Advertisement

Reflexive Grounded Theory – Annäherung an ein Verfahren qualitativer Methodik

  • Franz BreuerEmail author
  • Petra Muckel
  • Barbara Dieris
Chapter

Zusammenfassung

Der Forschungsstil der Refl exiven Grounded Theory wird in seinen grundlegenden Zügen vorgestellt. Nach Bemerkungen zur Entstehungsgeschichte der Grounded Theory- Methodologie folgt eine Übersicht über Schritte des Forschungsablaufs. Es wird die multidisziplinäre Verwendbarkeit des Ansatzes herausgehoben, und es werden die Passungs- und Positionierungsprobleme sowie die Aneignungs- und Nutzungsfi guren in verschiedenen Fachkulturen und für spezifi sche Fragestellungen besprochen. Im Forschungskonzept der Reflexiven Grounded Theory werden die Bedeutung der Person des/ der Forschenden und der Forschungsinteraktion für die Erkenntnisbildung betont. Diese Komponenten werden programmatisch als potenzielle Erkenntnischancen betrachtet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bacon, F. (ca. 1620): Novum Organum. http://www.thelatinlibrary.com/bacon.html. Zugegriffen: 9. März 2016.
  2. Esser, H. (2002). Was könnte man (heute) unter einer „Theorie mittlerer Reichweite“ verstehen? In R. Mayntz (Hrsg.), Akteure, Mechanismen, Modelle: zur Theoriefähigkeit makro-sozialer Analysen (S. 128-150). Frankfurt/M.: Campus. http://www.mpifg.de/pu/mpifg_book/mpifg_bd_42. pdf. Zugegriffen: 9. März 2016.
  3. Glaser, B. G. (2008). Doing quantitative grounded theory. Mill Valley, CA: Sociology Press.Google Scholar
  4. Glaser, B. G., & Strauss, A. L. (1998), Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung. Bern: Huber. (Originalwerk veröffentlicht 1967)Google Scholar
  5. Hitzler, R., & Honer, A. (Hrsg.). (1997). Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Eine Einführung. Opladen: Leske und Budrich.Google Scholar
  6. Kurt, R. (2004). Hermeneutik. Eine sozialwissenschaftliche Einführung. Konstanz: UVK.Google Scholar
  7. Lakatos, I. (1974). Falsifi kation und die Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme. In I. Lakatos & A. Musgrave (Hrsg.), Kritik und Erkenntnisfortschritt (S.89-189). Braunschweig: Vieweg.Google Scholar
  8. Merton, R. K., & Barber, E. (2004). The travels and adventures of serendipity: A study in sociological semantics and the sociology of science. Princeton NJ: Princeton University Press.Google Scholar
  9. Prim, R., & Tilmann, H. (2000). Grundlagen einer kritisch-rationalen Sozialwissenschaft (8. Aufl .). Heidelberg: Quelle und Meyer/UTB.Google Scholar
  10. Soeffner, H.-G. (1989). Auslegung des Alltags – Der Alltag der Auslegung. Zur wissenssoziologischen Konzeption einer sozialwissenschaftlichen Hermeneutik. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  11. Strauss, A. (2011). „Forschung ist harte Arbeit, es ist immer ein Stück Leiden damit verbunden. Deshalb muss es auf der anderen Seite Spaß machen“. Anselm Strauss im Interview mit Heiner Legewie und Barbara Schervier-Legewie. In G. Mey & K. Mruck (Hrsg.), Grounded Theory Reader. 2., aktualisierte und erweiterte Aufl age (S. 69-88). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Auch verfügbar unter: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 5(3), 2004. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0403222. Zugegriffen: 10. März 2016.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PsychologieUniversität MünsterMünsterDeutschland
  2. 2.OldenburgDeutschland
  3. 3.DortmundDeutschland

Personalised recommendations