Advertisement

Thüringer Verkehrspolitik seit 1990

Schnell und effizient – profitieren alle?
  • Matthias GatherEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Nach der Wende ist in Thüringen sowohl im Straßen- als auch im Schienennetz vor allem im Auftrag des Bundes eine moderne und sehr gut ausgebaute Infrastruktur entstanden, die Handlungsspielräume der Landespolitik waren jedoch klein. Das Autobahnnetz erschließt heute nahezu alle Landesteile, im Schienenverkehr sind die Geschwindigkeiten erhöht, die Anzahl der Fernverkehrshaltepunkte dagegen deutlich reduziert worden. Auch im Öffentlichen Personennahverkehr hat eine Konzentration auf weniger Eisenbahnstrecken stattgefunden, doch konnten die Fahrgastzahlen insgesamt stabil gehalten werden. Die größten Probleme bestehen mit Verkehrsangeboten in den dünn besiedelten ländlichen Regionen. Insgesamt gibt es keine wirklichen „Verlierer“ der Verkehrspolitik, die heute schlechter erreichbar sind als vor 25 Jahren, doch sind die Modernisierungsgewinne im Land ungleich verteilt.

Schlüsselwörter

Autobahnen Güterverkehr Hochgeschwindigkeitsverkehr Luftverkehr Radverkehr Streckenstilllegungen Verkehrsprojekte Deutsche Einheit Verkehrssicherheit 

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. ADV – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e. V.: Verkehrszahlen. Berlin. http://adv.aero/verkehrszahlen/Zugegriffen: 31.8.2016
  2. BMV – Der Bundesminister für Verkehr (1992). Bundesverkehrswegeplan 1992 (BVWP ‘92). Bonn.Google Scholar
  3. BMVI – Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (2016). Bundesverkehrswegeplan 2030. Entwurf März 2016. Berlin.Google Scholar
  4. Bürgerinitiative ‘Das bessere Bahnkonzept’, IHK Südthüringen, Gewerkschaft TRANSNET Bezirk Thüringen (2004). Modifikation des Verkehrsprojekts 8.1 Erfurt – Ebensfeld – Nürnberg statt Bauruine südlich Erfurt.Google Scholar
  5. Canzler, W., Knie, A. (2016). Die digitale Mobilitätsrevolution. Vom Ende des Verkehrs, wie wir ihn kannten. München: Oekom VerlagGoogle Scholar
  6. DB Netz AG (2015). Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8. Bahnmagistrale Nürnberg – Erfurt –Leipzig/Halle – Berlin. http://www.vde8.de/Zugegriffen: 31.8.2016
  7. Deutsche Bahn AG (2018): Fahrplanauskunft. www.bahn.de
  8. DLR – Deutsche (2016). Untersuchung des Einsatzes von Fahrrädern im Wirtschaftsverkehr (WIVRAD). Schlussbericht an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Stand: 6. Mai 2016.Google Scholar
  9. Domin, R. (2016). Fußverkehrsförderung – Strategie für das Programm der Internationalen Bausausstellung Thüringen. Masterarbeit an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus Universität Weimar.Google Scholar
  10. Grahnert, Marcus (2016). Fernverkehrsseiten. Datenbank Fernverkehr. http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php? Zugegriffen: 31.8.2016
  11. Koalitionsvertrag zwischen den Parteien Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die 6. Wahlperiode des Thüringer Landtags vom 4.12.2014. https://gruene-thueringen.de/sites/gruene-thueringen.de/files/r2g-koalitionsvertrag-final.pdf Zugegriffen: 31.3.2017
  12. NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (o.J.). Mit Bus und Bahn im Autofahrerland überzeugen. Erfurt. http://nvsthueringen.de/t3/index.php?id=232 Zugegriffen: 31.8.2016
  13. Prognos AG (2012). Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens. Langfassung – Endbericht. Berlin.Google Scholar
  14. Regionalisierungsgesetz vom 27. Dezember 1993 (zuletzt geändert 23. Dezember 2016) https://www.gesetze-im-internet.de/regg/RegG.pdf Zugegriffen: 31.3.2017
  15. SCL – Smart City Logistik (2016). Schlussbericht. http://www.smartcitylogistik.de/Zugegriffen: 31.8.2016
  16. Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales 2016: Verkehrsunfallstatistik Thüringen 2015. http://www.thueringen.de/mam/th3/polizei/lpd/dokumente/verkehrsunfallstatistik_2015.pdf Zugegriffen: 31.3.2017
  17. Thüringer Rechnungshof (2009). Jahresbericht 2009. Rudolstadt.Google Scholar
  18. ThürÖPNVG – Thüringer Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr vom 8. Dezember 1995, in der vom 22. März 2005 geltenden Fassung. GVBl. 10 vom 30. Juni 2005.Google Scholar
  19. TLBV – Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (2016). Zitiert nach TLS – Thüringer Landesamt für Statistik: Straßen des überörtlichen Verkehrs in Thüringen. http://www.statistik.thueringen.de/datenbank/Portrait-Zeitreihe.asp?tabelle=zr001002%7C%7CStra%DFen+des+%FCber%F6rtlichen+Verkehrs Zugegriffen: 11.07.2016
  20. TMBV – Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr (2007). Landesverkehrsprogramm – mobil und modern. Erfurt.Google Scholar
  21. TMBV – Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr (2008). Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen. Erfurt.Google Scholar
  22. TMIL – Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (o.J.). Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Thüringen (AGFK-TH). http://www.thueringen.de/th9/tmil/verkehr/radwege/agfk/Zugegriffen: 11.07.2016
  23. TMWI – Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur (1998). Landesverkehrsprogramm für den Freistaat Thüringen. Erfurt.Google Scholar
  24. TMWI – Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur (1994). 1. Raumordnungsbericht 1994. Erfurt.Google Scholar
  25. UWE – University of the West of England, Bristol, and Cavill Associates (2011). Making the Case for Investment in the Walking Environment. A review of the evidence. Living-Streets. London. June 2011. http://www.livingstreets.org.uk/sites/default/files/file_attach/Making%20the%20case%20full%20report%20(web).pdf Zugegriffen: 11.07.2016
  26. Wolf, Winfried (1990). Neues Denken oder neues Tanken? DDR-Verkehr 2000. Frankfurt/Main: ISP-Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachhochschule ErfurtErfurtDeutschland

Personalised recommendations