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Einleitung: Sprache und Denken – zwei unzertrennliche Geschwister

  • Reinhard Beyer
  • Rebekka Gerlach
Chapter
Part of the Basiswissen Psychologie book series (BASPSY)

Zusammenfassung

Sprache und Denken sind auf vielfältige Weise miteinander verknüpft. Ob das eine ohne das andere überhaupt möglich ist, wird nach wie vor intensiv erforscht und heftig diskutiert. Inwieweit wir denken können, ohne dabei Sprache zu verwenden, hängt vermutlich stark davon ab, wie die damit zusammenhängenden Inhalte im Gedächtnis repräsentiert sind, z. B. bildlich oder sprachlich. Bei sehr konkreten Sachverhalten oder bei Problemen, die den Umgang mit ganz bestimmten Objekten erfordern, ist ein Denken evtl. auch ohne Sprache möglich. Geht es aber beispielsweise um komplexere Probleme, so zeigen Untersuchungen, dass Personen deutlich schlechtere Ergebnisse erzielten, wenn sie bei der Problembearbeitung ein inneres Sprechen unterlassen sollen. Die vielfältigen Aspekte der Sprache und die unterschiedlichen Arten des Denkens sowie ihre Zusammenhänge werden in der Sprach- und Denkpsychologie mit verschiedenen Methoden untersucht.

Literatur

  1. Pinker, S. (1998a). Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. München: Knaur.Google Scholar
  2. Pinker, S. (1998b). Wie das Denken im Kopf entsteht. München: Kindler.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PsychologieHumboldt-Universität zu BerlinBerlinDeutschland

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