Advertisement

Lebenszyklusorientierte Personalentwicklung als Teil eines strategischen Personalbindungsmanagements im Krankenhaus

  • Joachim Merk
  • Emanuele Fortunato
  • Andreas Bareiß
Chapter
Part of the Weiterbildung und Forschung der SRH Fernhochschule – The Mobile University book series (WFSRHF)

Zusammenfassung

Für Krankenhäuser sind leistungsfähige, motivierte und fachlich kompetente Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden steigenden Durchschnittsalter der Beschäftigten wird daher eine gezielte Personalentwicklung besonders für ältere Arbeitnehmer immer wichtiger. Die Autoren gehen der Frage nach, ob die Personalentwicklung in Krankenhäusern auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter abgestimmt ist und welche Potenziale zur Optimierung bestehen, um die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter zu erhalten. Eine am Lebenszyklus orientierte Personalentwicklung erweist sich in diesem Kontext als zielführender Ansatz. Der Artikel stellt zunächst das Konzept der lebenszyklusorientierten Personalentwicklung vor und differenziert verschiedene Arten von Lebenszyklen als Ansatzpunkte für den Aufbau einer systematischen Personalentwicklung. Auf der Basis eines zyklusorientierten Personalportfolios wird herausgearbeitet, welche Maßnahmen der Personalentwicklung entsprechend den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus zur Verfügung stehen. Zur Systematisierung wird eine Unterteilung in informationsbezogene, schulungsbezogene und stellenbezogene Personalentwicklungsmaßnahmen vorgenommen. Im Anschluss erfolgt eine Darstellung des Status quo der Personalentwicklung älterer Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern auf der Grundlage von 39.000 ausgewerteten Fragebögen. Die Ergebnisse zeigen für die informationsbezogenen und stellenbezogenen Maßnahmen in einigen Kategorien

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bless, N. (2016). Alter und Leistung. Strategien für eine alterssensible Personalentwicklung. München: GrinGoogle Scholar
  2. Fritsch, S. (1996). Aktivierung des Potentials älterer Mitarbeiter. In: Personal, Vol. 48, Nr. 3, S. 130-132Google Scholar
  3. Goossens, A. (2012). Personalentwicklung im demografischen Wandel: Chancen und Herausforderungen für deutsche Krankenhäuser. Universität Duisburg-EssenGoogle Scholar
  4. Graf, A. (2002). Lebenszyklusorientierte Personalentwicklung. Bern; Stuttgart; Wien: HauptGoogle Scholar
  5. Hilb, M. (1998). Integriertes Personalmanagement. Neuwied: LuchterhandGoogle Scholar
  6. Kruse, A. U. (1995). Ältere Arbeitnehmer. Stuttgart: ThiemeGoogle Scholar
  7. Kunz, H. (2016). Die Motivation älterer Arbeitnehmer im Arbeitsfeld Gesundheit/Pflege: Forschungsergebnisse in einem Krankenhaus in Brandenburg. Saarbrücken: AkademikerverlagGoogle Scholar
  8. Pümpin, C. J. (1991). Management der Unternehmensentwicklung. Frankfurt/New York: CampusGoogle Scholar
  9. Rossnagel, C. S. (2008). Mythos: »alter« Mitarbeiter: Lernkompetenz jenseits der 40?! Basel: BeltzGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  • Joachim Merk
    • 1
  • Emanuele Fortunato
    • 1
  • Andreas Bareiß
    • 2
  1. 1.SRH Fernhochschule RiedlingenRiedlingenDeutschland
  2. 2.OPINIO ForschungsinstitutMannheimDeutschland

Personalised recommendations