Advertisement

25 Life Domain Balance

  • Eberhard UlichEmail author
Part of the uniscope. Publikationen der SGO Stiftung book series (UNISCOPE)

Zusammenfassung

In der Einführung geht es naheliegenderweise um die im Titel verwendete Terminologie. Bei dem dafür noch immer – auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – benutzten Begriff „Work Life Balance“ handelt es sich um eine zwar eingängige, aber inhaltlich irreführende Terminologie. Sie legt nämlich den Schluss nahe, dass es um eine Balance bzw. ein Balancieren zwischen Arbeit und Leben geht. Erstens aber ist Arbeit ein zentraler Bestandteil des Lebens. Und zweitens finden sich vielfältige Formen von Arbeit auch außerhalb der Erwerbstätigkeit, um die es in der Diskussion um work life balance fast immer geht. Tatsächlich gemeint ist eine Balance bzw. ein Balancieren zwischen verschiedenen Lebensbereichen, für die wir den Begriff life domain balance gewählt haben. Diese Terminologie wurde inzwischen von anderen Institutionen übernommen, so etwa – nach einer früheren Veröffentlichung (Ulich 2007) – von der Gesundheitsförderung Schweiz, die dazu eine eigene „Life-Domain-Balance-Checkliste“ vorgelegt hat.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Frei, F. (1993). Partizipation und Selbstregulation bei CIM: das „Baugruppenprojekt“ bei Alcatel STR. In Cyranek, G. &. Ulich, E (Hrsg.), CIM – Herausforderung an Mensch, Technik, Organisation (S. 321–338). Schriftenreihe Mensch, Technik, Organisation (Hrsg. E. Ulich), Band 1. Zürich: vdf Hochschulverlag.Google Scholar
  2. Friedmann, G. (1959). Grenzen der Arbeitsteilung. Frankfurt/M.: Europäische Verlagsanstalt.Google Scholar
  3. Hacker, W. (2004). Leistungs- und Lernfähigkeiten älterer Menschen. In: Cranach, M. v., Schneider, H.-D., Ulich, E. & Winkler, R. (Hrsg.), Ältere Menschen in Unternehmen (S. 163–172). Bern: Haupt.Google Scholar
  4. Herbst, P. (1975). The Product of Work is People. In: Davis, L. E. & Cherns, A. B. (Eds.), The Quality of Working Life, Vol. 1: Problems, Prospects and the State of the Art (S. 439–442). New York: Free Press.Google Scholar
  5. Hoff, E.-H., Grote, S., Dettmer, S., Hohner, H.-U. & Olos, L. (2005). Work-Life-Balance: berufliche und private Lebensgestaltung von Frauen und Männern in hoch qualifizierten Berufen. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 49, S. 196–207.Google Scholar
  6. Jahoda, M. (1983). Wieviel Arbeit braucht der Mensch? Arbeit und Arbeitslosigkeit im 20. Jahrhundert. Weinheim: Beltz.Google Scholar
  7. Peters, K. (2001). Die neue Autonomie in der Arbeit. In: Glissmann, W. & Peters, K. (Hrsg.), Mehr Druck durch mehr Freiheit. Die neue Autonomie in der Arbeit und ihre paradoxen Folgen (S. 18 – 40). Hamburg: VSA.Google Scholar
  8. Resch, M. G. (1999). Verfahren zur Analyse von Arbeit im Haushalt (AVAH). In Dunckel, H. (Hrsg.), Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren (S. 55–81). Zürich: vdf Hochschulverlag.Google Scholar
  9. Ulich, E. (2007). Von der Work Life Balance zur Life Domain Balance. Zeitschrift Führung und Organisation, 76, 188–193.Google Scholar
  10. Ulich, E. (2011). Arbeitspsychologie (7. überarb. u. erw. Auflage). Zürich: vdf Hochschulverlag. Stuttgart: Schäffer Poeschel.Google Scholar
  11. Ulich, E. & Wiese B. S. (2011). Life Domain Balance. Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  12. Wiese, B. S. (2004a). Beruf und Familie im Alltagserleben erwerbstätiger Paare: Querschnittliche und prozessuale Befunde. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 35, S. 45–58.Google Scholar
  13. Wiese, B. S. (2004b). Wahrgenommene familienunterstützende Unternehmenskultur: Beziehungen zur allgemeinen und arbeitsbezogenen Befindlichkeit. Wirtschaftspsychologie, 6, S. 72–85.Google Scholar
  14. Frei, F. (1993). Partizipation und Selbstregulation bei CIM: das „Baugruppenprojekt“ bei Alcatel STR. In Cyranek, G. &. Ulich, E (Hrsg.), CIM – Herausforderung an Mensch, Technik, Organisation (S. 321–338). Schriftenreihe Mensch, Technik, Organisation (Hrsg. E. Ulich), Band 1. Zürich: vdf Hochschulverlag.Google Scholar
  15. Friedmann, G. (1959). Grenzen der Arbeitsteilung. Frankfurt/M.: Europäische Verlagsanstalt.Google Scholar
  16. Hacker, W. (2004). Leistungs- und Lernfähigkeiten älterer Menschen. In: Cranach, M. v., Schneider, H.-D., Ulich, E. & Winkler, R. (Hrsg.), Ältere Menschen in Unternehmen (S. 163–172). Bern: Haupt.Google Scholar
  17. Herbst, P. (1975). The Product of Work is People. In: Davis, L. E. & Cherns, A. B. (Eds.), The Quality of Working Life, Vol. 1: Problems, Prospects and the State of the Art (S. 439–442). New York: Free Press.Google Scholar
  18. Hoff, E.-H., Grote, S., Dettmer, S., Hohner, H.-U. & Olos, L. (2005). Work-Life-Balance: berufliche und private Lebensgestaltung von Frauen und Männern in hoch qualifizierten Berufen. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 49, S. 196–207.Google Scholar
  19. Jahoda, M. (1983). Wieviel Arbeit braucht der Mensch? Arbeit und Arbeitslosigkeit im 20. Jahrhundert. Weinheim: Beltz.Google Scholar
  20. Peters, K. (2001). Die neue Autonomie in der Arbeit. In: Glissmann, W. & Peters, K. (Hrsg.), Mehr Druck durch mehr Freiheit. Die neue Autonomie in der Arbeit und ihre paradoxen Folgen (S. 18 – 40). Hamburg: VSA.Google Scholar
  21. Resch, M. G. (1999). Verfahren zur Analyse von Arbeit im Haushalt (AVAH). In Dunckel, H. (Hrsg.), Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren (S. 55–81). Zürich: vdf Hochschulverlag.Google Scholar
  22. Ulich, E. (2007). Von der Work Life Balance zur Life Domain Balance. Zeitschrift Führung und Organisation, 76, 188–193.Google Scholar
  23. Ulich, E. (2011). Arbeitspsychologie (7. überarb. u. erw. Auflage). Zürich: vdf Hochschulverlag. Stuttgart: Schäffer Poeschel.Google Scholar
  24. Ulich, E. & Wiese B. S. (2011). Life Domain Balance. Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  25. Wiese, B. S. (2004a). Beruf und Familie im Alltagserleben erwerbstätiger Paare: Querschnittliche und prozessuale Befunde. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 35, S. 45–58.Google Scholar
  26. Wiese, B. S. (2004b). Wahrgenommene familienunterstützende Unternehmenskultur: Beziehungen zur allgemeinen und arbeitsbezogenen Befindlichkeit. Wirtschaftspsychologie, 6, S. 72–85.Google Scholar
  27. Wiese, B. S. (2007). Work-Life Balance. In K. Moser (Hrsg.), Wirtschaftspsychologie (S. 245–263). Berlin: Springer.Google Scholar
  28. Wiese, B. S. & Freund, A. M. (2000). The interplay of work and family in young and middle adulthood. In J. Heckhausen (Ed.), Motivational psychology of human development: Developing motivational and motivating development (S. 233–249). Oxford, UK: Elsevier.Google Scholar
  29. Wiese, B. S. & Freund, A. M. (2008). Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Läge, D. & Hirschi, A. (Hrsg.), Berufliche Übergänge – Psychologische Grundlagen der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (S. 191–212). Zürich/Münster: LIT Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.ZürichSwitzerland

Personalised recommendations