Advertisement

Dienstleistungen für Prävention im Altersübergang – die Idee kooperativer Dienstleistungsnetzwerke

  • Norbert HuchlerEmail author
  • Margit Weihrich
  • Stephanie Porschen-Hueck
  • Anna Monz
  • Sonja Schamann
  • Fritz Böhle
  • Eckhard Heidling
  • Christian Franke
Chapter

Zusammenfassung

FISnet hat sich zur Aufgabe gestellt, flexible, individuelle und ganzheitliche Lösungen für komplexe Problemlagen bereit zu stellen, wie sie zum Beispiel den Altersübergang prägen. ‚Kooperative Dienstleistungsnetzwerke‘ werden als eine Lösung für diese Aufgabe vorgeschlagen. Gleichwohl entsteht dadurch die zusätzliche Anforderung, die netzwerkförmige Kooperation so zu koordinieren, dass die FISnet-Ziele erreicht werden. Die hierfür notwendige ‚interaktive Koordination‘ ist eine anspruchsvolle Arbeit eigener Art. Der Beitrag erläutert zunächst die Aktualität und Relevanz kooperativer Dienstleistungen und begründet den Zusammenhang zwischen den Erwartungen an die Qualität der Leistungen und der Art, wie die netzwerkförmige Zusammenarbeit koordiniert wird. Daraufhin wird das FISnet-Instrumentarium vorgestellt, das die Entwicklung und Koordination kooperativer Dienstleistungsprodukte unterstützt. Im Mittelpunkt stehen darüber hinaus die Chancen und Herausforderungen kooperativer Dienstleistungsnetzwerke und die konkrete Gestaltung von Netzwerkarbeit bei Dienstleistern, betrieblichen und individuellen Kunden. Daraus lassen sich generelle Schlussfolgerungen für die Arbeit in Netzwerken ableiten.

Schlüsselwörter

Kooperative Dienstleistungsprodukte Dienstleistungsnetzwerke Interaktive Koordination Netzwerkarbeit Komplexität Altersübergang Dienstleistungsentwicklung FISnet 

Literatur

  1. acatech (2016): “Smart Service Welt. Digitale Serviceplattformen – Praxiserfahrungen aus der Industrie.“ DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN. http://www.acatech.de/fileadmin/user_upload/Baumstruktur_nach_Website/Acatech/root/de/Publikationen/Kooperationspublikationen/BerichtSmartService2016_DE_barrierefrei.pdf.
  2. Amelung, Volker Eric, J. Sydow, und A. Windeler, Hrsg. 2009. Vernetzung im Gesundheitswesen: Wettbewerb und Kooperation. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  3. Badura, Bernhard, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose, und M. Meyer, Hrsg. 2017. Fehlzeiten-Report 2017. Schwerpunkt: Krise und Gesundheit – Ursachen, Prävention, Bewältigung. Berlin und Heidelberg: Springer Verlag.Google Scholar
  4. Becke, Guido, und P. Bleses, Hrsg. 2015. Interaktion und Koordination. Das Feld sozialer Dienstleistungen. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  5. Bienzeisler, Bernd, M. Klemisch, und A. Gahle. 2014. Kooperative Dienstleistungssysteme. In Personenbezogene Dienstleistungen im Kontext komplexer Wertschöpfung, Hrsg. D. Bieber und M. Geiger, 9099. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  6. Böhle, Fritz, und A. Bolte. 2002. Die Entdeckung des Informellen. Der schwierige Umgang mit Kooperation im Arbeitsalltag. Frankfurt am Main und New York: Campus.Google Scholar
  7. Böhle, Fritz, T. Merl, und U. Stöger. 2012. Koordination durch Interaktion – Neue Perspektiven für die Organisation komplexer Dienstleistungssysteme. Eine Untersuchung am Beispiel der Gesundheitsversorgung bei ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Stuttgart: Fraunhofer Verlag.Google Scholar
  8. Böhle, Fritz, U. Stöger, und M. Weihrich. 2015. Interaktionsarbeit gestalten. Vorschläge und Perspektiven für humane Dienstleistungsarbeit. Berlin: edition sigma.Google Scholar
  9. Bolte, Annegret, und S. Porschen. 2006. Die Organisation des Informellen. Modelle zur Organisation von Kooperation im Arbeitsalltag. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  10. Dunkel, Wolfgang, und M. Weihrich, Hrsg. 2012. Interaktive Arbeit. Theorie, Praxis und Gestaltung von Dienstleistungsbeziehungen. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  11. Dunkel, Wolfgang, und M. Weihrich. 2014. Interaktive Arbeit: Die soziale Dimension von Dienstleistungsarbeit. In Arbeit – eine Neubestimmung. Managementforschung 24, Hrsg. J. Sydow, D. Sadowski und P. Conrad, 245289. Berlin und Heidelberg: Springer Verlag.Google Scholar
  12. Ewers, Michael. 2005. Krankenhausbasiertes Case Management als Baustein einer integrierten Versorgung. In Wege aus der Krise der Versorgungsorganisation, Hrsg. B. Badura und O. Iseringhausen, 156166. Bern: Hans Huber.Google Scholar
  13. Heidling, Eckhard. 2014. Strategische Netzwerke. Kooperation und Interaktion in asymmetrisch strukturierten Unternehmensnetzwerken. In Soziale Netzwerke, Hrsg. J. Weyer, 131160. München: De Gruyter Oldenbourg.Google Scholar
  14. Heidling, Eckhard, V. Kahlenberg, B. Ludwig, und J. Neumer. 2015. Ältere Beschäftigte als Innovationsexperten. In Innovationskompetenz im demografischen Wandel, Hrsg. T. Langhoff, M. Bornewasser, E. Heidling, B. Kriegesmann und M. Falkenstein, 165197. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  15. Huchler, Norbert, G. G. Voß, und M. Weihrich. 2007. Soziale Mechanismen im Betrieb. Theoretische und empirische Analysen zur Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit. München und Mering: Hampp.Google Scholar
  16. Huchler, Norbert, und J. Striebel. 2016. Der Produktentwicklungsprozess und die Entwicklung von Geschäftsmodellen bei kooperativen Dienstleistungsprodukten. Unveröffentlichtes Dokument.Google Scholar
  17. Pfeiffer, Sabine, P. Schütt, und D. Wühr. 2012. Smarte Innovation. Ergebnisse und neue Ansätze zu Smarter Innovation im Maschinen- und Anlagenbau. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  18. Porschen-Hueck, Stephanie, M. Weihrich, und N. Huchler. 2018. Dynamisches Grenzmanagement in Offenen Organisationen. In Identität in der modernen Arbeitswelt. Neue Konzepte für Zugehörigkeit, Zusammenarbeit und Führung, Hrsg. O. Geramanis und S. Hutmacher, 235258. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  19. Weihrich, Margit, und W. Dunkel. 2003. Abstimmungsprobleme in Dienstleistungsbeziehungen. Ein handlungstheoretischer Zugang. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 55: 758781.Google Scholar
  20. Wendt, Wolf Rainer. 2005. Case Management: ein Konzept, viele Anwendungen. https://www.rosenfluh.ch/media/managed-care/2005/02/Case-Management-ein-Konzept-viele-Anwendungen.pdf. Zugegriffen: 01. Dezember 2017.
  21. Wirnitzer, Bruno. 2002. Von der koordinierten Entlassung zum Case-Management. Pflege in integrierten Versorgungsformen. Pflege aktuell 56: 332335.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Norbert Huchler
    • 1
    Email author
  • Margit Weihrich
    • 2
  • Stephanie Porschen-Hueck
    • 1
  • Anna Monz
    • 1
  • Sonja Schamann
    • 1
  • Fritz Böhle
    • 2
  • Eckhard Heidling
    • 1
  • Christian Franke
    • 1
  1. 1.ISF MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.Universität AugsburgAugsburgDeutschland

Personalised recommendations