Lisa Fittkos und Gertrud Isolanis literarische Verarbeitungen ihrer Kriegserfahrung im Camp de Gurs

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Zusammenfassung

Die Schriftstellerinnen und Journalistinnen Lisa Fittko und Gertrud Isolani legen in ihren Werken Zeugnis über die Internierungserfahrungen exilierter Frauen im Jahr 1940 im südfranzösischen Camp de Gurs ab. Ein großes Anliegen der Autorinnen war, die Wahrhaftigkeit des Erzählten, das zum kollektiven Gedächtnis beitragen sollte, zu betonen. Auf diese Weise sollten ihre Werke die Funktion erfüllen, die jüngeren Generationen zu belehren, sodass sie in Zukunft den Krieg vermeiden. Der Beitrag untersucht die Authentifizierungsstrategien in Fittkos und Isolanis Texten und analysiert die kollektive Internierungserfahrung und die sozio-politische Projektion des Dargestellten aus der Gender-Perspektive anhand der von den Autorinnen geschilderten Lebensbedingungen und Erlebnissen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Departamento de Filología ModernaUniversidad de AlcaláAlcalá de HenaresSpanien

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