Advertisement

Kommen wir zum Kern: Mindfulness und innere Centricity

  • Thomas H. UlrichEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Warum sollten wir – als Leader – in Betracht ziehen, an innerer Centricity zu arbeiten? Ein Grund ist: Weil wir alle dynamischer leben, an multiplen Aufgaben gleichzeitig arbeiten und oft so sehr mit allen möglichen Dingen beschäftigt sind, dass wir vergessen, uns einen Moment zu nehmen, um uns einfach zurückzulehnen, unsere Augen zu schließen und einfach zu atmen und aus uns selbst, aus unserem Selbst, aus unserem Inneren eine Energie zu ziehen, die uns wirklich hilft, eine starke, authentische und sogar Spirituelle Leadership zu entwickeln. Ein Charakter, ein Geist und eine Seele mit ruhiger und stabiler innerer Centricity, wird auf natürliche Weise eine darüberliegende Ebene positiver und starker Kernwerte entwickeln, wie Respekt, Fairness, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit. Die innere Energiequelle, die diese Kernwerte antreibt, die innere Centricity, bleibt unverändert und stabil ausgerichtet, wie der Stamm eines Baums, und bildet den Schwerpunkt Deines Charakters, Deines Geistes und Deiner Seele. Wir sollten nicht vergessen, dass es neben den asiatischen Formen von Mediationstechniken und Meditationspraxis seit Langem auch in anderen Kulturkreisen bestimmte Formen meditativer bzw. kontemplativer Praxis gibt, insbesondere die Praxis des religiösen Gebets und der religiösen Kontemplation, also religiöse Mindfulness. Wir sollten auch als Leader erkennen und anerkennen, dass jeden von uns die jeweilige Religion unserer eigenen Kultur – und zunehmend auch Religionen anderer Kultur – geprägt hat, uns selbst, unser Selbst und unser Umfeld, ob wir es wollen oder nicht: den Charakter unserer Kultur, unsere Gewohnheiten, unser Tun, unsere Worte, unsere Gedanken und unsere Werte. Eben das, was unser spirituelles Inneres ausmacht. Also können wir uns fragen, wie wir umgekehrt das für uns bewusst machen können, was uns prägt, unseren Fokus darauf richten und unseren spirituellen innern Kern erkennen können, um unsere innere Centricity zu stärken.

Literatur

  1. Chozuan S (1728) Tengu-Geijutsu-Ron – Diskurs über die Kunst der Bergdämonen (über das wahre Prinzip der Schwertkunst, 1728, z. B. in Kammer R (1993) ZEN in der Kunst, das Schwert zu führen), O. W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  2. Davey HE (1999) Brush meditation. Stone Bridge, BerkeleyGoogle Scholar
  3. Dürckheim K (2012) Hara. O.W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  4. Fontana D (1999) The meditation handbook: the practical guide to Eastern and Western meditation techniques. Watkins, LondonGoogle Scholar
  5. Gamsjäger T (2016) Meditation für Anfänger. CreateSpace, North CharlestonGoogle Scholar
  6. Gyatso K (2013) The new meditation handbook. Tharpa, UlverstonGoogle Scholar
  7. Habito R (2006) Zen leben – Christ bleiben. O. W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  8. Herriegel E (1958) Der Zen-Weg. O. W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  9. Herriegel E (1999) Zen in der Kunst des Bogenschießens. O. W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  10. Klein C, Helbig J (2017) Meditation für Anfänger. GbR, DüsseldorfGoogle Scholar
  11. Kohtes PJ (2008) Jesus für Manager – Frei sein im Job und im Leben. Kamphausen, BielefeldGoogle Scholar
  12. Mills E (2017) Inhale – exhale – repeat: a meditation handbook for every part of your day. Rider Books, LondonGoogle Scholar
  13. Schloegel I (1995) Was ist Zen. O.W. Barth, Frankfurt a. M.Google Scholar
  14. Suzuki S (1975) Zen-Geist – Anfänger-Geist. Theseus, ZürichGoogle Scholar
  15. Zabel RM (2013) Meditation. It’s not what you think. Mel Zabel – Awareness Exercises. AmTrade LLC, Los AngelesGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Syndikus-PatentanwaltMünchenDeutschland

Personalised recommendations