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Das Unbestimmbare bewerten. Aufnahmeverfahren an Kunsthochschulen aus rechtfertigungstheoretischer Perspektive

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Bildung und Konventionen

Part of the book series: Soziologie der Konventionen ((SOZKON))

Zusammenfassung

Der Beitrag untersucht Auswahlverfahren an Kunsthochschulen im Hinblick auf unterschiedliche Praktiken der Bewertung und fragt nach deren Bedeutung für die (Re-)Produktion von sozialen Ungleichheiten. Aufnahmeprüfungen an Kunsthochschulen werden als Entscheidungssituationen konzipiert, in denen die Wertigkeit der KandidatInnen durch Bezugnahme auf einen innerhalb der Schulwelt anerkannten Maßstab beurteilt wird. Das Konzept der Bewertungskette beschreibt dabei, wie KandidatInnen immer wieder von neuem begutachtet und einmal attribuierte Qualitäten transformiert werden. Durch das Zusammenstellen einer Gruppe als ‚künstlerische Gemeinschaft‘ muss die Heterogenität der KandidatInnen reduziert werden, wodurch Ungleichheit im Prozess der Aufnahmeverfahren (re-)produziert wird.

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Notes

  1. 1.

    Ich danke den HerausgeberInnen sowie Raphael Vogel für hilfreiche Hinweise zu einer früheren Fassung dieses Beitrages.

  2. 2.

    Im Text werden Begriffe, die als Zitate von Interviews oder Beobachtungsprotokollen aus dem Untersuchungsfeld übernommen wurden, in Anführungszeichen gesetzt.

  3. 3.

    Werden die formalen Bedingungen nicht erfüllt, muss eine „außerordentliche künstlerische Eignung“ vorliegen, damit eine Kandidatur das Attribut „sur dossier“ erhält und ebenfalls zu den Prüfungen zugelassen wird.

  4. 4.

    Je nach Studiengang und gewähltem Prozedere kommt diesen zwei Schritten unterschiedliche Bedeutung hinsichtlich der Auswahl zu.

  5. 5.

    In Prozessen ethnischer Essentialisierung werden Individuen oder sozialen Gruppen aufgrund von Hautfarbe, körperlichen Merkmalen, bestimmten Lebensweisen oder kulturellen Symbolsystemen (Glaube, Sprache etc.) bestimmte Denk- und Handlungsweisen zugeschrieben. Oft handelt es sich dabei um Fremdbeschreibungen einer Mehrheitsgesellschaft oder einer politisch dominierenden Gruppe (vgl. Hall 1999). Zur Exklusion bestimmter ‚ethnischer‘ Gruppen aus den Institutionen der Kunstwelt vgl. Saner und Vögele (2016).

  6. 6.

    Becker (1982) bezieht sich in seinem interaktionistischen Ansatz auf gemeinsame Standards in den jeweiligen Kunstwelten (art worlds) wie etwa die Anzahl MusikerInnen in einem Orchester, die Länge von Spielfilmen oder die Größe von Vasen. Diese ermöglichen Kollaboration und werden somit zur Grundlage für Arbeitsteilung.

  7. 7.

    Mit der Verwendung des Begriffes im Plural soll indiziert werden, dass empirisch betrachtet selten eine Konvention als alleiniger Referenzrahmen dient, sondern dass vielmehr „von einer radikalen Pluralität koexistierender Konventionen“ auszugehen ist (Diaz-Bone 2011, S. 23).

  8. 8.

    Wörtlich heißt es bei Thévenot: „[…] le pouvoir est de coordination via des formes conventionnelles auxquelles se réfèrent les auteurs. […] Ce pouvoir ne s’exerce donc pas uniquement par contrainte physique directe. En revanche, la  „ violence symbolique “ peut tout à fait être intégrée, de même que des rapports de forces comme nous l’avons vu, pour autant qu’ils sont exercés via ces formes conventionnelles et les dispositifs qui les déploient.“ (Thévenot 2016, S. 205, kursiv im Original).

  9. 9.

    Der Begriff wird auch im Controlling verwendet und bezeichnet dort die Bewertung unterschiedlicher Unternehmensprozesse, die wiederum Grundlage für daran anschließende Geschäftsaktivitäten sind (Wolff 2008, S. 211 ff.). Diaz-Bone (2018, S. 121) spricht in Anlehnung an Marchal und Rieucau (2010) von „Rekrutierungsketten“, „[…] womit die Etappen und Phasen gemeint sind, die eine Person bis zu ihrer Einstellung durchläuft.“.

  10. 10.

    Meier et al. (2017, S. 314) sprechen von „Bewertungskonstellationen“, um die Relationalität, Regelhaftigkeit sowie die Bedeutung materieller Infrastrukturen verschiedener Praktiken und Situationen der Bewertung zu charakterisieren.

  11. 11.

    Wörtlich übersetzt unterscheidet Derouet (1992, S. 81) verschiedene, „in Modellen organisierte Kompetenzen“ (des compétences organisées en modèles) innerhalb der „schulischen Welt“ (monde scolaire). Imdorf (2011, S. 230) übersetzt diese Modelle mit „Schulwelten“.

  12. 12.

    Der industriellen Schulwelt kommt v. a. betreffend effizienter Abläufe innerhalb der Aufnahmeverfahren eine gewisse Bedeutung zu (vgl. Abschn. 5.1).

  13. 13.

    Eymard-Duvernay und Marchal (1997, S. 12) zeigen am Beispiel der Personalrekrutierung in Unternehmen, dass Kompetenzen von Stellensuchenden nicht „objektiv“ feststellbar sind, d. h. nicht als solche existieren und gefunden werden können. Kompetenzen sind vielmehr als Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener AkteurInnen und Objekte entlang unterschiedlicher Bewertungsmaßstäbe zu verstehen. Sie unterscheiden für den Arbeitsmarkt vier Konventionen der Rekrutierung (institution, réseau, marché und interaction), innerhalb derer sich die Bewertung der Kompetenzen von KandidatInnen nach je unterschiedlichen Dispositiven vollzieht (ebd., S. 24 ff.).

  14. 14.

    Das Forschungs- und Hochschulentwicklungsprojekt „Art.School.Differences. Researching Inequalities and Normativities in the Field of Higher Art Education“ (2013–2016) war eine Kooperation der Genfer Hochschulen für Kunst und Design (HEAD – Genève) sowie für Musik (HEM Genève – Neuchâtel) und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel der Hochschulen sowie durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Rahmen des Bundesprogrammes „Chancengleichheit von Männern und Frauen an Fachhochschulen 2013–2016“. Für mehr Informationen zum Projekt: Saner et al. (2016).

  15. 15.

    Vgl. § 7 der Besonderen Studienordnung für den Bachelor of Arts in Kunst & Medien der Zürcher Hochschule der Künste: https://www.zhdk.ch/file/live/5e/5edea463cb60a04d5b9851369d3a0ae2fc989b76/bso_ba_in_kunst_und_medien.pdf. Zugegriffen: 22. Januar 2018.

  16. 16.

    Umgekehrt konnten wir auch verschiedene Fälle beobachten, in denen „zu junge“ oder zu „gradlinige“ KandidatInnen unter Verweis auf mangelnde Erfahrungen oder einen „zu engen Horizont“ zurückgewiesen wurden (Saner et al. 2016, S. 265 ff.).

  17. 17.

    Die Beurteilung der KandidatInnen erfolgte nur in einem Studiengang anhand vorgefasster Raster; in den anderen Fällen wurde dies als „zweckfremd“ betrachtet und abgelehnt.

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Saner, P. (2019). Das Unbestimmbare bewerten. Aufnahmeverfahren an Kunsthochschulen aus rechtfertigungstheoretischer Perspektive. In: Imdorf, C., Leemann, R., Gonon, P. (eds) Bildung und Konventionen. Soziologie der Konventionen. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-23301-3_6

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