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Die Staatstheorie als Ideologiekritik

  • Wilfried Röhrich
Chapter

Zusammenfassung

„Wir sehen, daß bei Marx die später entscheidenden intellektuellen Charakterzüge schon in seiner frühen Jugend prägnant hervorgetreten sind: Gewaltig ist von Anfang an sein Drang nach universeller Aneignung und Verarbeitung der höchsten Wissensschätze der Epoche, unvergleichlich die kritische Einstellung, mit der er jedes Mal an das vorgefundene Gedankenmaterial herangeht. Dabei zeichnet ihn eine in der Geschichte des menschlichen Denkens äußerst seltene Entschiedenheit und Geradlinigkeit im Erfassen der zentral bedeutsamen Probleme aus, die er aus einem komplizierten, verworrenen, von den Vorgängern ungeklärt gelassenen Fragenkomplex herausarbeitet.“ Mit diesen Worten leitet Georg Lukács (1965, S. 5) seine Darstellung der Entwicklung des jungen Marx ein. Lukács bemüht sich in dieser Abhandlung – ähnlich wie Karl Korsch (1967) – um eine Wiederherstellung der ursprünglich historisch-dialektisch-revolutionären Basis der Theorie von Marx, und zwar vom philosophischen Ansatz her.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Christian-Albrechts-Universität zu KielKielDeutschland

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