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Der kommunale Haushalt

  • Andrea Tabatt-HirschfeldtEmail author
Chapter
Part of the Basiswissen Sozialwirtschaft und Sozialmanagement book series (BSUS)

Zusammenfassung/Lernziele

Zunächst wird dargelegt, woher die Kommunen ihr Geld beziehen und wie sich dabei die Einnahmen aus Steuern, Gebühren und Beiträgen zusammensetzen. Bei der Verwendung der Finanzen sind die Kommunen hinsichtlich ihrer Autonomie entsprechend der Wirkungskreise unterschiedlich begrenzt. Es wird ein Überblick über die verschiedenen Funktionen und Elemente des kommunalen Haushalts gegeben. Die Kameralistik (Bürokratiemodell) ist die herkömmliche Rechnungslegung der öffentlichen Verwaltung. Sie wird durch die Doppik (NSM) sukzessive abgelöst. Wesentlich in der Weiterentwicklung ist dabei auch die Bildung und Abgrenzung von Produkten bzw. Leistungsbündeln. Diese werden im Kontext des integrativen Produkthaushaltes (KSM) einer kommunalen Gesamtsteuerung gesehen (vertikale und eine horizontale Integration). Der Bürgerhaushalt (Public Governance) setzt den Fokus auf die Ausrichtung an der Bürgerbeteiligung.

Schlüsselwörter

Bürgerhaushalt Doppik Haushaltsgliederung Kameralistik Sozialausgaben (integrativer) Produkthaushalt 

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Literatur Kapitel 2

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Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule CoburgCoburgDeutschland

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