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Einleitung

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Zusammenfassung

Die Ehescheidung als juristische Auflösung der Ehe hat sich am Ende des 20. Jahrhunderts von einer stark stigmatisierten gesellschaftlichen Ausnahme zu einem Phänomen in Lebensläufen entwickelt, das als biografisch weitreichendes Ereignis einen Grossteil der Bevölkerung westlicher Gesellschaften betrifft. Lange Zeit war sie kein Massenphänomen, sondern blieb auf Einzelfälle beschränkt. Erst in den modernen Gesellschaften hat der Anteil der von Scheidung Betroffenen kontinuierlich zugenommen. Die Schweiz bildet dabei keine Ausnahme: so lag die Scheidungsziffer zu Beginn der 2000er Jahre bei über 50 Prozent, während sie bis in die 1970er Jahre keine 15 Prozent betrug.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Seminar für SoziologieUniversity of St. GallenSt. GallenSchweiz

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