Advertisement

Demografie und Familienpolitik

  • Torsten OppellandEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Die Bevölkerungsentwicklung in Thüringen ist seit dem Zusammenbruch der DDR rückläufig, lediglich die größeren Städte, Erfurt und Jena, sind von dem Trend ausgenommen. Diese Tatsache wird zum Ausgangspunkt genommen, um darzustellen, was die CDU-Alleinregierung und die aktuelle rot-rot-grüne Regierung insbesondere im Bereich der Familienpolitik unternommen haben, um dem Entwicklungstrend entgegenzuwirken. Dabei zeigt sich, dass die CDU stärker auf Anreize zur Familiengründung gesetzt hat, während Rot-Rot-Grün stärker auf Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzt. Die inhaltlich tatsächlich gar nicht so großen Unterschiede wurden in der politischen Debatte stark ideologisch überhöht.

Schlüsselwörter

Demografische Entwicklung Bevölkerungsstruktur Familienpolitik Familienoffensive Landeserziehungsgeld Familienförderung 

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alternative für Deutschland (2014), Aufbruch für Thüringen. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2014. http://afd-thueringen.de/wp-content/uploads/sites/2/2014/07/AfD_Thueringen_Wahlprogramm.pdf Zugegriffen: 12.12.2016.
  2. Bauernschuster, S., Fichtl, A., Hener, T., Rainer, H. (2014). Kinder einer Politikreform: Führen mehr Krippenplätze zu mehr Kindern? Ifo Schnelldienst 67, 30-37.Google Scholar
  3. Best, H., Niehoff, F., Salheiser, A., Vogel, L. (2016). Politische Kultur im Freistaat Thüringen. Gemischte Gefühle: Thüringen nach der „Flüchtlingskrise“. Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2016, Jena. http://www.thueringen.de/th1/tsk/landesregierung/thueringenmonitor/Zugegriffen 22.3.2017.
  4. Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (Hrsg.) (32007). Die demografische Lage der Nation. Wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen? München: dtv.Google Scholar
  5. CDU Landesverband Thüringen, SPD Landesverband Thüringen (2009), Starkes Thüringen – Innovativ, nachhaltig, sozial und weltoffen. Koalitionsvereinbarung. Erfurt.Google Scholar
  6. Edinger, M., Hallermann, A., Schmitt, K. (2007). Politische Kultur im Freistaat Thüringen. Bildung in einer sich wandelnden Gesellschaft. Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2007, Jena. http://www.thueringen.de/th1/tsk/landesregierung/thueringenmonitor/. Zugegriffen: 22.3.2017.
  7. Freistaat Thüringen (Hrsg.), Bericht der Expertenkommission Funktional- und Gebietsreform 2013. http://www.mdr.de/thueringen/gebietsreform_thueringen108-downloadFile.pdf Zugegriffen: 30.09.2016
  8. Gerlach, I. (22010). Familienpolitik. Wiesbaden: VS.Google Scholar
  9. Gothe, Heiko (2010). Die thüringische Landtagswahl vom 30. August 2009. Desaster für die Althaus- CDU mündet in schwarz-rotem Bündnis. Zeitschrift für Parlamentsfragen 41, 304-322.Google Scholar
  10. Heidenreich, U. (2013). Thüringer Familien bekommen zweimal Betreuungsgeld. In Süddeutsche Zeitung v. 30. September.Google Scholar
  11. Kaufmann, F.-X. (2005). Schrumpfende Gesellschaft. Vom Bevölkerungsrückgang und seinen Folgen. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  12. Koalitionsvertrag zwischen den Parteien Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen für die 6. Wahlperiode des Thüringer Landtags (2014). Thüringen gemeinsam voranbringen – demokratisch, sozial, ökologisch. https://www.die-linke.de/fileadmin/download/thueringen2014/koalitionsvertrag/141205_thueringen_koalitionsvertrag.pdf Zugegriffen 24.03.2017.
  13. Mehr Demokratie Thüringen (o.J.). Ringen um die Familienpolitik. https://thueringen.mehr-demokratie.de/8206.html. Zugegriffen 22.3.2017.
  14. Opielka, M., Winkler, M. (2011). Evaluation der Wirkungen der „Thüringer Familienoffensive“. Abschlussbericht. https://www.sw.eah-jena.de/fbsw/profs/michael.opielka/downloads/doc/2009/Opielka_Winkler_ua_Evaluation_der_Wirkungen_der_Thueringer_Familienoffensive-Abschlussbericht_Buchveroeffentlichung_Juli_2009.pdf. Zugegriffen: 10.01.2017.
  15. Oppelland, T. (2015). Die thüringische Landtagswahl vom 14. September 2014: Startschuss zum Experiment einer rot-rot-grünen Koalition unter linker Führung. Zeitschrift für Parlamentsfragen 46, 39-56.Google Scholar
  16. Oppelland, T., Träger, H. (2014). Die Linke. Willensbildung in einer ideologisch zerstrittenen Partei. Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  17. Pergande, F. (2016). Schuld ist die Demographie. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 213 v. 12. September, 8.Google Scholar
  18. Ramelow, Bodo (2016). Vom Zuwanderungsland zur sozialen Einwanderungsgesellschaft. http://www.jenapolis.de/2016/06/25/jenaer-rede-von-bodo-ramelow-vom-zuwanderungsland-zur-sozialen-einwanderungsgesellschaft/. Zugegriffen: 30. Juni 2016.
  19. Schoon, S. (2008). Parteiendemokratie und demografischer Wandel am Beispiel Ostdeutschlands. In Werz, N. (Hrsg.), Demografischer Wandel (S. 93-110), Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  20. Spieß, K. (2012). Zeit, Geld, Infrastruktur und Fertilität: Befunde empirischer Mikrostudien und was wir daraus lernen können. In Bertram, H., Bujard, M. (Hrsg.). Zeit, Geld, Infrastruktur – zur Zukunft der Familienpolitik (S. 321-335). Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  21. Thüringer Landtag. (2005a). Drucksachenregister. 4. WP Bd. 5. Erfurt: Thüringer Landtag.Google Scholar
  22. Thüringer Landtag. (2005b). Plenarprotokoll. 4. WP, 22. Sitzung am 16. September.Google Scholar
  23. Thüringer Landtag. (2009). Drucksachenregister. 5. WP Bd. 2. Erfurt: Thüringer Landtag.Google Scholar
  24. Thüringer Landtag. (2015a). Plenarprotokoll. 6. WP, 6. Sitzung am 25. Februar.Google Scholar
  25. Thüringer Landtag. (2015b). Plenarprotokoll. 6. WP, 17. Sitzung am. 17. Juni.Google Scholar
  26. Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (Hrsg.). (2014). Demografiebericht 2013. Erfurt.Google Scholar
  27. Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (Hrsg.). (2016). Demografiebericht 2016. Erfurt.Google Scholar
  28. Thüringer Verfassungsgerichtshof. Urteil vom 5. Dezember 2007 (VerfGH 47/2006). http://www.thverfgh.thueringen.de/webthfj/webthfj.nsf/1D79A62C5BF9B45FC12573A800395C09/$File/06-00047-U.pdf?OpenElement. Zugegriffen: 22.3.2017.
  29. Willenbacher, B. (2007). Nationalsozialistische Bevölkerungspolitiken. In Auth, D., Holland-Cunz, B. (Hrsg.). Grenzen der Bevölkerungspolitik. Strategien und Diskurse demographischer Steuerung (S. 37-61). Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland

Personalised recommendations