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Die Tücken der Internationalisierung: Von Know-how und Mentalitäten

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Zusammenfassung

Wieder überkommt mich die enorme Lust auf Wachstum, auf Expansion. Jetzt jedoch nicht in der eigenen Stadt, sondern diesmal mache ich ernst, überschreite eine Grenze und gehe in ein neues Land. Nichts wirklich Verrücktes, aber ich klopfe in den Niederlanden an und gründe dort meine erste Auslandsfiliale. Ein tolles Gefühl, alles ist wieder neu und aufregend – und viel Arbeit. Zum Glück weiß ich ja nun, wie ich mich positionieren und auf mein Geschäft aufmerksam machen muss. In bewährter Manier schalte ich große Anzeigen und sichere mir Titel- und Rückseiten von Medien, so dass niemand Lingua-World „Nederland“ übersehen kann und kein Kunde an meiner Leistung vorbei kommt. Und es passiert: Nichts! Oder zumindest sehr wenig ... Wie kann das sein? Ich reflektiere, recherchiere und stoße auf das Werk von Gert Hofstede, der mir die Augen öffnet: Wer global handeln will, muss trotzdem lokal denken! Mit meiner Power-Kampagne habe ich mich in den Niederlanden als „typisch deutsch“ entlarvt und mein Auftritt wirkt nicht sympathisch, sondern großkotzig. Dezenter, etwas leiser und lockerer sowie mit mehr Humor – so komme ich schließlich auf dem niederländischen Markt an.

Literatur

  1. Hofstede, Geert (2011): Lokales Denken, globales Handeln. dtv, München.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.KölnDeutschland

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