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Wälzlager

  • Susanna LabischEmail author
  • Georg Wählisch
Chapter
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Zusammenfassung

Lager haben die Aufgabe, zwischen rotatorisch relativ zueinander bewegten Bauteilen radiale und/oder axiale Kräfte zu übertragen. In den meisten Fällen geht es darum, auf drehende Achsen oder Wellen einwirkende Radial-/Axialkräfte gegen das Gehäuse abzustützen. Wegen der Relativbewegung zwischen Lager und gelagertem Teil sind dabei Reibungskräfte zu überwinden, die es durch eine geeignete Lagerkonstruktion zu minimieren gilt.

Grundsätzlich ist bei Lagern zwischen Gleit- und Wälzlagern zu unterscheiden (Bild 11-1):

• Bei Gleitlagern findet eine unmittelbare Gleitbewegung zwischen Lager und gelagertem Teil statt. Um die Reibung zu vermindern, werden Gleitlager mit Fett oder Öl geschmiert. Auch die Verwendung besonderer Gleitmaterialien (z. B. PTFE = „Teflon“) ist möglich. In schnell laufenden Gleitlagern wird die Rotation der Achse/Welle dazu genutzt, über Scherwirkungen im Ölfilm Druck aufzubauen, so dass die Achse/Welle während des Betriebs mit der Lagerschale gar nicht im Festkörperkontakt steht, sondern „aufschwimmt“.

• Bei Wälzlagern findet über so genannte Wälzkörper, die sich zwischen Achse/Welle und dem kraftaufnehmenden Bauteil (z. B. Gehäuse) befinden, eine Abwälzbewegung statt. Ziel ist es hier, statt gleitender Reibung rollende Reibung zu bekommen, deren Betrag wesentlich geringer ist.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät 5, FR BionikHochschule BremenBremenDeutschland
  2. 2.FH AachenJülichDeutschland

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