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Die Wollust, der Blutdurst und die Künstler

  • Jill BühlerEmail author
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Zusammenfassung

Das Kapitel analysiert eine Reihe E.T.A. Hoffmann’scher Künstlerfiguren – Berthold (Die Jesuiterkirche in G.), den Maler Francesko und den Prediger Medardus (Die Elixiere des Teufels) und Leonhard Ettlinger (Lebens-Ansichten des Katers Murr) – hinsichtlich der Verschränkung von Wollust, Blutdurst und künstlerischer Produktion. Sämtliche Künstler leiden zeitweilig unter Schaffenskrisen, aus denen sie von musenhaften Frauengestalten errettet werden. Diese Rettungen währen aber nur kurze Zeit; das künstlerische Begehren schlägt in gewalttätiges Handeln um oder ist bereits von Anfang an von diesem begleitet. Insbesondere in den Lebens-Ansichten des Katers Murr wird auch ein Inverskonzept – die Absage an die Wollust – problematisiert: Der rigorose Verzicht auf die ›Geschlechtsliebe‹, wie ihn Kreisler und Murr beide proben, führt allerdings nicht zu guter Kunst.

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Authors and Affiliations

  1. 1.KarlsruheDeutschland

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