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Über Handlungen zu Centricity

  • Thomas H. UlrichEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Handlungen sind etwas, das wir bewusst und zielgerichtet tun und kontrollieren können – entsprechend unserer Motive. Und alles, was wir bewusst tun und kontrollieren können, können wir natürlich nutzen, um an unserem Fokus und unserer Centricity zu arbeiten. Durch unsere evolutionäre Prägung ist es für uns sehr hilfreich und lehrreich, auf Erfahrungen aufzubauen und bewusst Erfahrungen zu machen, die auf physischem Handeln, auf Handlungen aufbauen. Fokus und Centricity im Handeln kann uns dabei helfen, unsere Leadership zu verbessern, denn Leadership bedeutet einerseits, zu lernen auf wesentliche Dinge zu fokussieren. Andererseits hilft uns ein Bewusstsein für unser praktisches Tun, uns zu zentrieren und insbesondere unser inneres (Energie-)Zentrum zu nutzen, dabei eine innere Stärke zu entwickeln, die auch nach außen unsere Leadership und deren Wahrnehmung durch andere stärkt.

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Handlungen sind etwas, das wir bewusst und zielgerichtet tun und kontrollieren können, entsprechend unserer Motive. Und alles, was wir bewusst tun und kontrollieren können, können wir natürlich nutzen, um an unserem Fokus und unserer Centricity zu arbeiten. Durch unsere evolutionäre Prägung ist es für uns sehr hilfreich und lehrreich, auf Erfahrungen aufzubauen und bewusst Erfahrungen zu machen, die auf physischem Handeln, auf Handlungen aufbauen. Fokus und Centricity im Handeln kann uns dabei helfen, unsere Leadership zu verbessern. Denn Leadership bedeutet einerseits, zu lernen auf wesentliche Dinge zu fokussieren, andererseits hilft uns ein Bewusstsein für unser praktisches Tun, uns zu zentrieren und insbesondere unser inneres (Energie-)Zentrum zu nutzen, dabei eine innere Stärke zu entwickeln, die auch nach außen unsere Leadership und deren Wahrnehmung durch andere stärkt.

Lass uns zuerst wieder sehen, wie eine Enzyklopädie den Begriff Handlung bzw. Handeln definiert:

Definition

„Handeln bezeichnet jede menschliche, von Motiven geleitete zielgerichtete Tätigkeit, sei es ein Tun oder ein Unterlassen.“ (Wikipedia 2018a).

Handlungen sind also etwas, das wir bewusst und zielgerichtet tun und kontrollieren können, entsprechend unserer Motive. Und alles, was wir bewusst tun und kontrollieren können, können wir natürlich nutzen, um an unserem Fokus und unserer Centricity zu arbeiten.

Wieso soll uns eigentlich Fokus und Centricity im Handeln helfen, unsere Leadership zu verbessern? Schließlich sind die meisten von uns doch keine Handwerker, sondern Kopfmenschen. Mein Chemielehrer in der Abiturklasse des Gymnasiums hat immer gesagt: „Begreifen hat etwas mit greifen zu tun“. Und auch Christopher Klein und Jens Helbig (Klein und Helbig 2017) führen in ihrem Buch – auf das ich in einem späteren Kapitel genauer eingehe – aus, dass wir als menschliche Wesen unser Lernen und Wissen häufig gerade aus körperlichen Erfahrungen ziehen. Somit ergibt sich die Erkenntnis, wie hilfreich und lehrreich es für jeden von uns sein kann, auf Erfahrungen aufzubauen und bewusst Erfahrungen zu machen, die gerade auf physischem Handeln, auf Handlungen aufbauen oder zumindest damit verbunden sind.

Ein erster Aspekt um an Handlungen zu arbeiten, ist, wie wir auf der Bühne handeln.

8.1 Sich selbst auf der Bühne positionieren

Beginnen wir mit einer Situation, mit der wir sowohl im Berufsleben als auch im Privatleben konfrontiert werden können, einer Situation, in der für jedermann leicht sichtbar wird, ob wir ein Bewusstsein für unser Zentrum, unsere Centricity besitzen und auch bewusst nutzen. Es geht um die Frage: Wo positionierst Du Dich, wenn Du auf der Bühne bist? Hier kann „auf der Bühne“ buchstäblich auf einer Bühne bedeuten, wo Du eine Präsentation oder eine Rede halten sollst.

Frag Dich sich selbst oder noch besser: Beobachte Dich sich selbst. Passiert es Dir, wenn Du auf der Bühne stehst, dass Du Dich am Rand der Bühne positionierst, abseits eines Bildschirms, einer Präsentationsleinwand, in einer Ecke, in der Du Dich sicher fühlen und Dich vielleicht sogar ein wenig vor dem Publikum verstecken kannst, so wie anhand des X in Abb. 8.1 gezeigt?
Abb. 8.1

Handeln auf der Bühne – am Rand

Und beobachte einmal bewusst was passiert: Die Zuhörer werden sich v. a. auf die Präsentation konzentrieren, auf das, was auf dem Bildschirm passiert, und werden versuchen, den Text und die Bilder dort zu erfassen, aber Du als Person wirst keine Sichtbarkeit erlangen. Deine Worte werden möglicherweise sogar überhört. Dein Einfluss auf das Publikum wird deutlich reduziert. Schlicht und einfach weil du nicht im Zentrum bist.

Jedoch, dies ist leicht zu ändern, wenn Du ein wenig Mut fasst. Probiere es einfach: Positioniere Dich direkt in Blickrichtung Deines Publikums, in der Mitte der Bühne, wie in Abb. 8.2 gezeigt. Finde dein Zentrum auf der Bühne, sei die Bühne, es ist Deine Bühne.
Abb. 8.2

Handeln auf der Bühne – im Zentrum

Übung zu Centricity

Wenn du das nächste Mal auf der Bühne stehst, dann versuche, bewusst die folgenden Schritte zu üben:

  • Nimm dir Zeit, bevor Du mit Deiner Präsentation beginnst und beobachte, ob und wie sich Dein Publikum auf Dich fokussiert.

  • Warte, bis Du in ihrem Fokus bist. Bis Du spüren kannst, dass Du im Zentrum bist. Auch wenn Dir dieser Moment der Stille auf der Bühne lang vorkommen mag.

  • Nimm Dir diesen Augenblick Zeit, um Dich zu zentrieren, Centricity für Dich selbst, für Dein Selbst zu finden.

  • Beruhige Deinen Atem zu einem bewussten und langsamen Atmen.

  • Und beginne erst dann zu sprechen. Konzentriere Dich auf Deine Worte, sprich sie langsam und laut aus. Versuche, Dich dazu zu zwingen, langsamer zu sprechen, als Du es sonst üblicherweise tust, entgegen dem Impuls Deiner natürlichen Nervosität, der Dich dazu bringen will, schneller zu werden, um möglichst schnell aus der stressigen Situation zu fliehen.

  • Schaue Deinem Publikum in die Augen, halte den Blickkontakt und ziehe die Aufmerksamkeit Deines Publikums auf Dich.

  • Führe Dein Publikum durch Deine Rede, mit Fokus auf Deine Hauptbotschaften, indem Du bevorzugt nur einige, aber gut ausgewählte Kerngrafiken in Deiner Präsentation verwendest.

Und dann beobachte und spüre, wie sich diese Centricity auf der Bühne auf Deine Haltung, Deine Rede und Deine Wirkung auf das Publikum auswirkt.

Lass uns im folgenden das berufliche Umfeld verlassen und zum Privatleben übergehen. Denn es gibt auch im privaten Leben viele Situationen, in denen man ebenfalls an Focus und Centricity arbeiten und diese üben kann. Du magst Dich fragen: Wie und warum sollte das zu meiner Leadership beitragen? Die Antwort ist einfach: bei Deiner Leadership geht es immer um Dich selbst, um Dein Selbst. Und Du kannst immer an Deinem Selbst arbeiten, in allem, was Du tust, in jeglicher Beschäftigung, in jeglicher Aktivität und Handlung in deinem Leben.

Dies ist in der asiatischen Philosophie schon seit Langem bekannt, wie Shissai Chozuan in Tengu-Geijutsu-Ron – Diskurs über die Kunst der Bergdämonen (über das wahre Prinzip der Schwertkunst) schreibt:

Das Herz ist wie ein klarer Spiegel oder ein ruhiges Wasser. Sobald Bewusstsein und Denken das Herz auch nur im Geringsten stören, wird seine Klarheit dadurch beeinträchtigt, und es kann sich nicht frei entfalten. Die heutigen Künstler wissen nicht, was es heißt, aus der Unbewegtheit des Herzens heraus in seinen Reaktionen frei und unbehindert zu sein. Sie wenden Kunstgriffe des Bewusstseins an und verausgaben ihren Geist an unwesentliche Dinge und glauben, damit ganz von selbst zur Meisterschaft zu gelangen.

Aus diesem Grunde gelingt es ihnen auch nicht, es in den anderen Künsten zu etwas zu bringen. Künste gibt es viele, und wenn man jede einzelne üben wollte, dürfte ein Leben nicht ausreichen, sie zu meistern. Wenn man sein Herz aber ganz in einer einzigen Kunst aufgehen lässt, dann wird man auch um die anderen Künste wissen, ohne praktische Übung darin zu haben (Chozuan 1728).

8.2 Handeln auf der Bühne – Tanzen

Ich werde mit der Aktivität Tanzen (Abb. 8.3) beginnen, einem immer noch – bzw. jetzt offensichtlich wieder – recht beliebten Hobby, das ich selbst seit über 30 Jahren praktiziere, denn jede Tanzfläche ist natürlich auch eine Art Bühne.
Abb. 8.3

Centricity im Tanzen

Tänze, besonders Paartänze, sind normalerweise dafür ausgelegt und dafür gedacht, dass das Paar zusammen tanzt. Aber vielleicht hast Du auch schon gesehen und gespürt, dass manchmal die Tänzer eines Tanzpaars zwar ausgeklügelte Figuren und Bewegungen tanzen, aber ganz und gar nicht zusammen, sondern eher jeder für sich. Dir wird vielleicht sogar auffallen, dass die Blicke der Tänzer beim Tanzen im Raum herumwandern, um zu sehen, ob die anderen drum herum denn zuschauen, entweder um deren Bewunderung zu erhaschen, wenn der/die Tänzer glauben, dass sie gut sind, oder um zu sehen, ob sich vielleicht jemand über sie lustig macht, wenn der bzw. die Tänzer sich unsicher fühlen. Oder Du kannst erleben, dass der eine Tanzpartner den anderen eher als eine Art Verstärkungswerkzeug benutzt, um sich selbst noch professioneller und hochklassiger erscheinen zu lassen.

Die ideale Art des Paartanzens ist jedoch, dass die Bewegungen des Paars quasi verschmelzen und eine Einheit bilden, wobei das Paar wie ein Körper wird, zentriert um eine gemeinsame Achse, sowohl in Bewegung als auch in Achtsamkeit, in Awareness, wobei sich beide sich um ein gemeinsames Zentrum, einen gemeinsamen Schwerpunkt herum bewegen.

Interessant ist, dass sich in Heinrich von Kleists Über das Marionettentheater bereits eine sehr ausgeprägte Beschreibung von Centricity im Tanz findet:

Jede Bewegung hat einen Schwerpunkt; es genügt, diesen, in dem Inneren der Figur, zu regieren; die Glieder, welche nichts als Pendel sind, folgen, ohne irgendein Zutun, auf mechanische Weise von selbst.

Der Vorteil, den eine Puppe vor lebendigen Tänzern voraus hat: Zuvörderst ein negativer, nämlich dieser, dass sie sich niemals ziere. Denn Ziererei erscheint, wenn sich die Seele in irgendeinem anderen Punkte befindet, als in dem Schwerpunkt der Bewegung.

So findet sich auch, wenn die Erkenntnis gleichsam durch ein Unendliches gegangen ist, die Grazie wieder ein; so, dass sie, zu gleicher Zeit, in demjenigen menschlichen Körperbau am reinsten erscheint, der entweder gar keins, oder ein unendliches Bewusstsein hat, d. h. in dem Gliedermann, oder in dem Gott (Kleist 1810).

Übung zu Centricity

Du kannst Folgendes selbst versuchen, wenn Du selbst ebenfalls Tänzer bist und tanzen übst:

  • Fokussiere nur auf Deinen Tanzpartner. Versuche, von Zeit zu Zeit die Augen zu schließen.

  • Wenn Du kurzsichtig bist, nimm die Brille ab, um zu vermeiden, dass sich Dein Fokus von der gemeinsamen Bewegung als tanzendes Paar entfernt.

  • Beobachte, ob Du eine Veränderung Deiner Bewegungen erfahren kannst, darin wie es sich anfühlt, zusammen, gemeinsam zu tanzen.

Wenn es tatsächlich beginnt sich anders anzufühlen, dann hast Du wahrscheinlich ein Gespür für Centricity entwickelt.

8.3 Handeln auf der Bühne – asiatische Kampfkünste

Es gibt einige asiatische Kampfkünste (Abb. 8.4), die sehr anwendungsbezogen und praxisnah trainiert werden, vor allem für Wettkämpfe oder zur Selbstverteidigung, und die – zumindest in der westlichen Welt – heutzutage eine sehr sportliche Ausprägung haben: Karate-dō, Judō, Kendō, Kung Fu (Chinesisch 功夫 Gōngfū), Tae Kwon Do und Muay Thai sind nur einige davon.
Abb. 8.4

Asiatische Kampfkünste

Diese Kampfkünste wurden in den vergangenen Jahren mit Fitnesstrainingsprogrammen kombiniert, woraus neue Stilrichtungen wie Tae Bo, Fit Boxing etc. entstanden sind und anderen Work-out-Stilen wie Aerobic, Zumba etc. Konkurrenz gemacht haben. Deren Ziel ist jedoch eindeutig Sport und Fitness – Philosophie sucht man darin vergebens. Was an sich nicht schlecht sein muss, ich schätze ein solches gutes Fitnesstraining immer noch sehr, denn jeder von uns – gerade als Leader – sollte unbedingt auf seine körperliche Fitness achten. Nicht umsonst gibt es inzwischen in vielen Unternehmen Gesundheitschecks und Gesundheitsprogramme für Manager.

Hier möchte ich mich jedoch mit der eher traditionellen Seite der Kampfkünste beschäftigen, der Seite, die durchaus stark mit einer entsprechenden Philosophie verbunden, von ihr durchdrungen ist. Diese findet man heute immer noch in Kampfkünsten, insbesondere in denjenigen Kampfkünsten, die ohne Gegner geübt werden, also von ihrer Natur aus schon einen höheren Grad an Abstraktion erfordern, wie Iaidō (Kunst des Schwertziehens), Kyudō (japanisches Bogenschießen), Tai Chi Chuan (Chinesisch 太极拳 Tàijíquán); aber auch in guten Kampfkunsttrainings mit Gegner bekommt man noch – bzw. wieder zunehmend – die traditionelle Philosophie dieser Künste vermittelt.

Die Bedeutung der Verbindung zwischen Kampfkunst und Philosophie erkennt man auch daran, dass im Japanischen diese Kampfkünste mit der Silbe „Dō“ enden. Diese Silbe ist das japanische Wort für Weg. Denn ursprünglich wurden diese Kampfkünste als lebenslanger Weg des körperlichen und geistigen Lernens und der persönlichen Weiterentwicklung verstanden, ebenso wie weitere Künste Japans, wie Chadō (der Tee-Weg = Teezeremonie) oder Shodō (der Weg des Schreibens  = Kalligrafie). Auf die Kunst des Shodō komme ich in einem späteren Kapitel zurück.

Im Folgenden möchte ich beispielhaft auf einige Kampfkünste und ihre Bedeutung für Fokus und Centricity eingehen.

8.3.1 Karate

Ich praktiziere seit über 20 Jahren Karate (Abb. 8.5). Im Karate trainieren wir sog. Kata-Formen, mit einer klar definierten Abfolge aus defensiven Abwehrtechniken und offensiven (Gegen-)Angriffen mit Schlägen und Tritten, wobei die stärksten von ihnen durch einen lauten Kiai-Schrei unterstützt werden.
Abb. 8.5

Karate

Sehr anschauliche Darstellungen von Katas finden sich in Albrecht Pflügers (1995) sehr empfehlenswertem Buch 25 Shotokan-Katas, das ich seit vielen Jahren zur Vorbereitung auf Kata-Training und Kata-Praxis verwende. Darin finden sich auch die Katas „Bassai Dai“ und „Jion“, die ich 2010 in einer Karate-Prüfung absolvieren musste, um den schwarzen Gürtel (1. Dan) zu erlangen, und die ein gutes Beispiel für die Komplexität und Dynamik solcher Kata-Abläufe sind. Du kannst diese bei Interesse gerne nachschlagen oder Videos darüber auf einschlägigen Online-Plattformen anschauen.

Der typische Ablauf einer Kata ist wie gesagt eine klar definierten Sequenz aus defensiven Abwehrtechniken und offensiven (Gegen-)Angriffen mit Schlägen und Tritten. Dies kann schematisch und stark vereinfacht und verkürzt wie in Abb. 8.6 gezeigt dargestellt werden.
Abb. 8.6

Karate-Kata in verkürzter und vereinfachter Darstellung. (http://www.pixabay.com, bearbeitet)

Bei einer Kata kann es sich um eine ziemlich lange Sequenz von mehr oder weniger komplexen Bewegungen, Wendungen, Angriffstechniken und Verteidigungstechniken handeln. Auf den ersten Blick sieht es so einfach aus: Man imitiert einfach nur die Bewegungen und Positionen und alles ist in Ordnung. Aber die Gefahr bei diesem Verständnis ist: Man bleibt allzu leicht darin verhaftet, sich allein auf die Techniken und den Prozess oder die Sequenz zu fokussieren, d. h. auf die oberflächliche, äußere Wahrheit und formale Korrektheit, statt auf die tiefere Bedeutung jeder Technik zu fokussieren, d. h. auf die innere Bedeutung und das Gespür für den Sinn der Kata.

Ich habe viele Karatekas gesehen, die solch eine Kata-Form nur als eine vorgegebene Abfolge von Techniken ausführen, die einfach auswendig gelernt wurde, Block-Schlag-Drehung-Block-Tritt-Schlag-Kiai. und wenn man sie fragt: „Was hast Du da gerade genau gemacht, was bedeutet es?“, dann kann als Antwort etwas kommen wie: „Ich weiß nicht genau, ich bin eben die Sequenz gelaufen so, wie sie vorgegeben ist“.

Dabei wies schon Gichin Funakoshi, der Begründer des modernen Karate, in seinem Buch Karate-dō – mein Weg (Funakoshi 1993) in den von ihm aufgestellten sechs Regeln darauf hin, wie essenziell wichtig es ist, nicht nur den Ablauf einer Kata zu üben, sondern ein Verständnis für die Bedeutung der Kata zu erlangen, und wie wichtig es ist, mit seinem Herzen und seiner Seele zu trainieren, nicht nur mit seinem Körper.

Was aber ändert sich, wenn man bewusst auf den Sinn und die Seele der Kata fokussiert? Wenn man sich zuerst ein klares Verständnis dessen erarbeitet, was jede Handlung, jede Technik bedeutet, wie sich die entsprechende virtuelle Situation der Kata darstellt, und man dann diese Situation in seinem Bewusstsein visualisiert, seinen Geist auf dieses Verständnis und diese Visualisierung zentriert, und dann die Kata-Sequenz ausführt? Alles wird klarer, kraftvoller und echter, authentischer, viel stärker zentriert.

Wenn Du auf Dein inneres Zentrum fokussierst, alles drum herum weglässt, was den Fokus ablenkt, und wenn Du darauf fokussierst, was jede Handlung, jede Bewegung wirklich bedeutet, wenn Du Dir im Geiste visualisierst, was jeder Block, jeder Schlag, jeder Tritt bewirkt, wenn Du in Deinem Geist auch die Gegner, Deine Gegenspieler, Dein Gegenüber visualisierst, die mit Dir durch die Kata „tanzen“, dann wird die Kata real, jede Handlung, jede Bewegung bekommt einen wahren Sinn, und Du selbst wirst Dich, Dein Selbst wird sich vollständig zentriert fühlen, wird eine innere Achse der Centricity entwickeln, während Deine Arme, Hände, Beine und Deine virtuellen Gegner sich stetig um diese Achse der Centricity herum bewegen.

An dieser Stelle möchte ich bereits zwei wesentliche Punkte der Philosophie von asiatischen Kampfkünsten aufgreifen, die uns im Folgenden noch häufiger begegnen werden: Die Atmung und das Energiezentrum (japanisch: „Hara“ – 腹 oder Chinesisch „unteres Dantian“ 下丹田 – Xià Dāntián) des Körpers (Abb. 8.7).
Abb. 8.7

Das Energiezentrum „Hara“. (http://www.pixabay.com, bearbeitet)

Beginnen wir mit dem Energiezentrum „Hara“: „Hara“ bedeutet wörtlich Bauch (Dir ist vielleicht der Begriff „Hara-Kiri“ bekannt, wörtlich Bauchaufschneiden, ein Begriff für die rituelle Selbsttötung der Samurai). „Hara“ beschreibt in der asiatischen Philosophie aber auch das Körperzentrum, den Schwerpunkt des menschlichen Körpers, den Ausgangspunkt der inneren Energie. Aus dem „Hara“, dem Energiezentrum heraus entspringt nach der asiatischen Philosophie die Energie für Körper, Geist und Seele. Eine ausführliche Darstellung dazu findet sich beispielsweise in Karlfried Graf Dürckheims Buch Hara (Dürckheim 2012).

Nun zur Atmung: Das „Hara“ ist eng verbunden mit der Atmung, wenn sie als rechte Atmung aus dem Bauchbereich heraus erfolgt. Dazu werden wir in den folgenden Abschnitten noch mehr erfahren. Der gerade erwähnte Kiai-Schrei ist nicht (allein) ein martialischer Schrei, der eine Angriffstechnik begleitet, um den (virtuellen) Gegner zusätzlich einzuschüchtern. Vielmehr ist das Kiai ein rasches, explosionsartig ausgeführtes Ausatmen, das der Angriffstechnik eine besonders starke Energie verleiht, die letztlich aus dem Energiezentrum, dem „Hara“, entspringt und in die Angriffstechnik (Faust, Ellenbogen, Fuß) weitergeleitet wird. „Kiai“ steht für Ki (Energie) und Ai (Zusammenkommen bzw. Harmonie). Das „Kiai“ ist also eine harmonische Bündelung von körperlicher und geistiger Energie im Moment des Schlags oder Tritts.

Wir werden in den nächsten Abschnitten und Kapiteln noch mehr über die Bedeutung des Energiezentrums des Menschen und den Einfluss der Atmung erfahren.

8.3.2 Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan (oder kurz: Tai Chi, chinesisch Tàijíquán 太极拳; Abb. 8.8 und 8.9) wird gerne unterschätzt und als Seniorensport belächelt, nach meiner Erfahrung auch in China selbst (mir wurde dort wörtlich gesagt: „das machen nur alte Leute“). Ebenso habe ich es auch über viele Jahre gesehen, denn für einen dynamischen Karateka sehen die Bewegungen des Tai Chi auf den ersten flüchtigen Blick tatsächlich vergleichsweise kraftlos aus. (Genauso geht es vermutlich vielen Menschen mit Yoga, in der Annahme: das ist doch alles ganz einfach und entspannt, was jeder Yoga-Praktizierende vehement verneinen dürfte).
Abb. 8.8

Tai Chi

Abb. 8.9

Tai Chi

Doch habe ich inzwischen aus eigener Erfahrung erkannt, dass Tai Chi eine sehr wertvolle Praxis ist – nicht nur in Ergänzung zu anderen Kampfkünsten, sondern auch als eigenständige Kampfkunst. Denn auch Tai Chi ist eine Kampfkunst, die lediglich langsamer geübt wird als andere Kampfkünste. Und gerade dadurch wird sie wertvoll: Denn nur wenn man erlernt, seinen Schwerpunkt zu erspüren, den Schwerpunkt einer Bewegung zu erspüren, sich selbst zu zentrieren und auf die Bedeutung und Ausführung jeder Bewegung zu fokussieren, erst dann ist man in der Lage, stabiles und fließendes Tai Chi zu praktizieren ohne zu taumeln. Tatsächlich hat der Begriff Tàijí 太极 auf Chinesisch u. a. die Bedeutung des Hauptpunktes, der Achse, des Zentrums.

Ein weiteres Element von Tai Chi ist, die Energie im inneren Zentrum des Körpers zu spüren und mit ihr zu arbeiten, insbesondere mit dem bereits erwähnten Energiezentrum, das auf Chinesisch „unteres Dantian“ (下丹田 – Xià Dāntián) genannt wird und das nach der asiatischen Philosophie etwa drei Finger breit unterhalb und zwei Finger breit innerhalb des Bauchnabels liegt. Dieses Energiezentrum wird in Asien wie gesagt als Quelle von Leben und Energie in unserem Körper gesehen. Tai Chi geschieht idealerweise um diesen Punkt maximaler physischer innerer Centricity in unserem Körper herum, die Arme und Beine bewegen sich, während der Körper und Geist in diesem Energiezentrum zentriert ist.

Diese Beschreibung wird Dich vielleicht sehr an die bereits zitierte Textstelle aus Heinrich von Kleists Über das Marionettentheater erinnern, und das zu Recht: Ich habe vor vielen Jahren eine Dokumentation über Tai Chi gesehen, und in dieser Dokumentation gab der Tai-Chi-Meister seinen Schülern folgende Aufgabe: „Versuche Tai Chi zu machen, während Du auf den Schmutz unter deinen Fingernägeln fokussierst.“ Dann machte er beispielhaft ein paar Tai-Chi-Bewegungen vor und schaute dabei ständig auf seine Fingernägel. Das ganze Publikum lachte lauthals, weil es völlig lächerlich aussah. Erst viel später habe ich verstanden, dass er tatsächlich über Centricity gesprochen hat.

Du kannst es selbst versuchen, auch wenn Du selbst eigentlich nicht aktiv Tai Chi praktizierst. Versuche einfach mal, einige Tai-Chi-ähnliche Bewegungen zu imitieren, während Du auf Deine Fingernägel fokussierst und Du wirst erkennen: Es fühlt sich tatsächlich lächerlich an und sieht lächerlich aus. Warum? Aus dem gleichen Grund, über den Heinrich von Kleist in seiner Erzählung Über das Marionettentheater schreibt: „Die Seele“, der Fokus der Handlung, der Bewegung, liegt außerhalb des Zentrums, „des Schwerpunkts der Bewegung“. Weil der Fokus nicht im Zentrum des Tai-Chi-Praktizierenden liegt, sondern vielmehr unter seinen Fingernägeln. Die Seele des Tai-Chi-Tänzers ist von seinem Zentrum an die Stelle unter seinen Fingernägeln gewandert, sprich: Er hat seine Centricity verloren.

Übung zu Centricity (sehr ähnlich zu der Übung im Tanzen)

Wenn du Kampfkünste wie Karate oder Tai Chi oder ähnliche Künste praktizierst, bei denen das Training ein Wiederholen vordefinierter Handlungen, Sequenzen oder Bewegungsabläufe beinhaltet, dann versuche Folgendes während du übst:

  • Bevor Du mit dem Üben beginnst, visualisiere in deinem Geist jede Handlung, jede Bewegung der Sequenz.

  • Visualisiere in Deinem Geist die Handlungen und Bewegungen des (virtuellen) Gegenparts, Deines Gegenübers, wenn es einen solchen in dieser Kunst gibt (im Karate und Tai Chi sind das Deine virtuellen Gegner im simulierten Kampf).

  • Schließe Deine Augen und führe Deine Handlungen, deine Bewegungen, deine Trainingssequenz blind aus.

  • Als Alternative, wenn Du mehr Sicherheit und Orientierung im Raum möchtest und wenn Du kurzsichtig bist, nimm Deine Brille ab, um zu vermeiden, dass Dein Fokus vom wahren Sinn und dem tieferen Verständnis Deiner Handlungen, der Bewegungen abdriftet.

Du wirst dann spüren, dass die Bewegungen zunehmend aus Dir heraus, aus Deinem Inneren heraus, kommen. Einige Menschen spüren sogar eine Energie, die von Innen heraus entsteht, einen Energiefluss, der die Bewegungen kraftvoller, energetischer macht.

8.3.3 Kyūdō – Bogenschießen – am Übergang zur Philosophie

Von Karate und Tai Chi hast Du bestimmt schon gehört, aber Du wirst Dich vielleicht fragen: was ist denn Kyūdō (Abb. 8.10)? Dies wäre kein Wunder, denn Kyūdō ist in der westlichen Welt nach meiner Erfahrung kaum bekannt.
Abb. 8.10

Kyūdō. (http://www.pixabay.com, bearbeitet)

Bei Wikipedia findet man dazu folgendes:

Kyūdō (japanisch für Weg des Bogens) ist eine seit dem 16. Jahrhundert geübte Kunst des japanischen Bogenschießens, die sich formal durch ihren langsamen Bewegungsablauf auszeichnet. […] Ab dem 4. bis 9. Jahrhundert hatten die engen Kontakte zwischen China und Japan großen Einfluss auf das japanische Bogenschießen, insbesondere der konfuzianische Glaube, dass durch das Bogenschießen eine Person ihren wahren Charakter offenbare. […] Im Kyūdō soll im vollen Auszug und bei der Schussabgabe Munenmuso oder Mushin (übersetzbar als „leerer Geist“) erreicht werden. Dieser entspricht jedoch nicht einer allgemeinen ziellosen Gleichgültigkeit, sondern beschreibt eher den Zustand einer so hoch verdichteten Konzentration, dass für andere Gedanken kein Platz ist (Wikipedia 2018b).

Damit ist Kyūdō alles andere als eine rein sportliche oder rein körperliche Kampfkunst. Viel treffender ist es, Kyūdō als eine Kombination aus Kampfkunstbewegung und meditativer Philosophie zu betrachten, buchstäblich ein „Weg des Bogens“, ein lebenslanger Weg der persönlichen körperlichen und v. a. geistigen Weiterentwicklung. Deshalb nennt man Kyūdō auch eine Zen-Kunst, denn sie entspricht in vielen Aspekten der Philosophie des Zen; s. dazu beispielsweise das Buch von Shunryu Suzuki Zen-Geist – Anfänger-Geist (Suzuki 1975).

Um das Wesen der japanischen Kyūdō-Bogenschützen-Kunst gerade aus der westlichen Sicht näher kennenzulernen, möchte ich auf Eugen Herriegels bekanntes Buch Zen in der Kunst des Bogenschießens hinweisen, das er bereits in den 1950er-Jahren geschrieben hat. Seine Beschreibung des Kyūdō und seine persönlichen Erfahrungen beim Kyūdō-Studium in Japan gehen weit über das rein physische Studium des Bogenschießens hinaus, und er beschreibt sehr eindrücklich die Schwierigkeiten, die gerade er als westlicher Charakter dabei hat, sich mit dem Wesen, der tieferen Bedeutung des Kyūdō vertraut zu machen.

Dabei geht Herriegel auch darauf ein, wie sein Meister ihm die Essenz des Kyūdō vermittelt, insbesondere die Bedeutung der rechten Atmung aus der Mitte, also dem (Energie-)Zentrum des Körpers:

Um nun die höchste Spannung dieser geistigen Wachheit zu entfesseln, müssen Sie die Zeremonie anders durchführen als bisher: etwa so wie ein rechter Tänzer tanzt. Wenn Sie dies tun, entspringen die Bewegungen Ihrer Gliedmaßen jener Mitte, in welcher die rechte Atmung geschieht (Herriegel 2010, mit freundlicher Genehmigung unter dem © 2010 des O.W. Barth Verlag, ein Imprint der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, München).

Vielleicht kommen Dir diese Gedanken schon irgendwie bekannt vor. Das ist auch richtig, denn wir haben bereits in vorherigen Abschnitten von Heinrich von Kleists Über das Marionettentheater gehört. Und tatsächlich verweist auch Herriegel in den Literaturanmerkungen in seinem Buch explizit auf die Analogie der Centricity, wie sie in Kleists Marionettentheater in Bezug auf das Tanzen beschrieben ist, wenn auch Kleist von einem anderen Ausgangspunkt her kommt. Es ist übrigens interessant festzustellen, dass auch der berühmte Autor Paulo Coelho dieses Thema kürzlich in seinem Buch Der Weg des Bogens aufgegriffen hat (Coelho 2017).

Und dies ist tatsächlich für mich eine sehr wesentliche Erkenntnis aus meinen Erfahrungen und meinem Lernen in den 50 Jahren meines Lebens: Egal von welchem Ausgangspunkt man kommt, egal womit man sich beschäftigt, mit welchen Handlungen, Künsten oder Beschäftigungen, wenn man es achtsam tut und versucht, eine tiefere, innere Bedeutung und Energie zu erspüren, dann wird man unweigerlich ein Verständnis für Centricity entwickeln. Oder wie wir bereits zu Beginn dieses Kapitel aus dem Zitat von Shissai Chozuan in Tengu-Geijutsu-Ron – Diskurs über die Kunst der Bergdämonen (über das wahre Prinzip der Schwertkunst) gelernt haben:

Wenn man sein Herz aber ganz in einer einzigen Kunst aufgehen lässt, dann wird man auch um die anderen Künste wissen, ohne praktische Übung darin zu haben (Chozuan 1728).

Und so erkennt auch Herriegel in seinem Buch, dass das Ziel des Bogenschützen nicht das Ziel auf der Zielscheibe ist (Abb. 8.11), sondern vielmehr in dem Schützen selbst liegt. Es ist das Ziel, trotz seines Tuns und doch mithilfe seines Tuns, eine unbewegte Mitte zu erreichen, ein unbewegtes Zentrum. Es ist das Ziel, Centricity zu erreichen:
Abb. 8.11

Das Ziel des Bogenschützen (http://www.pixabay.com, bearbeitet)

Es kommt darauf an, dass der Schütze trotz all seinem Tun unbewegte Mitte wird. Dann stellt sich das Größte und Letzte ein:

die Kunst wird kunstlos,

das Schießen wird zu einem Nicht-Schießen,

zu einem Schießen ohne Bogen und Pfeil;

der Lehrer wird wieder zum Schüler,

der Meister zum Anfänger,

das Ende zum Beginn

und der Beginn zur Vollendung.

(Herriegel 2010, mit freundlicher Genehmigung unter dem © 2010 des O.W. Barth Verlag, ein Imprint der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, München)

Kyūdō ist damit eindeutig eine Kunst, die zwischen Kampfkunst und Philosophie angesiedelt ist, denn die Kunst des Kyūdō ist die Brücke, die den Bogenschützen zu seinem endgültigen Ziel führt, um ein unbewegtes Zentrum zu werden, um Centricity zu erlangen:

So gilt auch im Kyūdō – oder sogar umso mehr: Wenn Du auf Dein inneres Zentrum fokussierst, alles drum herum weglässt, was den Fokus ablenkt, wenn Du Dir Dein Ziel eher im Geist visualisierst, als es mit Deinen Augen zu sehen, dann wird jede Handlung, jede Bewegung zentrisch, zentriert, und Du selbst wirst Dich, Dein Selbst wird sich vollständig zentriert fühlen, wird eine innere Achse der Centricity entwickeln, während Dein Körper und Dein Geist sich um diese Achse der Centricity bewegen.

Fazit für Deine Leadership

Handlungen sind etwas, das wir bewusst und zielgerichtet tun und kontrollieren können. Und alles, was wir bewusst tun und kontrollieren können, können wir natürlich nutzen, um an unserem Fokus und unserer Centricity zu arbeiten.

Fokus und Centricity im Handeln kann uns dabei helfen, unsere Leadership zu verbessern, denn erfolgreiche Leadership bedeutet, zu lernen,

  • auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren,

  • auf unsere Stärken zu fokussieren.

Egal von welchem Ausgangspunkt man kommt, egal womit man sich beschäftigt, mit welchen Handlungen, Künsten oder Beschäftigungen, wenn man es achtsam tut und versucht, eine tiefere, innere Bedeutung und Energie zu erspüren, dann wird man unweigerlich ein Verständnis für Centricity entwickeln.

Es ist das Ziel, trotz seines Tuns und doch gerade durch sein eigenes Tun und Handeln, eine unbewegte Mitte zu erreichen, ein unbewegtes Zentrum.

Wenn Du bereits im Handeln ein Gespür dafür entwickelst, Dich zu zentrieren und insbesondere Dein inneres (Energie-)Zentrum zu nutzen, dann kannst Du eine innere Stärke entwickeln, die auch nach außen hin Deine Leadership und deren Wahrnehmung durch andere stärkt.

Literatur

  1. Chozuan S, Tengu-Geijutsu-Ron – Diskurs über die Kunst der Bergdämonen (über das wahre Prinzip der Schwertkunst, 1728, z. B. in Kammer, R., (1993) ZEN in der Kunst, das Schwert zu führen. O. W. Barth Verlag, Frankfurt a.M.Google Scholar
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  11. Wikipedia (2018b) Kyūdō. Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Kyudo. Zugegriffen: 22. Mai 2018

Copyright information

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Authors and Affiliations

  1. 1.Syndikus-PatentanwaltMünchenDeutschland

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