Advertisement

Europas Gründer unter Druck – Resilienz und Coworking Spaces als neue Herausforderungen

  • Philipp PlugmannEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Innovationen, die zu neuen Produkten und Dienstleistungen führen, sind existenziell für Unternehmen, seien es Start-ups oder bereits etablierte Unternehmen. Aber das Durchsetzen von Ideen ist mit Konflikten und Herausforderungen verbunden, die nicht jeder auf sich nehmen kann oder will.

Betrachten wir die Momentaufnahme im Jahr 2018, so kann man in Europa mit der wirtschaftlichen Lage sehr zufrieden sein. Europa steht jedoch im direkten Wettbewerb mit aufstrebenden hungrigen Unternehmensgründern aus Asien oder den USA in der Schlacht um die innovativen Produkte und Dienstleistungen der Zukunft.

Dieser Beitrag vergleicht die Unternehmensgründungsbereitschaft europäischer und asiatischer Studenten, geht auf den Stellenwert der persönlichen Resilienz ein und stellt heraus, wie Coworking Spaces hier unterstützend wirken können. Ein Überblick über die wichtigsten Positionen und Veröffentlichungen in der wissenschaftlichen Literatur zu den Themen Resilienz und Coworking Spaces ergänzt das Kapitel.

Literatur

  1. Berndt C (2013) Resilienz: Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft. Was uns stark macht gegen Stress, Depressionen und Burnout. Deutscher Taschenbuch Verlag, MünchenGoogle Scholar
  2. Brinks V (2012) Netzwerke(n) und Nestwärme im Coworking Space – Arbeiten zwischen Digitalisierung und Re-Lokalisierung. Geogr Z 100(3):129–145Google Scholar
  3. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (2016) https://www.dgppn.de/dgppn-akademie/hauptstadtsymposien.html. Zugegriffen: 6. Apr. 2018
  4. Drath K (2016) Resilienz in der Unternehmensführung – und Arbeitshilfen online: Was Manager und ihre Teams stark macht (Bd 1069). Haufe-Lexware, MünchenGoogle Scholar
  5. Düben A (2016) Rückwanderung und Unternehmensgründung: Die Wege der Wendekinder zwischen Ost und West – Planwirtschaft und Selbstständigkeit. Die Generation der Wendekinder. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S 167–194Google Scholar
  6. Endres H, Weber K, Helm R (2015) Resilienz-Management in Zeiten von Industrie 4.0. IM + io: Das Magazin für Innovation, Organisation und Management, 30. März, S 28–31Google Scholar
  7. Fost D (2008) They’re working on their own, just side by side. New York Times, 20. FebruarGoogle Scholar
  8. Gerber M (2011) Mentale Toughness im Sport. Sportwissenschaft 41(4):283–299CrossRefGoogle Scholar
  9. Goethe J (2013) Resilienz und Effizienz – Architektur für nachhaltigen Unternehmenserfolg. In: Landes M, Steiner E (Hrsg) Psychologie der Wirtschaft. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S 801–822CrossRefGoogle Scholar
  10. Hohm E, Laucht M, Zohsel K, Schmidt MH, Esser G, Brandeis D, Banaschewski T (2017) Resilienz und Ressourcen im Verlauf der Entwicklung: Von der frühen Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Kindh Entwickl 26(4):230–239CrossRefGoogle Scholar
  11. Ineichen T (2018) Aus der inneren Kraft heraus: Wie etablierte Unternehmen Stabilität und Innovation mit Resilienz, Respekt und Resonanz vereinen. In: Au C von (Hrsg) Führen in der vernetzten virtuellen und realen Welt. Springer, Wiesbaden, S 19–36Google Scholar
  12. Juffernbruch K (2018) Resilienz-Training in einem internationalen Unternehmen für Informations- und Kommunikationstechnologie. Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement. Springer Gabler, Wiesbaden, S 359–368Google Scholar
  13. Klein S (2011) Resilienz im Führungscoaching. In: Birgmeier B (Hrsg) Coachingwissen. VS Verlag, Wiesbaden, S 357–364CrossRefGoogle Scholar
  14. Kuhlmann H, Horn S (2016) Linien–Entwicklungspotenziale spezifizieren. In: Kuhlmann H, Horn S (Hrsg) Integrale Führung. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S 25–47CrossRefGoogle Scholar
  15. Mourlane D, Hollmann D (2016) Führung, Gesundheit und Resilienz. In: Hänsel M, Kaz K (Hrsg) CSR und gesunde Führung. Springer, Berlin, S 121–135Google Scholar
  16. Petermann F, Smolenski UC (2017) Medizinische Rehabilitation aus Patientensicht: Depression, Erschöpfungssyndrom und Return-to-work. Phys Med Rehabilitationsmed Kurortmed 27(6):327–328Google Scholar
  17. Plugmann P (2017) Ideen- und Innovationsmanagement. Ausgabe 3/2017: Einfluss von Sporterfahrungen aus der Jugendzeit auf Unternehmensgründer innovativer KMU in der Medizinprodukte- und Medizintechnik-Industrie – unter besonderer Berücksichtigung des Themenkomplexes der Resilienz. Schmidt, ‎Berlin, S 88–92Google Scholar
  18. Pohler N (2012) Neue Arbeitsräume für neue Arbeitsformen: coworking spaces. Österr Z Soziol 37(1):65–78CrossRefGoogle Scholar
  19. Potthast J (2011) Innovationskulturanalyse in Kalifornien. Z Kulturwiss 5(1):19–34Google Scholar
  20. Rieger H (2016) Individuelle Resilienz und Vulnerabilität in High Reliability Organisationen – Vorläufige Ergebnisse einer Studie in der Luftfahrtindustrie. SFU Forschungsbull 4(2):1–16Google Scholar
  21. Roederer JD (2011). Konzeptionelle Grundlagen und Entwicklung des Untersuchungsmodells zum Einfluss der Topmanagerpersönlichkeit auf den Unternehmenserfolg (Studie 1). In: Stock-Homburg R, Wieseke J (Hrsg) Der Einfluss der Persönlichkeit von Topmanagern und der Unternehmenskultur auf den Unternehmenserfolg. Gabler, Wiesbaden, S 17–64CrossRefGoogle Scholar
  22. Semling C, Ellwart T (2016) Entwicklung eines Modells zur Teamresilienz in kritischen Ausnahmesituationen. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 47(2):119–129CrossRefGoogle Scholar
  23. Spinuzzi C (2012) Working alone together: coworking as emergent collaborative activity. J Bus Tech Commun 26(4):399–441CrossRefGoogle Scholar
  24. Surman, T (2013) Building social entrepreneurship through the power of coworking. Innovations 8(3–4):189–195CrossRefGoogle Scholar
  25. Tewes R (2015) Führen will gelernt sein! Führungskompetenz ist lernbar. Springer, Berlin, S 83–97Google Scholar
  26. Werner E (1989) High-risk children in young adulthood: a longitudinal study from birth to 32 years. Am J Orthopsychiatry 59(1):72–81CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Dr. Dr. Plugmann ConsultingLeverkusenDeutschland

Personalised recommendations