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Eine nicht landläufige Theorie der Medien

  • Stefan RiegerEmail author
Chapter
Part of the Anthropologie – Technikphilosophie – Gesellschaft book series (ATG)

Zusammenfassung

Ob der Mensch noch gebraucht wird oder nicht, ob alles beim Alten bleiben kann oder ob er in welcher Form auch immer upgegradet werden muss – im Auseinandertreten möglicher Entwicklungsszenarien bei Mensch und Medium wird jener Raum geschaffen, der im Namen des griechischen Titanen Prometheus Haltungen zur Technik aussteuert. Diese reichen in ihren Extremen von der zeitdiagnostischen Technikkritik bei Günther Anders bis zum alles Technische ausschöpfenden Extropianismus bei Max More und anderen Vertretern von Post- und Transhumanismus. All die Fallgeschichten und all die Szenarien, die sich an den beiden Redeweisen vom Ende anlagern, all diese in sich sehr unterschiedlichen und auch widersprüchlichen Narrationen haben jedoch eine gemeinsame, wenngleich nicht immer einfach zu erkennende Fluchtlinie: Sie alle handeln davon, dass Menschen und Tiere, Steine und Pflanzen, Maschinen und Medien, Belebtes und Unbelebtes, Reales und Virtuelles, Faktisches und Fiktives, Simuliertes und Modelliertes, Augmentiertes und Emuliertes, Gegenwärtiges und Zukünftiges in Umweltbeziehungen eingelassen sind, die Unterscheidungen zwischen den Listenelementen schwierig macht – schwieriger jedenfalls als im hemdsärmeligen Beispiel von den japanischen Glückspielern an ihren hebelbetriebenen pachinko-Automaten.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für MedienwissenschaftRuhr-Universität BochumBochumDeutschland

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