theologischer Perspektive
  • Bernd OberdorferEmail author
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Part of the Gerechter Frieden book series (GEFR)

Zusammenfassung

Die Bedeutung von Sicherheit für das friedliche Zusammenleben ist den biblischen Traditionen nicht unbekannt. Den durch die Wüste ziehenden Israeliten wird verheißen, dass sie im gelobten Land „sicher wohnen“ werden (vgl. z. B. Lev 26,5; Dtn 12,10). Und im babylonischen Exil gehört zu der eschatologisch aufgeladenen Vision der Rückkehr der Deportierten regelmäßig die Perspektive einer gesicherten Existenz (vgl. z. B. Jer 23,6; 32,37). In der besonders aussagekräftigen Passage Ez 34,25-31 wird im Rahmen des „Bundes des Friedens“, den Gott für die Rückkehr verspricht, die Sicherheit sogar im Zusammenspiel vielfältiger Faktoren entfaltet: nach außen als Befreiung aus und Bewahrung vor Fremdbestimmung durch andere Völker, nach innen als Schutz vor Gefährdungen (z. B. „böse Tiere“ oder Dürre) und als Sicherung der Lebensgrundlagen (Fruchtbarkeit des Landes, kein Hunger).

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Literatur

  1. Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). 2007. Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen. Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. 2. Aufl. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.Google Scholar
  2. Oberdorfer, Bernd. 2018. „Gerechter Frieden“ – mehr als ein weißer Schimmel? Überlegungen zu einem Leitbegriff der neueren theologischen Friedensethik. In Frieden und Gerechtigkeit in der Bibel und in kirchlichen Traditionen, hrsg. von Sarah Jäger und Horst Scheffler, 13–30. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.AugsburgDeutschland

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