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Verwaltungswissenschaft in Deutschland

  • Niklas LuhmannEmail author
Chapter

Zusammenfassung

„Seit einigen Jahren kann man im akademischen Bereich und auch im Gespräch mit leitenden Angehörigen der öffentlichen Verwaltung das Aufleben eines Interesses für Verwaltungswissenschaft spüren, ja heute sogar schon beobachten. Was zunächst nur kontaktreichen, versierten und besonders eingeweihten Leuten erkennbar war, hat im Laufe der letzten zwei oder drei Jahre an Sichtbarkeit gewonnen. (...) Noch können Weichen gestellt werden, während sehr bald ein Wildwuchs auf diesem Gebiet nur noch kleine Entscheidungen, Korrekturen und mühsame Kompromisse zulassen wird. Bei einem solchen Vorhaben müssen mehrere Gesichtspunkte zugleich im Auge behalten werden, vor allem: (I.) der Stand der Verwaltungswissenschaft und hineinspielender anderer Disziplinen im Inland und im Ausland sowie die Aussichten auf integrierende Theoriebildung und Forschung, also auf Konsolidierung der Verwaltungswissenschaft als ein Fach; (II.) das gegenwärtige und kurzfristig absehbare Ausbildungspotential unserer Universitäten in den relevanten Disziplinen; (III.) der eigentümliche Charakter unserer öffentlichen Verwaltung, ihres Personalbedarfs und ihrer Möglichkeiten, Wissen zu verwenden; und (IV.) die sich aus diesen Gesichtspunkten ergebenden Möglichkeiten institutioneller Förderung."

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.BielefeldDeutschland

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